55.270 Nutzende, 2.360 Artikel: Daten von Forschungsdatenzentren werden für gesellschaftsrelevante Forschung genutzt

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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19.10.2020 13:11

55.270 Nutzende, 2.360 Artikel: Daten von Forschungsdatenzentren werden für gesellschaftsrelevante Forschung genutzt

55.270 Forschende haben 2019 Daten der vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditierten Forschungsdatenzentren (FDZ) genutzt und damit rund 2.360 wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht. Die Nutzungszahlen unterstreichen die Bedeutung eines transparenten Zugangs zu Forschungsdaten. Auch künftig wird das Netzwerk aus inzwischen 38 FDZ den niedrigeschwelligen Zugang zu Forschungsdaten sichern. Seit 1.10. gestalten sie den Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) mit. Die FDZ sind Teil des Konsortiums für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) und bringen sich aktiv in die Entwicklung nutzungsorientierter Services ein.

Die vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditierten Forschungsdatenzentren (FDZ) haben auf ihrer 23. Sitzung des Ausschuss für Forschungsdateninfrastruktur (FDI Ausschuss) Anfang Oktober 2020 den Tätigkeitsbericht 2019 (https://doi.org/10.17620/02671.56) als Ergebnis des jährlichen Monitorings verabschiedet. Die FDZ ermöglichen der Wissenschaft zum einen den flexiblen, datenschutzkonformen Zugang zu Daten. Zum anderen forschen auch die Mitarbeitenden der FDZ selbst, wie ihre mehr als 500 Publikationen im Jahr 2019 belegen.

Das jährliche Monitoring zeigt die positive Entwicklung der Dateninfrastruktur der FDZ: 2019 wurden über 400 neue Datensätze bereitgestellt – eine Zunahme um 10 Prozent im Vergleich zu 2018, obwohl die Anzahl der FDZ im Vergleich zum Vorjahr nicht zugenommen hat. Auch die Zahl der Nutzenden ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8.600 Forschende auf 55.270 gestiegen. Im Jahr 2019 konnten die FDZ fast 80.000 freie Datendownloads verzeichnen, etwa 8.400 mehr als 2018. Insgesamt wurden rund 2.360 wissenschaftliche Beiträge mit den genutzten Daten veröffentlicht. Darunter finden sich über 970 begutachtete Veröffentlichungen. Das Netzwerk, und damit auch das Datenangebot, wächst zudem weiter: Im Jahr 2020 wurden vier FDZ neu akkreditiert und weitere Akkreditierungen wurden beantragt.

Mit Beginn der 7. Berufungsperiode des RatSWD wurden auch die Vorsitzenden des RatSWD neu gewählt. Tatjana Mika (FDZ der Rentenversicherung) und Dr. Daniel Fuß (FDZ des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi)) folgen auf Dr. Pascal Siegers (FDZ ALLBUS) und Dr. Jan Goebel (FDZ SOEP am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)). In der neuen Berufungsperiode startet der FDI Ausschuss in seine Arbeit im Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD). Die FDZ stellen einen tragenden Pfeiler von KonsortSWD dar, das zusammen mit acht weiteren Konsortien zum 1. Oktober 2020 seine Arbeit in der Nationalen Forschungsinfrastruktur (NFDI) aufgenommen hat.

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Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
berät seit 2004 die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Im RatSWD arbeiten acht durch Wahl legitimierte Vertreterinnen und Vertreter der sozial-, verhaltens- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachdisziplinen mit acht Vertreterinnen und Vertretern der wichtigsten Datenproduzenten zusammen.

Er versteht sich als institutionalisiertes Forum des Dialoges zwischen Wissenschaft und Datenproduzenten und erarbeitet Empfehlungen und Stellungnahmen. Der RatSWD engagiert sich für eine Infrastruktur, die der Wissenschaft einen breiten, flexiblen und sicheren Datenzugang ermöglicht. Solche Daten werden von staatlichen, wissenschaftsgetragenen und privatwirtschaftlichen Akteuren bereitgestellt. Der RatSWD hat 38 Forschungsdatenzentren akkreditiert (Stand: Oktober 2020), deren Kooperationen er fördert.

Pressekontakt:
Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD)
Geschäftsstelle
Rungestraße 9 (Ming Business Center)
10179 Berlin

Tel: +49 30 2084988-16
Web: https://www.ratswd.de/
E-Mail: office@ratswd.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

office@ratswd.de


Originalpublikation:

https://doi.org/10.17620/02671.56


Weitere Informationen:

https://www.ratswd.de/forschungsdaten/fdz
http://www.konsortswd.de/


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik, Psychologie, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch


Quelle: IDW