Stiftung-Schmieder-Preis 2020/21 geht an drei Nachwuchswissenschaftlerinnen

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Unsterbliches Bewusstsein

In diesem Buch geht es weder um Glauben noch um Esoterik, sondern um Beweise. Glaubwürdige, wissenschaftliche Beweise, die in eine Form gepackt sind, dass sie für jeden Interessierten verständlich, bzw. nachvollziehbar sind. Als Form der Darstellung dient eine Rahmenhandlung, in welcher der fiktive Professor Allman eine Lehrgangsveranstaltung für seine Kollegen abhält. Nach und nach entwickelt Professor Allman eine belastungsfähige wissenschaftliche Theorie. Es ist ungewöhnlich, wenn eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut ist wie ein Sachbuch und eine Rahmenhandlung benützt. Aber diese Arbeit hat auch einen ungewöhnlichen, uns alle betreffenden Inhalt. Der soll und darf nicht in den Büchereien der Fachwelt verstauben, sondern drängt nach dem Zugang zu einer breiten Öffentlichkeit.

Wohl zum ersten Mal gelingt der Beweis, dass Bewusstsein außerhalb des Gehirns existiert.

Das hat kaum absehbare Folgen für unser Weltbild. Einige dieser Folgen werden dargestellt. Die Rahmenhandlung und die Namen der Lehrgangsteilnehmer sind fiktiv, aber der zur Diskussion gestellte Inhalt ist real. Die vorgestellten unerklärlichen Phänomene, die einer Erklärung zugeführt werden, sind der Fachwelt meist schon seit Jahrzehnten bekannt. Weil die Phänomene sich aber bisher jedweder tieferen Erklärung widersetzten, gelang es den Wissenschaftlern nicht, sie einem breiteren Publikum verständlich zu präsentieren. Die Wissenschaft nahm sie als unerklärlich hin, ging mit ihnen um und gewöhnte sich an sie, bis sie ganz gewöhnlich und selbstverständlich schienen. Der größere hinter den Phänomenen liegende Zusammenhang blieb verborgen.

Das Buch deckt nun den Zusammenhang auf. Es gibt naturwissenschaftliche Antworten auf die Grundfragen unseres Seins. Neben der physikalischen Theorie vom Jenseits einschließlich den Beweisen wird das wahre Gesicht der Wirklichkeit beschrieben. Es gipfelt in der glaubwürdigen Aussage, dass Bewusstsein unsterblich ist und unser physisches Ende überdauert.

Für Anschaulichkeit sorgen 26 Abbildungen im Text.

Dieses Sachbuch beschreibt konkret und glaubwürdig die Dinge jenseits der Erfahrungswissenschaft und der physischen Welt. Schulkenntnisse reichen aus, um es zu verstehen.

Es ist eine Manifestation für den naturwissenschaftlich interessierten Leser.

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16.11.2021 12:01

Stiftung-Schmieder-Preis 2020/21 geht an drei Nachwuchswissenschaftlerinnen

Am 27. Oktober 2021 wurden drei Nachwuchsforscherinnen mit dem Stiftung-Schmieder-Preis 2020/21 für Ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose (MS) ausgezeichnet. Im Rahmen des erstmals im Internet live übertragenen Dies academicus an der Universität Konstanz überreichte Lisa Sophia Friedrich, Geschäftsführerin der Stiftung Schmieder für Wissenschaft und Forschung, den Preis an Gesa Pust, Milena Gölz und Livia Gretz.

„Alle drei Wissenschaftlerinnen leisten mit ihren Arbeiten einen wertvollen Beitrag zu einem besseren Verständnis des Krankheitsbilds der Multiplen Sklerose (MS) und bereichern damit die Forschung und die Therapieweiterentwicklung in diesem Bereich“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Gesa Pust, angehende Psychologische Psychotherapeutin, untersucht in ihrer Dissertation die Fatigue bei Multiple Sklerose aus einer psychodynamischen/psychosomatischen Perspektive heraus. Ihre Arbeiten zeigen, dass neben den dominierenden körperlichen Erklärungsmodellen auch psychische Faktoren bei der Entstehung von MS-Fatigue im Rahmen von MS eine wichtige Rolle zu spielen scheinen. So legen ihre Forschungsergebnisse beispielsweise nahe, dass sich emotionaler Missbrauch und emotionale Vernachlässigung in Kindheit und Jugend auf die Fatigue-Symptomatik auswirken und dass vor allem spezifische Bewältigungsmechanismen bei Belastungen bedeutsam für die MS-Fatigue sind.

Psychodynamische Theorien besitzen seit jeher eine besondere Bedeutung für die Neurorehabilitation und die Psychosomatik. Mit einer groß angelegten Online-Studie konnte Gesa Pust nun lang bestehende klinische Hypothesen überprüfen. Die Arbeiten von Frau Pust versuchen erstmalig eine psychodynamische Perspektive auf MS-Fatigue mittels empirischer Methoden zu überprüfen und hiermit die Basis für neue Forschungsfragestellungen und die Weiterentwicklung evidenzbasierter therapeutischer Interventionen zu legen. Die beiden ausgezeichneten wissenschaftlichen Publikationen sind Teil ihrer Dissertation im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts zwischen der Universität Konstanz, den Kliniken Schmieder Konstanz und der MS-Ambulanz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Milena Gölz’ ausgezeichnete Masterarbeit entstand im Rahmen des CogLoad-Projekts in der Arbeitsgruppe für Motorische Kognition und Neurorehabilitation im Fachbereich Psychologie an der Universität Konstanz, in Zusammenarbeit mit den Kliniken Schmieder Konstanz und wurde 2021 in der Zeitschrift Neurologie und Rehabilitation veröffentlicht. In ihrer Studie untersuchte sie die selbst eingeschätzte Befindlichkeit und die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistungen von MS-Patienten der Kliniken Schmieder, sowohl nach Belastung als auch nach Entspannung. In der Belastungsbedingung sollten die Patienten drei Stunden lang kognitiv belastende Aufgaben lösen.

Ziel war es, verschiedene Konzepte wie Fatigue, also die subjektive Erschöpfung, und Fatigability, die objektive Erschöpfung, voneinander abzugrenzen und mögliche Überschneidungen oder Verbindungen zu Persönlichkeitsmerkmalen, Depression und Selbstkontrolle festzustellen. Die Ergebnisse der Studie zeigten bei den untersuchten MS-Patienten tatsächlich eine deutlich schlechtere Befindlichkeit und längere Reaktionszeiten nach der Belastung im Vergleich zur Entspannung. Jedoch konnte kein Zusammenhang zwischen der Fatigue und Fatigability gefunden werden.

Mit ihrer Arbeit macht Milena Gölz deutlich, dass es wichtig ist, im klinischen Alltag sowohl die subjektive Erschöpfung als auch die objektive Erschöpfung in die Diagnostik mit einzubeziehen. Auf dieser Grundlage können dann die passenden Therapieoptionen ausgewählt werden. Parallel zu ihrer Promotion in der Arbeitsgruppe für Motorische Kognition und Neurorehabilitation arbeitet Milena Gölz seit Juli 2021 als Psychotherapeutin in Ausbildung in der Abteilung Psychotherapeutische Neurologie in den Kliniken Schmieder Konstanz.

Zum ersten Mal wurde mit Livia Gretz eine Absolventin des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Motorische Neurorehabilitation an der Universität Konstanz ausgezeichnet. Die Ergotherapeutin ist in ihrer Bachelorarbeit der Frage nachgegangen, welche Bedeutung Resilienz in der Nutzung von Alltagshilfen bei MS-Patienten einnimmt. Die Resilienz kann als Fähigkeit verstanden werden, unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen, Schwierigkeiten und Krisen zu meistern und diese als Anlass zur eigenen Entwicklung zu nutzen.

Auch wenn es bereits viel Literatur und Forschung zu diesem Bereich gibt, findet man wenige Beispielberichte, wie sich die Resilienz bei einer an Multipler Sklerose erkrankten Person im Laufe des Krankheitsverlaufs weiterentwickelt. Die von Livia Gretz durchgeführte Fallanalyse kann den Zusammenhang zwischen Resilienz und den Gebrauch von Alltagshilfen deutlich machen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis darüber, warum sich Patienten unterschiedlich gut erholen.

Die Preisträgerinnen und ihre ausgezeichneten Arbeiten:

Gesa Pust, M. Sc., Fachbereich Psychologie:
Fatigue in Multiple Sclerosis is associated with childhood adversities (veröffentlicht 2020 in Front. Psychiatry 11:811)

Association of Fatigue Severity With Maladaptive Coping in Multiple Sclerosis: A Data-Driven Psychodynamic Perspective. (veröffentlicht 2021 in Front. Neurol. 12:652177)

Milena Gölz, M. Sc., Fachbereich Psychologie:
The relationship between subjective fatigue and performance measures in multiple sclerosis (veröffentlicht 2021 in Neurologie und Rehabilitation 27(1): 23-30).p

Livia Gretz, B. Sc. Motorische Neurorehabilitation, Fachbereich Geschichte und Soziologie mit Sportwissenschaft und Empirischer Bildungsforschung:
Do it yourself – und möglichst wirksam: die Bedeutung von Resilienz bei Menschen mit Multipler Sklerose und Alltagshilfen mittels Fallanalyse


Weitere Informationen:

https://www.kliniken-schmieder.de/lurija-institut/stiftung-schmieder-preis.html


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch


Quelle: IDW