Pro­ges­te­ron­hem­mer kann Brust­krebs­ri­siko redu­zie­ren

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Unsterbliches Bewusstsein

In diesem Buch geht es weder um Glauben noch um Esoterik, sondern um Beweise. Glaubwürdige, wissenschaftliche Beweise, die in eine Form gepackt sind, dass sie für jeden Interessierten verständlich, bzw. nachvollziehbar sind. Als Form der Darstellung dient eine Rahmenhandlung, in welcher der fiktive Professor Allman eine Lehrgangsveranstaltung für seine Kollegen abhält. Nach und nach entwickelt Professor Allman eine belastungsfähige wissenschaftliche Theorie. Es ist ungewöhnlich, wenn eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut ist wie ein Sachbuch und eine Rahmenhandlung benützt. Aber diese Arbeit hat auch einen ungewöhnlichen, uns alle betreffenden Inhalt. Der soll und darf nicht in den Büchereien der Fachwelt verstauben, sondern drängt nach dem Zugang zu einer breiten Öffentlichkeit.

Wohl zum ersten Mal gelingt der Beweis, dass Bewusstsein außerhalb des Gehirns existiert.

Das hat kaum absehbare Folgen für unser Weltbild. Einige dieser Folgen werden dargestellt. Die Rahmenhandlung und die Namen der Lehrgangsteilnehmer sind fiktiv, aber der zur Diskussion gestellte Inhalt ist real. Die vorgestellten unerklärlichen Phänomene, die einer Erklärung zugeführt werden, sind der Fachwelt meist schon seit Jahrzehnten bekannt. Weil die Phänomene sich aber bisher jedweder tieferen Erklärung widersetzten, gelang es den Wissenschaftlern nicht, sie einem breiteren Publikum verständlich zu präsentieren. Die Wissenschaft nahm sie als unerklärlich hin, ging mit ihnen um und gewöhnte sich an sie, bis sie ganz gewöhnlich und selbstverständlich schienen. Der größere hinter den Phänomenen liegende Zusammenhang blieb verborgen.

Das Buch deckt nun den Zusammenhang auf. Es gibt naturwissenschaftliche Antworten auf die Grundfragen unseres Seins. Neben der physikalischen Theorie vom Jenseits einschließlich den Beweisen wird das wahre Gesicht der Wirklichkeit beschrieben. Es gipfelt in der glaubwürdigen Aussage, dass Bewusstsein unsterblich ist und unser physisches Ende überdauert.

Für Anschaulichkeit sorgen 26 Abbildungen im Text.

Dieses Sachbuch beschreibt konkret und glaubwürdig die Dinge jenseits der Erfahrungswissenschaft und der physischen Welt. Schulkenntnisse reichen aus, um es zu verstehen.

Es ist eine Manifestation für den naturwissenschaftlich interessierten Leser.

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17.06.2022 09:41

Pro­ges­te­ron­hem­mer kann Brust­krebs­ri­siko redu­zie­ren

Ein Team um Martin Widschwendter, Professor für Krebsprävention und Screening an der Universität Innsbruck, konnte im Rahmen einer Studie zeigen, wie das Risiko für aggressive Brustkrebserkrankungen bei BRCA-Mutationsträgerinnen ohne chirurgische Eingriffe minimiert werden könnte. Die Arbeit wurde im Fachmagazin Genome Medicine veröffentlicht.

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, hängt zum Teil von genetischen Faktoren ab: Frauen mit vererbten Mutationen in den BRCA1- oder BRCA2-Genen weisen ein erhöhtes Risiko für aggressiven Brustkrebs auf. Viele Trägerinnen dieser Mutationen – so auch die Schauspielerin Angelina Jolie, die ihre Brustamputation öffentlich thematisierte – entscheiden sich bereits in jungen Jahren für die vorbeugende chirurgische Entfernung ihres noch gesunden Brustgewebes. Das Team um Martin Widschwendter, seit März 2020 Professor für Krebsprävention und Screening an der Universität Innsbruck und Leiter des vom Land Tirol gegründeten und in Kooperation mit der Uni Innsbruck und den Tirol Kliniken umgesetzten Instituts für Prävention und Screening (EUTOPS), hat nun erstmalig im Rahmen einer Studie die Möglichkeit einer medikamentösen Risikoreduktion ohne chirurgischen Eingriff nachgewiesen. Der Nachweis erfolgte über sogenannte epigenetische Methoden, welche auch in Zukunft zur individuellen Risikoüberwachung dienen könnte

