Deutsche Thinks Tanks geben wichtige Impulse

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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29.09.2020 11:14

Deutsche Thinks Tanks geben wichtige Impulse

Studie stellt erstmals außen- und sicherheitspolitische Think Tank-Landschaft in Deutschland dar

Eine zunehmend multipolare Welt stellt auch die deutschen Think Tanks vor neue Herausforderungen in ihrer außen- und sicherheitspolitischen Arbeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Robert Bosch Stiftung GmbH und der Stiftung Mercator in Auftrag gegebene Studie. Sie bietet erstmals eine umfassende Übersicht des stark gewachsenen und sich dynamisch veränderten Think Tank Markts in Deutschland im Bereich der Außenpolitik. Die Ergebnisse wurden gestern Abend in einer digitalen Veranstaltung vorgestellt.

Die Studie entwickelt im Austausch mit Entscheidern aus Politik und Gesellschaft praxisnahe Handlungsempfehlungen für Think Tanks, deren Fördernde sowie Nutzende von Think Tank-Arbeit. Mit der wachsenden Verantwortung Deutschlands in einer komplexen und multipolaren Welt verbinden die Autoren die Forderung an die Think Tanks, sich verstärkt strategischen Interessen Deutschlands und Europas zuzuwenden. Dabei vergleicht die Studie die deutsche Think Tank-Landschaft auch mit der Arbeit von Denkfabriken in Washington, London und Brüssel.

Nötig sei zudem eine größere Offenheit für alternative Ansätze und die Bereitschaft, auch kontroverse Positionen abseits des Mainstreams einzunehmen. Dazu sollten Think Tanks bewusst Querdenker einbeziehen. Ein verstärkter personeller Austausch mit Politik, Wirtschaft und Medien und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern könnten dazu beitragen.

Eine engere Zusammenarbeit wird darüber hinaus zwischen Think Tanks und den Adressaten ihrer Arbeit empfohlen. Darin liege das Potenzial, die Relevanz und Wirksamkeit der Denkfabriken zu verbessern, um durch eine bedarfsgerechtere Arbeit die deutsche Think Tank-Landschaft nachhaltig zu stärken.

Angeregt wird eine stärkere Präsenz der Think Tanks in den sozialen Medien. Durch eine projektbezogene Finanzierung werde die Kommunikation der Inhalte bisher teils nicht genug berücksichtigt. Defizite skizziert die Studie ferner im Hinblick auf die Anwendung moderner Technologien, wie beispielsweise das Verarbeiten großer Datenmengen als eine Grundlage für politische Entscheidungen. In dieser Hinsicht mangele es teils noch an Kompetenz und Infrastruktur.

Gefordert sind unabhängige Förderer wie beispielsweise Stiftungen, an der Weiterentwicklung der deutschen Think Tank-Landschaft mitzuwirken. Hier sieht die Studie die Notwendigkeit eines intensiveren Dialogs zwischen Stiftungen und Denkfabriken sowie eine engere Projektbegleitung.

Vorgelegt wurde die Studie „Forschen und Beraten in der Außen- und Sicherheitspolitik – Eine Analyse der deutschen Think Tank Landschaft“ von Christoph Bertram und Christiane Hoffmann in Zusammenarbeit mit Julia Nast
und Annalena Rehkämper von Phineo. Auftraggeber der Studie sind die Robert Bosch Stiftung und die Stiftung Mercator. Als Stiftung mit klar definierten inhaltlichen Schwerpunkten hat die Stiftung Mercator mehrere Think Tanks allein oder mit Partnern gegründet. Die Robert Bosch Stiftung leistet durch ihre Partnerschaften mit Think Tanks einen Beitrag zu Generierung von Wissen und einer evidenzbasierten politischen Entscheidungsfindung. Darüber hinaus unterstützt sie Think Tanks in den Themen der Stiftung und den Regionen, in denen sie international tätig ist

ÜBER DIE ROBERT BOSCH STIFTUNG
Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensver-bundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen.

Die Robert Bosch Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Bürgergesellschaft sowie Internationale Verständigung und Kooperation tätig.

Die Robert Bosch Stiftung bekennt sich zu den Werten und dem Vorbild ihres Stifters, Robert Bosch, und setzt dessen philanthropisches Wirken fort. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung verfügt sie in ihren Fördergebieten über ein breites Wissen, die Qualifikation zur Entwicklung von Lösungen und ein umfangreiches Netzwerk von Partnern, Experten und Praktikern.

Die Robert Bosch Stiftung ist alleinige Trägerin des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart und der zugehörigen Forschungseinrichtungen, Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie (IKP), Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen (RBCT) und Institut für Geschichte der Medizin (IGM). Sie ist außerdem Gesellschafterin des UWC Robert Bosch Colleges in Freiburg, der Deutschen Schulakademie in Berlin und des International Alumni Center (iac) in Berlin. Die Robert Bosch Stiftung hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Seit ihrer Gründung 1964 hat die Robert Bosch Stiftung rund 1,8 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben.

ÜBER DIE STIFTUNG MERCATOR:
Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Sie strebt mit ihrer Arbeit eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dabei konzentriert sie sich darauf, Europa zu stärken, den Bildungserfolg benachteiligter Kinder und Jugendlicher insbesondere mit Migrationshintergrund zu erhöhen, Qualität und Wirkung kultureller Bildung zu verbessern, Klimaschutz voranzutreiben und Wissenschaft zu fördern. Die Stiftung Mercator steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Projekterfahrung. Als eine führende Stiftung in Deutschland ist sie national wie international tätig. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie und dem Sitz der Stiftung, fühlt sie sich besonders verpflichtet.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

siehe Studie


Originalpublikation:

http://www.stiftung-mercator.de/ThinkTankStudie – Studie „Forschen und Beraten in der Außen- und Sicherheitspolitik – Eine Analyse der deutschen Think Tank Landschaft“


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Gesellschaft, Politik
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW