Politikberatung im deutsch-polnischen Vergleich – Europa-Universität lädt zu internationaler Konferenz

Literature advertisement

Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

Hier geht es weiter …



Teilen: 

20.05.2022 13:00

Politikberatung im deutsch-polnischen Vergleich – Europa-Universität lädt zu internationaler Konferenz

Wo verläuft die Grenze zwischen wissenschaftsbasierter Politikberatung und Lobbyismus? Und wie unterscheidet sich die politische Expertenkultur in Polen und Deutschland? Diesen Fragen geht die Konferenz „Politikberater*innen und Lobbyist*innen im politischen Entscheidungsprozess. Politische Expertenkultur im Vergleich“ nach, die am Mittwoch, dem 1. Juni 2022, von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, im Collegium Polonicum in Słubice stattfindet.

Die Professur für Vergleichende Politikwissenschaft der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und die Fakultät für Politikwissenschaft und Journalismus der Adam-Mickiewicz-Universität (AMU) laden gemeinsam zu der öffentlichen Veranstaltung ein.

„Obwohl in Polen und Deutschland Lobbyismus in der Öffentlichkeit eine durchaus negative Konnotation hat, wird dieser in Deutschland überwiegend als Teil der weitgefassten und legitimen Politikberatung aufgefasst. In Polen hingegen wird stark differenziert zwischen wissenschaftsbasierter Politikberatung und interessengeleitetem Lobbying“, beschreibt Dr. Artur Kopka eine Erkenntnis des 2016 gestarteten Forschungsprojektes, das mit der Konferenz seinen Abschluss findet.

Dr. Artur Kopka (Viadrina) und Prof. Dorota Piontek (AMU) haben mit ihren Teams die politische Entscheidungsfindung untersucht und nach den Maßstäben von Legitimität und Legalität von Politikberatung gefragt. Die Konferenz stellt in vier Diskussionsrunden die Projektansätze und Forschungsergebnisse vor. Im Fokus stehen die Rolle der Medien bei den Beratungsprozessen, die unterschiedlichen Beratungsressourcen der Abgeordnetenbüros und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an politischen Konsultationsprozessen.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung live vor Ort oder per Livestream teilzunehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich; Konferenzsprachen sind Deutsch, Polnisch und Englisch. Alle Vorträge und Diskussionsrunden werden simultan gedolmetscht.

https://wim.amu.edu.pl/de/anmeldung/

Hintergrund

Das 2016 gestartete, zweiteilige Forschungsprojekt „‘Wissen ist Macht‘: Grenzen der Politikberatung und des Lobbyismus im politischen Entscheidungsprozess“ wird von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung gefördert.
Im ersten Teil des Projektes konzentrierten sich die Wissenschaftler zunächst auf die Wahrnehmung von deutschen und polnischen Parlamentsabgeordneten. In einem zweiten Schritt rückte die Perspektive der beratenden Expertinnen und Experten in den Fokus. Deutschland und Polen dienen als Fallbeispiele für das Verhältnis „alter“ und „neuer“ Mitglieder der Europäischen Union, sodass die festgestellten Befunde eine Forschungsgrundlage für eine auf weitere Länder bezogene vergleichende Forschung darstellen können.

https://wim.amu.edu.pl/de/startseite/

Weitere Informationen:
Europa-Universität Viadrina
Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)335 – 5534 4515
presse@europa-uni.de
http://www.europa-uni.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Politik, Recht
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch


Quelle: IDW