Digitalisierung in der Berufsausbildung: Wie die Kammern unterstützen können

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Wege zur physikalischen Erkenntnis

Diese erweiterte Neuauflage des Buchs „Wege zur physikalischen Erkenntnis“ enthält neben der wissenschaftlichen Selbstbiographie folgende Vorträge:

Die Einheit des physikalischen Weltbildes.
Die Stellung der neueren Physik zur mechanischen Naturanschauung.
Neue Bahnen der physikalischen Erkenntnis.
Dynamische und statistische Gesetzmäßigkeit.
Das Prinzip der kleinsten Wirkung.
Verhältnis der Theorien zueinander.
Das Wesen des Lichts.
Die Entstehung und weitere Entwicklung der Quantentheorie.
Kausalgesetz und Willensfreiheit.
Vom Relativen zum Absoluten.
Physikalische Gesetzlichkeit.
Das Weltbild der neuen Physik.
Positivismus und reale Außenwelt.
Wissenschaft und Glaube.
Die Kausalität in der Natur.
Ursprung und Auswirkung wissenschaftlicher Ideen.
Die Physik im Kampf um die Weltanschauung.
Vom Wesen der Willensfreiheit.
Religion und Naturwissenschaft.
Determinismus oder Indeterminismus.
Sinn und Grenzen der exakten Wissenschaft.
Scheinprobleme der Wissenschaft.
Wissenschaftliche Selbstbiographie.

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17.08.2020 13:52

Digitalisierung in der Berufsausbildung: Wie die Kammern unterstützen können

Künstliche Intelligenz, neue Techniken wie 3D-Druck und Robotik stellen Industrie, Handel und Handwerk vor große Herausforderungen – vor allem bei der Qualifizierung ihrer Beschäftigten. Die duale Berufsausbildung wirkt dabei als starker Hebel, um Digitalisierung in die Betriebe zu bringen. Die IHKs und Handwerkskammern spielen zur Flankierung und Beratung hierbei eine wichtige Rolle. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat 40 Kammervertretungen zu ihrem Engagement und den Erfahrungen in der betrieblichen Bildung befragt.*

In den Unternehmen drängt das Thema Digitalisierung unterschiedlich: In Kammerbezirken mit hohem Industrialisierungsgrad, z.B. mit viel Automobilindustrie, ist es besonders wichtig. Im Handwerk sind die Kfz-Betriebe und das Elektrohandwerk führend. Generell gilt: Große Unternehmen sind in Sachen Digitalisierung durchgängig weiter, für kleinere Unternehmen und vor allem für das Handwerk hat das Thema deutlich weniger Priorität – und wird angesichts einer hohen Arbeitsbelastung eher „on-top“ behandelt.

Alle Unternehmen, vor allem die KMU, haben einen großen Informations(nachhol)bedarf. Dabei dominieren Automatisierung, Industrie 4.0, E-Commerce und Digitales Marketing. Digitale Medien in und für die Ausbildung fristen in den Unternehmen hingegen ein Schattendasein und werden als „noch ausbaufähig“ bezeichnet.

„Grundsätzlich sollte sich die Unterstützung von Unternehmen beim Ausbau der Digitalisierung – auch in der Ausbildung – unmittelbar am Bedarf orientieren und nicht Industrie 4.0 als Zeitgeist-Thema in den Vordergrund stellen“, rät die IAQ-Forscherin Dr. Sirikit Krone. Sinnvoll seien etwa Maßnahmen, die helfen, eine gute Auftragslage zu bewältigen oder das Unternehmen in puncto Datensicherheit fit zu machen.

Der Großteil der Kammern hat Digitalisierung in Rahmenplänen, Fortbildungen oder Zusatzqualifikationen verankert. Treiber sind bei den IHKs u.a. die neugeordneten Metall-, Elektro- und IT-Berufe sowie neue Berufe wie „Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce“.

Im Digitalisierungsprozess der Ausbildung ist das digitale Berichtsheft ein Türöffner. Viele Unternehmen haben es eingeführt, viele Kammern haben diesen Prozess unterstützt. Entscheidend für den Digitalisierungsschub sind insbesondere die Kompetenzen des Ausbildungspersonals. Hierzu können die Beratungs- und Weiterbildungsveranstaltungen der Kammern einen zentralen Beitrag leisten.

* Der IAQ-Report entstand in Zusammenarbeit mit dem mmb Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Essen.

Redaktion: Claudia Braczko, IAQ, Tel. 0157/71283308, claudia.braczko@uni-due.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Sirikit Krone, IAQ, Tel.: 0203/37 9-1350 , sirikit.krone@uni-due.de


Originalpublikation:

https://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW