Pflege in ländlichen Räumen stärken

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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20.05.2022 16:47

Pflege in ländlichen Räumen stärken

BBSR und BMI stellen Leitfaden für Kommunen auf Fachkonferenz in Berlin vor

Eine bedarfsorientierte Pflege zu sichern, zählt zu den großen gesellschaftlichen Aufgaben. In ländlichen und strukturschwachen Regionen ist es besonders herausfordernd, pflegebedürftige Menschen bestmöglich zu unterstützen. Welche Lösungen und Ideen gibt es bereits auf kommunaler Ebene? Welche Akteure müssen möglichst eng zusammenwirken? Ein neuer Leitfaden für Kommunen beantwortet diese Fragen. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) präsentierten ihn heute auf ihrer Fachkonferenz „Pflege in ländlichen Räumen stärken“ in Berlin.

Der vorgestellte Leitfaden ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts des Programms Region gestalten. Die Forschenden identifizierten zahlreiche vorbildhafte Initiativen von Kommunalverantwortlichen auf Kreis- und Gemeindeebene, welche die Lebenssituation pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen in ländlichen Räumen verbessern. Entlang von zehn Handlungsfeldern formuliert der Leitfaden Empfehlungen zur Gestaltung der Pflegestrukturen vor Ort: Die Kommunen sollten demnach hauptamtliche Personalstellen für Planung und Koordination in der Kreisverwaltung schaffen, „Kümmerer“ in den kreisangehörigen Gemeinden installieren und die Netzwerkarbeit als Kreisverwaltung vorantreiben. Es gilt, Aufbruchsstimmung durch partizipative Planungen und Konzepte zu erzeugen, das Einwerben und die Vergabe von Fördermitteln strategisch auszurichten und dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken. Die Kommunen sollten darüber hinaus die Verfügbarkeit bedarfsgerechter, professioneller Leistungsangebote fördern, eine adäquate Infrastruktur gewährleisten sowie Angehörige und das Ehrenamt unterstützen. Weiterhin kommt es darauf an, die Potenziale der Digitalisierung verstärkt in den Blick zu nehmen. Der Leitfaden gibt konkrete Hinweise zur Umsetzung dieser Handlungsfelder und weist auf Herausforderungen und Erfolgsfaktoren hin.

Die Veröffentlichung ist auf der Website des Programms Region gestalten unter www.region-gestalten.de abrufbar. Die KPMG AG hat das Projekt für das BMI und BBSR umgesetzt.

Mit dem Programm Region gestalten fördern das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Projekte speziell in ländlichen Räumen. Es unterstützt innovative Konzepte für die Entwicklung ländlicher Räume und für ein gutes Zusammenleben.

Download:

https://www.region-gestalten.bund.de/Region/DE/veranstaltungen/2205/leitfaden.ht…

Kontakt:

Christian Schlag
Stab Direktor und Professor
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Deichmanns Aue 31–37
53179 Bonn
Telefon: +49 228 99 401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de

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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch


Quelle: IDW