Ballungsräume haben noch viel Potenzial für bürgerschaftliches Engagement

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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25.11.2020 13:38

Ballungsräume haben noch viel Potenzial für bürgerschaftliches Engagement

Urbane Ballungsräume bergen ein vielfach noch ungenutztes Potenzial für bürgerschaftliches Engagement. Zu diesem Zwischenergebnis kommt eine Ehrenamtsstudie der Fachhochschule Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Fischer. Mit gezielten Mitteln könnten Kommunen dazu beitragen, diese Potenziale besser freizusetzen.

Für die Studie haben die Wissenschaftler*innen der Angewandten Sozialwissenschaften an der FH Dortmund fast 8.000 Fragebögen an Bewohner*innen von drei Stadtbezirken in Unna verschickt und dabei sowohl dörfliche Siedlungsstrukturen als auch städtisch geprägte Sozialräume abgedeckt. Etwa die Hälfte der Antworten kamen von nicht ehrenamtlich engagierten Personen.

Während in den Dörfern die gewachsenen Familien- und Siedlungsstrukturen und die geringe Anonymität die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement positiv beeinflussten, lägen im städtisch geprägten Raum stille Reserven. „Das ist nicht nur in den untersuchten Stadtbezirken so, sondern lässt sich auf andere Städte und Regionen übertragen“, sagt Prof. Dr. Ute Fischer. Zudem steige gerade in Ballungsräumen die Engagement-Quote mit der Wohndauer. Informationen über existierende Angebote und Ansprechpartner*innen kämen bei Zugezogenen oft nicht an. „Die Schwelle für den ersten Kontakt ist in diesen anonymen Strukturen noch zu groß“, so Ute Fischer.

Unabhängig von den Sozialräumen seien sich die Engagierten in der Stadt wie auf dem Dorf einig in ihrer Motivation: Engagement bereitet Freude! „Auch die persönlichen Hemmnisse sind identisch“, erklärt Ute Fischer. Durch alle Altersklassen hinweg steht der Mangel an Freizeit oftmals einem ehrenamtlichen Engagement entgegen. Von den Befragten wurde dabei auf den gestiegenen Druck im Job wie in der Schule verwiesen.

Dennoch könnten Kommunen mit Anreizen wie öffentlicher Anerkennung, aber auch kleinen regionalen Gutscheinen oder Beteiligungen an Tickets für Bus und Bahn weitere Potenziale für ehrenamtliches Engagement heben, so die Wissenschaftler*innen. Gerade in urbanen Regionen sei dies eine Chance, Neubürger*innen zu motivieren – vorausgesetzt, sie erfahren auch von diesen Angeboten.

Hintergrund:
Bereits seit 2018 forscht der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund zum Thema Ehrenamt. In einer ersten Untersuchung wurden zunächst Vereine und Netzwerker*innen befragt. Die zweite Befragung im März 2020 nahm alle Menschen – engagierte und nicht-engagierte – in den Fokus. Die Daten der Befragungen sind die Basis mehrerer Studien- und Abschlussarbeiten an der FH Dortmund.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Ute Fischer
Angewandte Sozialwissenschaften
Emil-Figge-Straße 44, 44227 Dortmund
Tel.: +49 (0231) 9112-4908
E-Mail: ute.fischer@fh-dortmund.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Psychologie
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW