Bundesweite Umfrage ermöglicht Einblicke in das Naturschutz-Engagement von Unternehmen

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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10.11.2020 17:05

Bundesweite Umfrage ermöglicht Einblicke in das Naturschutz-Engagement von Unternehmen

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. führte 2019 eine bundesweite Unternehmensbefragung durch. Das Ziel war herauszufinden, inwieweit sich Firmen gezielt für den Schutz der biologischen Vielfalt und der natürlichen Lebensräume einsetzen, bzw. welche Hinderungsgründe wahrgenommen werden. Die nun im Fachmagazin „Business Strategy and the Environment“ veröffentlichten Ergebnisse liefern interessante Einblicke, wie und warum Unternehmen zu dem Thema engagiert sind.

Unternehmen sind wichtige Akteure wenn es um den Schutz natürlicher Ressourcen und Ökosysteme geht. Bislang gibt es jedoch kaum Untersuchungen über ihr gezieltes Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland. Von bundesweit knapp 700 befragten Unternehmen gaben 266 (55%) an, sich in dem Bereich bereits zu engagieren. Vor allem Geldspenden und naturnah gestaltete Firmengelände sind die häufigsten Formen des Engagements. Auffällig ist, dass mit 35% der Unternehmen auch viele im Rahmen eigener Projektinitiativen aktiv sind.

Die Daten geben zudem Aufschluss über Faktoren, die das Naturschutzengagement in Unternehmen beeinflussen. „Es zeigt sich, dass vor allem Firmen aktiv sind, die sich von ihrem Einsatz auch einen eigenen Nutzen versprechen. Insbesondere Imagegewinn, Mitarbeitermotivation und -bindung, aber auch der Schutz geschäftsrelevanter Ressourcen spielen eine Rolle“, sagt Marlen Krause, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZALF und Leiterin der Studie. „Interessant ist, dass diese erhofften Vorteile stark davon abhängen, wie die Unternehmensleitung gesellschaftliche Erwartungen an ihr Unternehmen einschätzt.“ Befragte aus engagierten Unternehmen verspüren einen stärkeren Druck von ihren Interessengruppen, sich für den Schutz der Natur einzusetzen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass überwiegend die Erwartungen von Kunden, der Belegschaft und der breiten Öffentlichkeit ein unternehmerisches Engagement begünstigen. Hingegen animieren die Erwartungen von Politik, Geldgebern und Zulieferern Unternehmen bislang eher wenig, zum Schutz der biologischen Vielfalt beizutragen“, fasst Krause zusammen. Entscheidende Hinderungsgründe sind der Mangel finanzieller Mittel, die Herausforderung, freiwillige Naturschutzzahlungen intern zu rechtfertigen, sowie fehlendes Wissen darüber, wie sich Unternehmen überhaupt für den Schutz der biologischen Vielfalt einsetzen können.

Die aktuelle Auswertung nutzte bisher allerdings nur einen Teil der Umfragedaten. Mit dem zweiten Teil werden ZALF-Wissenschaftler/innen nun der Frage nachgehen, was die Befragten von „Naturschutzzertifikaten“ halten, die über einen Online-Marktplatz zum Verkauf angeboten werden. Ein solches Konzept wird im Rahmen des „AgoraNatura-Projekts“ erprobt mit dem Ziel, den Beitrag von Unternehmen und Privatpersonen für konkrete Naturschutzziele zu erleichtern. „Der Online-Marktplatz ist Ende September 2020 offiziell gestartet und wir sind gespannt, wie er angenommen wird“, ergänzt Marlen Krause.

Informationen zur Datenbasis
Knapp 700 Unternehmen nahmen an der Befragung teil und bilden somit die Datengrundlage der Umfrage, die in zwei Stufen ausgewertet wird. Die Studie richtete sich an Unternehmen aus allen Bundesländern und ist hinsichtlich ihrer regionalen Verteilung repräsentativ. Zur Umfrage eingeladen wurden vorwiegend mittelgroße und große Unternehmen aus verschiedenen Sekundär- und Tertiärsektoren.

Die Befragung wurde im Rahmen des Forschungs- und Umsetzungsprojekts „AgoraNatura“ durchgeführt. „AgoraNatura“ wird gemeinsam gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN).

Erster Ergebnisbericht (in Deutsch):
Einen anschaulichen ersten Ergebnisbericht der Umfrage können Sie hier herunterladen:
https://www.zalf.de/de/aktuelles/DokumenteMeldungen/Pressemitteilungen/Ergebnisb…

Wissenschaftliche Veröffentlichung (in Englisch):
Krause, M. S., Droste, N., Matzdorf, B. (2020). What makes businesses commit to nature conservation? In: Business Strategy and the Environment. https://doi.org/10.1002/BSE.2650

Weitere Informationen:
Pressemitteilung des ZALF vom 30.09.2020: AgoraNatura startet: Deutschlands erster unabhängiger Marktplatz für zertifizierte Naturschutzprojekte: https://www.zalf.de/de/aktuelles/Seiten/Pressemitteilungen/2020_09_30_ZALF-PM_Ag…


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Marlen Krause
T +49 33432 82 131
Marlen.Krause@zalf.de


Originalpublikation:

Krause, M. S., Droste, N., Matzdorf, B. (2020). What makes businesses commit to nature conservation? In: Business Strategy and the Environment. https://doi.org/10.1002/BSE.2650


Anhang

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW