Umwelt und Landwirtschaft: Wie kann Europas Agrarpolitik helfen?

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Wege zur physikalischen Erkenntnis

Diese erweiterte Neuauflage des Buchs „Wege zur physikalischen Erkenntnis“ enthält neben der wissenschaftlichen Selbstbiographie folgende Vorträge:

Die Einheit des physikalischen Weltbildes.
Die Stellung der neueren Physik zur mechanischen Naturanschauung.
Neue Bahnen der physikalischen Erkenntnis.
Dynamische und statistische Gesetzmäßigkeit.
Das Prinzip der kleinsten Wirkung.
Verhältnis der Theorien zueinander.
Das Wesen des Lichts.
Die Entstehung und weitere Entwicklung der Quantentheorie.
Kausalgesetz und Willensfreiheit.
Vom Relativen zum Absoluten.
Physikalische Gesetzlichkeit.
Das Weltbild der neuen Physik.
Positivismus und reale Außenwelt.
Wissenschaft und Glaube.
Die Kausalität in der Natur.
Ursprung und Auswirkung wissenschaftlicher Ideen.
Die Physik im Kampf um die Weltanschauung.
Vom Wesen der Willensfreiheit.
Religion und Naturwissenschaft.
Determinismus oder Indeterminismus.
Sinn und Grenzen der exakten Wissenschaft.
Scheinprobleme der Wissenschaft.
Wissenschaftliche Selbstbiographie.

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16.06.2021 14:58

Umwelt und Landwirtschaft: Wie kann Europas Agrarpolitik helfen?

Forscher*innen der Humboldt-Universität legen in umfassender Studie dar, wie die Gemeinsame Agrarpolitik der EU Umweltwirkungen verbessern kann

Die Europäische Union gibt jedes Jahr mehr als 50 Milliarden Euro für ihre Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) aus. Diese Gelder sollen dazu beitragen, die negativen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt zu vermindern. Wissenschaftler*innen der Humboldt-Universität zu Berlin haben in einem zweijährigen Forschungsprojekt untersucht, welche Politikinstrumente geeignet sind, die umweltpolitische Wirksamkeit und Praktikabilität der Agrarpolitik zu verbessern. Das Projekt wurde vom Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Zeitraum von November 2018 bis November 2020 gefördert.

Die Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Peter H. Feindt und seinem Team zeigen, dass die ökologische Wirksamkeit der bisherigen GAP-Instrumente eher gering ist. Laut der Studie fließt ein sehr hoher Anteil des GAP-Budgets in wenig zielführende Instrumente. Gleichzeitig fehlen Ansätze, um notwendige Lern- und Anpassungsprozesse der landwirtschaftlichen Betriebe und innovative Kooperationen im ländlichen Raum zu fördern.
In dem Forschungsprojekt bewerteten die Forscher*innen zunächst die wichtigsten Politikinstrumente auf Basis einer systematischen Literaturanalyse. Anschließend analysierten sie mittels einer Telefonbefragung die Wünsche und Positionierungen der unterschiedlichen agrarpolitischen Gruppen in Deutschland und führten Experteninterviews sowie Workshops zur Weiterentwicklung der GAP durch.

Auf Grundlage der Forschungsergebnisse entwickelte das Team von Prof. Dr. Feindt Politikvorschläge, wie die Gemeinsame Agrarpolitik aus Umweltsicht wirksamer und praktikabler gestaltet werden kann. Die Vorschläge umfassen folgende Eckpunkte:
-die flächenbezogenen Direktzahlungen als pauschale Einkommensstützung schrittweise auslaufen lassen;
– die dadurch frei werdenden Mittel in wirksame und zielgenaue Agrarumweltinstrumente umschichten;
– Kooperationen, Beratung und gemeinsames Lernen stärken; und
– neue, nachhaltigkeitsorientierte Einkommensmöglichkeiten für die landwirtschaftlichen Betriebe stärken.

Bereits seit 2018 beraten die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die Agrarminister*innen der Mitgliedstaaten über die künftige GAP. Dabei steht die Frage, wie die GAP mehr zu den Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen beitragen kann, im Mittelpunkt. Ein Abschluss der Verhandlungen wird für Juni 2021 erwartet.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Peter H. Feindt
Humboldt-Universität zu Berlin
Lebenswissenschaftliche Fakultät
Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
Fachgebiet Agrar- und Ernährungspolitik
Tel.: +49 (0)30 2093 46320
Mail: peter.feindt@hu-berlin.de


Originalpublikation:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/verbesserung-der-wirksamkeit-prakti…


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Gesellschaft, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
Deutsch


Quelle: IDW