Auswirkungen der Covid-19-Pandemie: Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte weniger Auszubildende einstellen

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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22.02.2021 10:57

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie: Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte weniger Auszubildende einstellen

Laut einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung plant ein Zehntel der ausbildungsberechtigten Betriebe ihr Angebot an Lehrstellen im Ausbildungsjahr 2021/2022 einzuschränken oder ganz darauf zu verzichten. Bei Betrieben, die stark von der Pandemie betroffen sind, ist der Anteil mit einem Viertel noch höher. Das gilt insbesondere für das Gastgewerbe mit 28 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe.

Unterschiede zeigen sich auch nach Betriebsgröße. So geben 14 Prozent der ausbildungsberechtigten Kleinstbetriebe an, im kommenden Ausbildungsjahr weniger Auszubildende einzustellen. Bei Großbetrieben sind es dagegen 6 Prozent der Betriebe, die weniger Lehrstellen besetzen wollen.
Als Grund dafür nennt mit 93 Prozent ein Großteil der Betriebe, die ihr Ausbildungsplatzangebot zurückfahren oder ganz einstellen wollen, die unsicheren Geschäftserwartungen durch die Covid-19-Pandemie. Finanzielle Gründe geben 71 Prozent der Betriebe an. 34 Prozent nennen außerdem mangelnde räumliche und personelle Kapazitäten als Ursache für das eingeschränkte Ausbildungsangebot. Weitere 33 Prozent geben an, dass die Rekrutierung von Auszubildenden derzeit schwierig sei, unter anderem weil krisenbedingt keine Ausbildungsmessen in persona oder Praktika durchgeführt werden können. 31 Prozent der befragten Betriebe erwarten außerdem, nicht genügend geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden.
IAB-Direktor und Co-Autor der Studie Bernd Fitzenberger kommentiert die Studie: „Für Betriebe kann es zum Bumerang werden, weniger Auszubildende einzustellen. Und das in einer Situation, in der krisenbedingt auch die Bewerberzahl zurückgeht. Mittel- bis langfristig können die Rückgänge am Ausbildungsmarkt dazu führen, dass den Betrieben die Fachkräfte fehlen.“ Eine Maßnahme zur Förderung der Ausbildungsbeteiligung stellt beispielsweise das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ dar, das stark von der Krise betroffene Betriebe mit entsprechenden Prämien unterstützt. „Viele Unternehmen verzichten aus finanziellen Gründen darauf, Auszubildende einzustellen. Da greift die Ausbildungsprämie. Doch noch immer ist das Programm vielen Unternehmen zu wenig bekannt,“ erklärt Fitzenberger.


Weitere Informationen:

http://www.iab-forum.de/jeder-zehnte-ausbildungsberechtigte-betrieb-koennte-im-k…
http://www.iab-forum.de/die-mehrheit-der-foerderberechtigten-betriebe-wird-das-b…


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW