Bildungsnetzwerk China schafft neue Wege für den Austausch

Literature advertisement

The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

Hier geht es weiter …



Teilen: 

30.11.2020 18:33

Bildungsnetzwerk China schafft neue Wege für den Austausch

Digitale Auftaktveranstaltung stellt Ziele und Projekte des neuen Bildungsnetzwerks vor

In einer digitalen Veranstaltung hat das Anfang 2020 gegründete Bildungsnetzwerk China heute erstmals seine Ziele und Projekte der Öffentlichkeit präsentiert. Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Wu Ken, chinesischer Botschafter in Deutschland, betonten in ihren Grußworten den Stellenwert des Bildungsnetzwerks China im Hinblick auf eine Intensivierung des Austauschs.

Deutschland und China verbinden seit Jahrzehnten intensive Beziehungen. Angesichts der Bedeutung der Volksrepublik sind fundierte Kenntnisse über China von wachsender Relevanz. Doch die Beschäftigung mit China spielt im deutschen Bildungssystem bislang nur eine geringfügige Rolle. So stagnieren die Zahlen von Chinesischlernenden deutschlandweit bei ca. 5.000 Schüler*innen. In China hingegen hat sich die Zahl der Schüler*innen, die Deutsch lernen, mit 23.000 innerhalb weniger Jahre fast verdoppelt, sodass Deutsch nunmehr die zweitbeliebteste Fremdsprache an chinesischen Schulen ist.

Um die Vermittlung von China-Kompetenz an deutschen Schulen auszubauen und den Austausch zwischen jungen Menschen beider Länder zu intensivieren, haben die Stiftung Mercator und das Goethe-Institut das Bildungsnetzwerk China gegründet. Auch die Kenntnis junger Chines*innen über Deutschland zu fördern, steht im Fokus der Initiative. Die Angebote richten sich an Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen in Deutschland und China. Dabei arbeitet das Bildungsnetzwerk eng mit dem Goethe-Institut China zusammen. Durch Programme wie den „Schulpartnerschaftsfonds Deutschland-China“ und den „Virtual StudentXChange“ fördert das Bildungsnetzwerk den persönlichen und virtuellen Austausch von Schulen. Schüler*innen aus beiden Ländern führen gemeinsam Projekte durch und erhalten so ein Einblick in das Leben, die Sprache und Kultur des jeweils anderen Landes. Zudem erstellt das Bildungsnetzwerk Lehrmaterialien, bietet Fortbildungen und Vernetzungsmöglichkeiten für Lehrkräfte sowie Fördergelder für Schulen an.

Caspar Welbergen, Geschäftsführer des Bildungsnetzwerks China, sagte während der offiziellen Auftaktveranstaltung: „Das Bildungsnetzwerk China wird immer mehr Schüler*innen in Deutschland und China den Weg öffnen, um die Beschäftigung mit dem jeweils anderen Land zu einem Teil ihrer Bildungsbiographie zu machen.“

Michael Schwarz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, hob die Relevanz der Initiative hervor: „Der Stellenwert, den wir China in unseren Schulen und Universitäten bislang einräumen, wird der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bedeutung des Landes nicht gerecht. Mit dem Bildungsnetzwerk China wollen wir einen Sprung nach vorne machen.“

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, betonte die Gegenseitigkeit des Programms: „Direkte Begegnungen zwischen jungen Menschen sind essenziell, um das Wissen voneinander zu fördern und sich über Gemeinsamkeiten, aber auch Differenzen auszutauschen. Ich freue mich daher, dass wir mit dem Bildungsnetzwerk China unsere bisherigen Aktivitäten im Bereich des Schüler- und Jugendaustausches zwischen Deutschland und China langfristig ausbauen und verstärken werden.“

Das Bildungsnetzwerk China ist eine Initiative der Stiftung Mercator und des Goethe-Instituts, welche in enger Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz, insbesondere dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz, umgesetzt wird. Die Ziele des Netzwerks werden darüber hinaus durch das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Über die Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator ist eine private und unabhängige Stiftung. Sie tritt ein für gleiche Rechte und gleiche Lebenschancen, für sozialen Zusammenhalt, Respekt, Toleranz, Weltoffenheit und den Schutz von Natur und Umwelt. Mit einem klaren Engagement und mit Mitteln der internationalen Verständigung trägt die Stiftung Mercator zu funktionierenden Beziehungen zwischen Deutschland, der EU und China bei. Sie ermöglicht mehr Begegnungen zwischen Multiplikator*innen, zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und jungen Menschen aus Deutschland, China und weiteren europäischen Ländern, um das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und die partnerschaftlichen Beziehungen zu stärken. Die Stiftung Mercator setzt sich für eine gemeinsame europäische Position und einen gemeinsamen Umgang mit China ein. Neben dem Bildungsnetzwerk China hat die Stiftung Mercator auch das Mercator Institute for China Studies (MERICS) gegründet, das als unabhängiges wissenschaftliches Institut einen Beitrag zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen China leistet.

Über das Goethe-Institut:

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit 157 Instituten in 98 Ländern fördert es die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit und vermittelt ein aktuelles Deutschlandbild. Durch Kooperationen mit Partnereinrichtungen an zahlreichen weiteren Orten verfügt das Goethe-Institut insgesamt über rund 1.000 Anlaufstellen weltweit. Das Goethe-Institut in Beijing wurde am 1. November 1988 als erstes ausländisches Kulturinstitut in China gegründet. Es betreut ein Netzwerk von neun Sprachlernzentren, fünf Lesesälen und über 80 PASCH Schulen. Neben der Förderung der deutschen Sprache durch zeitgemäße Bildungsprogramme und modernen Deutschunterricht, der Unterstützung und Begleitung von Austauschprogrammen, lädt es ein zum Gespräch, zum Ausprobieren und zur Begegnung mit Deutschland und Europa. Diskussionsrunden, Konzerte, Performance, Pop-up-Ausstellungen und Filmvorführungen ermöglichen Kulturaustausch in beide Richtungen.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Caspar Welbergen, Geschäftsführer Bildungsnetzwerks China gGmbH
caspar.welbergen@bildungsnetzwerk-china.de


Weitere Informationen:

http://www.bildungsnetzwerk-china.de Informationen zum Bildungsnetzwerk China


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, jedermann
Kulturwissenschaften
überregional
Schule und Wissenschaft
Deutsch


Quelle: IDW