Progesteronhemmer

„Unsere Forschungen haben gezeigt, dass Östrogen- und Progesteronspiegel bei BRCA1/2-Mutationsträgerinnen im Vergleich zu Frauen ohne diese Mutationen während des Menstruationszyklus erhöht sind“, erklärt Martin Widschwendter. Erhöhte Progesteronspiegel tragen zu einem höheren Brustkrebsrisiko bei. Das legte den Ansatz nahe, dass eine gezielte Beeinflussung des Progesteronspiegels das Krebsrisiko verringern könnte. „Progesteron führt zur vermehrten Teilung sogenannter Vorläuferzellen im Brustgewebe und lässt diese schneller altern. Ein vermehrter Anteil dieser häufig geteilten und gealterten Vorläuferzellen erhöht das Risiko für die Entstehung von Brustkrebs erheblich“, erläutert Widschwendter.

Epigenetisches Monitoring

Wissenschaftler*innen um den Onkologen haben eine neue epigenetische Methode entwickelt, mit der sie den Anteil dieser häufig geteilten Vorläuferzellen bestimmen und so das Brustkrebsrisiko abschätzen können. Der neue „WID-Breast 29 Index“ untersucht DNA-Methylierung in 29 Regionen unseres Genoms. Je häufiger sich Vorläuferzellen teilen, umso höher wird das Ausmaß der Methylierung in diesen Regionen – und kann im Labor einfach gemessen werden.

„Im Brustgewebe von Brustkrebspatientinnen zeigte sich dieser Index deutlich erhöht“, erklärt Martin Widschwendter. In der vorliegenden, im Fachmagazin Genome Medicine publizierten Arbeit konnten die Wissenschaftler*innen nun anhand des WID-Breast 29 Index zeigen, dass der Progesteronhemmer Mifepriston den Anteil der alten und damit gefährlichen Vorläuferzellen in der Brust von BRCA–Mutationsträgerinnen verringert und dementsprechend sehr wahrscheinlich das Krebsrisiko senkt.

„Unsere Studienergebnisse weisen darauf hin, dass eine individuelle epigenetische Risikoüberwachung unter Verwendung des WID-Breast 29 Index uns helfen könnte zu verstehen, ob einfache Strategien – wie die Einnahme von Mifepriston – das persönliche Krebsrisiko ausreichend verringern können oder ob chirurgische Maßnahmen angezeigt sind“, erklärt Martin Widschwendter.

Die Forschungsarbeiten wurden vom europäischen Forschungsförderungsprogramm Horizon 2020 und dem European Research Council gefördert und maßgeblich von der Britischen Wohltätigkeitsorganisation The Eve Appeal und dem Land Tirol unterstützt.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Univ.-Prof. Dr. Martin Widschwendter
Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung
Universität Innsbruck
E-Mail: martin.widschwendter@uibk.ac.at
Web: eutops.at


Originalpublikation:

„Antiprogestins reduce epigenetic feld cancerization in breast tissue of young healthy women“, Thomas E. Bartlett , Iona Evans , Allison Jones, James E. Barrett, Shaun Haran, Daniel Reisel, Kiriaki Papaikonomou, Louise Jones, Chiara Herzog, Nora Pashayan, Bruno M. Simões, Robert B. Clarke, D. Gareth Evans, Talayeh S. Ghezelayagh, Sakthivignesh Ponandai‑Srinivasan, Nageswara R. Boggavarapu, Parameswaran G. Lalitkumar, Sacha J. Howell, Rosa Ana Risques, Angelique Flöter Rådestad, Louis Dubeau, Kristina Gemzell‑Danielsson and Martin Widschwendter, Genome Medicine 2022
DOI: 10.1186/s13073-022-01063-5


Weitere Informationen:

https://eutops.at/news/featured/publikation-wid-breast29


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW