Kooperation von BIBB und IZA erleichtert Zugang zu Forschungsdatensätzen

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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09.03.2022 10:32

Kooperation von BIBB und IZA erleichtert Zugang zu Forschungsdatensätzen

Software JoSuA schafft für Forschende neue Möglichkeiten der Auswertung

Forschende, die sich mit Fragen des Erwerbs und der Verwertung beruflicher Kenntnisse und Kompetenzen beschäftigen, können ab sofort per kontrolliertem Fernrechnen, also ohne entsprechende Räumlichkeiten aufsuchen zu müssen, die Forschungsdatensätze des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auswerten. Möglich wird dies durch eine spezielle Software, die das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) an seinem Forschungsdatenzentrum (IDSC) entwickelt hat und für das BIBB bereitstellt.

Der Service mit der Bezeichnung JoSuA (Job Submission Application) eröffnet der Wissenschaft somit eine neue, ortsunabhängige Möglichkeit des Fernzugriffs für die Auswertung der BIBB-Forschungsdaten.

Viele Arbeiten der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung basieren auf umfangreichen Mikrodatensätzen, beispielsweise Personen- und Unternehmensdaten, die meist strengen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit unterliegen. Die Auswertung solcher Daten ist daher oft nur auf Antrag an speziell abgesicherten Gast-Arbeitsplätzen am Standort des Datenanbieters möglich. Dieses aufwändige Verfahren wurde durch pandemiebedingte Reise- und Kontaktbeschränkungen zusätzlich erschwert.

„Die Corona-Krise hat strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt beschleunigt. Dadurch ergibt sich ein erhöhter Forschungsbedarf im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung“, betont BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl. „Das BIBB, dessen Daten hierfür besonders relevant sind, kann die steigende Nachfrage der Forschung nun mit Hilfe des innovativen Fernrechentools JoSuA komfortabel bedienen.“

„JoSuA ist ein flexibles Instrument für die Datenanalyse, das sich an die individuellen Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Datenanbieter anpassen lässt und beliebig skalierbar ist“, ergänzt IDSC-Leiter Dr. Nikos Askitas, der die Entwicklung der Software koordiniert hat. Mit dem Einsatz von JoSuA im Forschungsdatenzentrum des BIBB wird nunmehr die Auswertung von Forschungsdaten im Bereich der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und hierbei insbesondere die empirische Forschung zu Aus- und Weiterbildungsthemen weiter gestärkt.

Die JoSuA-Nutzung über das BIBB ist für Forschende kostenfrei. Der Datenzugang ist auf wissenschaftliche Forschungszwecke beschränkt.

Weitere Informationen zu JoSuA im Forschungsdatenzentrum des BIBB unter https://www.bibb.de/de/140097.php sowie beim IZA unter https://josua.iza.org

Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
Deutsch


Quelle: IDW