Bundeswehr und Stiftung Deutsche Depressionshilfe starten Bündnis für psychische Gesundheit

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
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16.11.2021 11:40

Bundeswehr und Stiftung Deutsche Depressionshilfe starten Bündnis für psychische Gesundheit

Leipzig/Koblenz, 16.11.21 – Die Bundeswehr und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe haben das Bündnis „Psychische Gesundheit in der Bundeswehr“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Versorgung von psychischen und insbesondere depressiven Erkrankungen bei Soldatinnen und Soldaten zu verbessern. Mithilfe der Initiative soll über Depression aufgeklärt, Vorurteile abgebaut und Betroffene schneller in Behandlung gebracht werden.

„Depression ist eine echte Volkskrankheit. Doch obwohl es gute und wirksame Behandlungsmöglichkeiten gibt, erhält nur eine Minderheit der Betroffenen die optimale Unterstützung. Hier gibt es ein großes Verbesserungspotenzial! Organisationen und Unternehmen können viel dazu beitragen, dass depressiv erkrankte Mitarbeiter rascher in eine professionelle Behandlung kommen und neben großem Leid auch Kosten vermieden werden“, erklärt Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Inhaber der Senckenberg-Professur an der Universität Frankfurt/M.

Die Bundeswehr hat in den vergangenen Jahren viel bei der Behandlung von psychisch erkrankten Soldatinnen und Soldaten geleistet, speziell bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), die mittlerweile zuverlässig erkannt und hochwertig therapiert werden können. „Da Soldatinnen und Soldaten genauso wie die Bevölkerung in Deutschland von depressiven Erkrankungen betroffen sein können, wollen wir auch auf dieses Krankheitsbild unseren Fokus legen“, sagt Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. „Mit dem Bündnis „Psychische Gesundheit in der Bundeswehr“ haben wir die Möglichkeit, innerhalb der Streitkräfte mehr Wissen über die Erkrankung Depression zu sammeln und damit wissenschaftlich fundiert Früherkennung und Behandlung weiter zu verbessern.“

Schulungen und Aufklärungskampagne an Bundeswehr-Standorten

Im Rahmen des Projekts wird der sogenannte 4-Ebenen-Ansatz zur besseren Versorgung von Menschen mit Depressionen und der Prävention von Suiziden, für die Bundeswehr adaptiert. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe setzt diesen seit vielen Jahren erfolgreich ein. Zunächst sollen an den acht Bundeswehrstandorten Leipzig, Berlin, Stadtallendorf, Rotenburg/Wümme, Bonn, Münster, Rostock und München Aktionstage zu depressiven Erkrankungen stattfinden. Diese beinhalten:

1. Fortbildungen zu Depression für medizinisches und psychologisches Fachpersonal der Bundeswehr: Truppenärztinnen und -ärzte sowie Truppenpsychologinnen und
-psychologen vertiefen in Schulungen der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ihr Wissen zu depressiven Erkrankungen. Zudem wird eine Vernetzung mit den regionalen Bündnissen gegen Depression angestrebt.

2. Schulungen von Multiplikatoren: Häufig besteht Unsicherheit im Umgang mit Mitarbeitenden und Kameradinnen und Kameraden, die psychisch belastet erscheinen und möglicherweise von Depression betroffen sind. Deshalb werden weitere wichtige Berufsgruppen wie das Führungspersonal an den Standorten, Personalverantwortliche der Kompanien, Verbände und Kommandobehörden, Angehörige regionaler sozialer Dienste der Bundeswehr sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger zu „Depression und Suizidalität“ fortgebildet.

3. Online-Programm für Bundeswehrpersonal mit leichteren Depressionsformen: Das Online-Programm „iFightDepression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe unterstützt Betroffene beim eigenständigen Umgang mit den Symptomen einer Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag. Durch Übungen lernen Nutzerinnen und Nutzer zum Beispiel, den Tag zu strukturieren und negative Gedankenkreise zu durchbrechen. Das Programm wurde auf die besonderen Bedürfnisse der Bundeswehr angepasst.

4. Bundeswehrinterne Aufklärungs- und Informationskampagne: Mit einer Aufklärungskampagne soll der Wissensstand der Soldatinnen und Soldaten bezüglich Depression verbessert werden. Betroffenen will die Kampagne Mut machen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Hierbei kommen unter anderem Plakate und Flyer über Depression an den beteiligten Standorten zum Einsatz. Zudem widmen sich die internen Bundeswehrmedien intensiv diesem Thema.

Das gemeinsame Projekt läuft drei Jahre. Bestandteil ist eine wissenschaftliche Evaluation der im Schwerpunkt im Jahr 2022 durchgeführten Interventionen durch das Forschungszentrum Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (im Deutschen Register Klinischer Studien: DRKS00026948).

Depression: häufige und lebensbedrohliche Erkrankung

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. In Deutschland erkranken jedes Jahr 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Menschen aller Altersgruppen, Berufe und sozialer Lagen sind betroffen. „Manchmal werden die Depressionen und andere psychiatrische Erkrankungen fälschlicherweise als Folge der Arbeitsbelastung und anderer negativer Lebensbedingungen und nicht als eigenständige Erkrankungen aufgefasst, die jeden mit einer entsprechenden Veranlagung treffen können“, so Hegerl. Mit Initiativen wie dem Bündnis für psychische Gesundheit in der Bundeswehr kann maßgeblich dazu beigetragen werden, dass Erkrankte rascher in Behandlung kommen und das Rückfallrisiko verkleinert wird.

Pressekontakt:

Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Heike Friedewald
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Goerdelerring 9, 04109 Leipzig
Tel: 0341/22 38 74 12
presse@deutsche-depressionshilfe.de
www.deutsche-depressionshilfe.de

Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr
Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr
Falckenstein-Kaserne
Von-Kuhl-Straße 50
56070 Koblenz
Tel: 0261 896 13103
PizSanitaetsdienst@Bundeswehr.org
www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de

Über die Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Ziel der 2008 gegründeten Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist es, einen wesentlichen Beitrag zur besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen und zur Reduktion der Zahl der Suizide in Deutschland zu leisten. Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Ulrich Hegerl, der auch die Senckenberg-Professur an der Goethe Universität Frankfurt innehat. Die Schirmherrschaft hat der Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt übernommen. Neben Forschungsaktivitäten bietet die Stiftung Betroffenen und Angehörigen vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie das Diskussionsforum Depression und das deutschlandweite Info-Telefon Depression (0800 33 44 5 33). Unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe koordiniert das Deutsche Bündnis gegen Depression zahlreiche lokale Maßnahmen: In über 87 Städten und Kommunen haben sich Bündnisse gebildet, die auf lokaler Ebene Aufklärung über die Erkrankung leisten. www.deutsche-depressionshilfe.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Dr. Hanna Reich de Paredes & Prof. Ulrich Hegerl
Goerdelerring 9
04109 Leipzig
Tel.: 0341/22 38 74 0
Fax: 0341/22 38 74 99
E-Mail: info@deutsche-depressionshilfe.de


Originalpublikation:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/forschungszentrum


Weitere Informationen:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/presse-und-pr/pressemitteilungen


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Psychologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
Deutsch


Quelle: IDW