Steuern sparen – ein Volkssport? – Neu an der UDE: Kristina Strohmaier

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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10.06.2022 12:02

Steuern sparen – ein Volkssport? – Neu an der UDE: Kristina Strohmaier

Egal, ob arm oder reich: Die wenigsten zahlen gerne Steuern. Wie Privatpersonen und Unternehmen auf staatliche Steueranreize reagieren, erforscht Prof. Dr. Kristina Strohmaier. Die neue Professorin für Volkswirtschaftslehre untersucht an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) unter anderem, wie viel Geld dem Staat durch Steuervermeidung verloren geht und wie multinationale Konzerne daran gehindert werden können, ihre Profite ins Ausland zu verlagern.

Aktuell untersucht Kristina Strohmaier das Steuerverhalten südafrikanischer Firmen in drei Projekten. „Wieso sind die Steuereinnahmen in Schwellen- und Entwicklungsländern immer noch so niedrig?“, ist die zentrale Forschungsfrage der Finanzexpertin. Immerhin seien Änderungen mehrfach angestoßen worden. „Ich möchte herausfinden, wieso das nicht klappt. Und welche Maßnahmen helfen könnten, Steuervermeidung und -hinterziehung einzudämmen“, so die UDE-Professorin.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt der 32-Jährigen liegt im Bereich Bildung und Gesundheit. Kristina Strohmaier möchte empirisch herausfinden, wie sich unterschiedliche Schulformen wie etwe die Gesamtschule auf den Bildungserfolg von Schüler:innen und die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland auswirken. Und ob es sinnvoller und effizienter ist, wenn Eltern anstelle von Lehrkräften über die weiterführende Schule für ihre Kinder entscheiden.

Strohmaier studierte Wirtschaftswissenschaften (2009-2016) an der Universität Hohenheim. Ab 2015 forschte sie für ihre Promotion an der RUB, die sie 2017 mit summa cum laude abschloss. Bevor sie an die UDE kam, war sie ab 2017 Juniorprofessorin an der Universität Tübingen. Außerdem forschte sie unter anderem als Gastwissenschaftlerin an verschiedenen Universitäten: der US-amerikanischen Columbia University (2019), dem European University Institute in Italien (2010-2021) und an der New York University Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten (2021-2022).
Hinweis für die Redaktion:

Ein Foto von Prof. Dr. Kristina Strohmaier (Foto: UDE/Bettina Engel-Albustin), stellen wir Ihnen für die Berichterstattung unter folgendem Link zur Verfügung:
https://www.uni-due.de/imperia/md/images/pool-ps/downloads/2022-06-10_steueranre…

Weitere Informationen:
Prof. Dr. rer. oec. Kristina Strohmaier, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Tel. 0201/18 3-2276 kristina.strohmaier@uni-due.de

Redaktion: Alexandra Nießen, Tel. 0203/37 9-1487, alexandra.niessen@uni-due.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. rer. oec. Kristina Strohmaier, Tel. 0201/18 3-2276 kristina.strohmaier@uni-due.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Politik, Recht, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Personalia
Deutsch


Quelle: IDW