Einwanderung und Armut: Brauchen Großwohnsiedlungen mehr soziale Mischung? Regionalgespräch und Pressetermin am 8.6.22

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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30.05.2022 11:34

Einwanderung und Armut: Brauchen Großwohnsiedlungen mehr soziale Mischung? Regionalgespräch und Pressetermin am 8.6.22

Großwohnsiedlungen haben in den letzten Jahren verstärkt Zuzü­ge einkommensschwacher Haushalte verzeichnet, unter ihnen auch viele Migrant*innen. Entsprechend mehren sich Beiträge, die die „soziale Mischung“ in diesen Gebieten unter Gefahr sehen und die sich für eine „ausgeglichenere“ Belegungspolitik aussprechen. An­dere Beiträge kritisieren das Konzept der sozialen Mischung gene­rell und warnen vor Diskriminierung. Das 52. Brandenburger Regionalgespräch des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) diskutiert diese Fragen am 8.6. (hybrid). Vorab steht Stadtforscher Matthias Bernt für Fragen zur Verfügung. Das Gespräch nimmt u.a. Bezug auf das Forschungsprojekt StadtumMig.

Als 2015 zahlreiche Geflüchtete nach Deutschland kamen, fanden sie angesichts angespannter städtischer Wohnungsmärkte vor allem in Großwohnsiedlungen Wohnraum. Insbesondere in Ostdeutschland bedeutete dies, dass „Plattenbaugebiete“ nun zu Ankunftsorten der Migration wurden. Mit der Ankunft ukrainischer Geflüchteter wiederholt sich diese Dynamik. In den vergangenen Jahren wurden zudem ärmere Haushalte zunemend aus den Innenstädten verdrängt. Auch sie fanden überwiegend in den Großwohnsiedlungen an den Rändern der Städte neue Wohnungen.

52. Brandeburger Regionalgespräch

Vor diesem Hintergrund diskutiert das 52. Brandenburger Regionalgespräch des IRS am 08.06.2022 ab 14 Uhr die folgende Fragen:

– Welche Bedeutung hat „soziale Mischung“ für die Entwicklung von Großwohnsiedlungen?
– Welche Erfahrungen werden vor Ort mit dem Zusammenleben unterschiedlicher Bewohnergruppen gemacht?
– Wann wirkt eine Belegungspolitik diskriminierend und wie sollte eine moderne Belegungspolitik aussehen?

Es diskutieren:

– PD Dr. Matthias Bernt | IRS, Erkner
– Helene Böhm | GESOBAU, Berlin
– Susen Engel | QM­Gebiet Falkenhagener Feld Ost, Berlin
– Ralf Protz | Kompetenzzentrum Großsiedlungen, Berlin
– Jörn­Michael Westphal | ProPotsdam GmbH, Potsdam
– Prof. Dr. Sybille Münch | Leuphana Universität Lüneburg

Alle online Teilnehmenden können sich mit Fragen und Anmerkungen an der Diskussion beteiligen. Die Möglichkeit zur Anmdelung besteht hier: https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZMkce-tqz4sG91xpdEgioqfzyz2Q9cU1KV3

Pressetermin zum Regionalgespräch

Ebenfalls am Mittwoch dem 8.6.2022 ab 11 Uhr gibt IRS-Stadtforscher Matthias Bernt interessierten Medienvertreter*innen online einen Überblick über das Thema des Regionalgesprächs und steht für Fragen zur Verfügung. Interessierte melden sich bitte per E-Mail an unter felix.mueller@leibniz-irs.de.

Forschung zu Großwohnsiedlungen in Halle, Cottbus und Schwerin

Im Forschungsverbund „Vom Stadtumbauschwerpunkt zum Einwandererquartier? Neue Perspektiven für periphere Großwohnsiedlungen“, kurz „StadtumMig“, hat das IRS gemeinsam mit dem Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden, dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin (BIM) und der Brandenburgischen Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH (B.B.S.M.) in Potsdam vier Großwohnsiedlungen unter der genanntenFragestellung in den Blick genommen: Mueßer Holz und Neu-Zippendorf in Schwerin, Sandow in Cottbus und Südliche Neustadt in Halle (Saale). Weitere Informationen finden Sie unter https://stadtummig.de/.

Magazin IRS aktuell gibt Überblick über Forschungsergebnisse

Das Magazin IRS aktuell bereitet in seiner 98. Ausgabe (Juni 2022) zentrale Ergebnisse des StadtumMig-Projekts und weiterer Forschungsprojekte zur aktuellen Entwicklung von Großwohnsiedungen verständlich auf. Es ist online abrufbar unter: https://leibniz-irs.de/medien/irs-aktuell


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

PD Dr. Matthias Bernt
matthias.bernt@leibniz-irs.de
03362 793 275


Originalpublikation:

IRS aktuell Nr. 98 (1/2022): Orte der Ankunft – Großwohnsiedlungen in Ostdeutschland. https://leibniz-irs.de/medien/irs-aktuell/orte-der-ankunft-grosswohnsiedlungen-i…


Weitere Informationen:

https://leibniz-irs.de/aktuelles/veranstaltungen/2022/06/growohnsiedlungen-was-h…
https://stadtummig.de/
https://leibniz-irs.de/medien/irs-aktuell/orte-der-ankunft-grosswohnsiedlungen-i…
http://Anmeldung zum Regionalgespräch unter https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZMkce-tqz4sG91xpdEgioqfzyz2Q9cU1KV3
http://Anmeldung zum Pressetermin per Mail an felix.mueller@leibniz-irs.de


Anhang

attachment icon Programm des 52. Brandenburger Regionalgesprächs


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Politik
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Pressetermine
Deutsch


Quelle: IDW