Afrikanische Schweinepest: Abschlussarbeit an der TU Ilmenau zur Risikokommunikation

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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21.09.2020 10:05

Afrikanische Schweinepest: Abschlussarbeit an der TU Ilmenau zur Risikokommunikation

Vor knapp zwei Wochen wurde in Brandenburg nahe der deutsch-polnischen Grenze der erste amtliche Verdachtsfall von Afrikanischer Schweinepest bestätigt. Schon bald könnte die derzeit von Behörden und Verbänden betriebene Risikokommunikation zur Krisenkommuniktion werden. Genau in diesem Bereich wird am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau geforscht.

In ihrer Abschlussarbeit zur Kommunikation im Rahmen der Afrikanischen Schweinepest untersuchte die Master-Studentin Kimberly Albeño im Studiengang „Media and Communication Science“ bis April dieses Jahres die Risikokommunikation deutscher Behörden, Veterinäre und anderer Akteure auf Bundes- und Landesebene. Die Masterarbeit will Bewusstsein dafür schaffen, wie die Kommunikation wichtiger Vorsorgemaßnahmen die Biosicherheit erhöhen kann, um so die Ausbreitung des für Menschen ungefährlichen Schweinepestvirus‘ eindämmen oder in Zukunft gar verhindern zu können.

Die Arbeit „Strategische Risikokommunikation über die Afrikanische Schweinepest in Deutschland“ von Kimberly Albeño gibt Einblicke in die Kommunikation der zuständigen Institutionen mit wichtigen Zielgruppen, die von Afrikanischer Schweinepest potenziell betroffen sein können, etwa Bauern, Vertreter der Fleischindustrie, Transportunternehmen und Jäger.

Die Ergebnisse haben unter anderem gezeigt, dass Risikokommunikation zur Afrikanischen Schweinepest hauptsächlich als Pull-Kommunikation verstanden wird, das heißt, die Betroffenen sollen selbst gezielt nach Informationen suchen statt direkt von Behörden angesprochen zu werden. Auch spielt die Erläuterung der persönlichen Betroffenheit eine eher untergeordnete Rolle. Viele der Kommunikatoren verfügen über keine einschlägige Kommunikationsexpertise.

Die Arbeit wurde im Rahmen einer langjährigen Kooperation der TU Ilmenau mit der University of Central Florida auf deutscher Seite von Prof. Martin Löffelholz, Leiter des Fachgebiets Medienwissenschaft, betreut. Themen dieser Art gehören zum zentralen Forschungsgegenstand der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Andreas Schwarz
Leiter Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation
Tel. 03677 69-4694
E-Mail: andreas.schwarz@tu-ilmenau.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
Medien- und Kommunikationswissenschaften
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW