Eine nachhaltige Destinationsentwicklung für Griechenland ist das Ziel

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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08.09.2020 14:07

Eine nachhaltige Destinationsentwicklung für Griechenland ist das Ziel

Internationales Forschungsprojekt zur Bedeutung von Sport- und Kulturveranstaltungen:

• HHN kooperiert für Forschungsprojekt mit griechischer Gemeinde Epidauros

• Die Forschung stützt sich auf vorangegangene Untersuchungen von
Multisportveranstaltungen

• Ergebnis: selbst kleinere Sport- und Kulturveranstaltungen sind ein bedeutender Impuls

• Langfristige Zusammenarbeit geplant: Gesamtstrategie für die Entwicklung der Gemeinde Epidauros und der Argolis-Region soll aufgestellt werden

Epidauros / Künzelsau, September 2020. Die Sozioökonomie von Sport- und Kulturveranstaltungen steht im Zentrum einer internationalen Kooperation zwischen der Hochschule Heilbronn (HHN), Campus Künzelsau – Reinhold-Würth-Hochschule und dem griechischen Epidauros.
Im Nordosten der griechischen Halbinsel Peloponnes gelegen, hat Epidauros eine herausragende nationale und internationale Bedeutung und das, nicht nur wegen des jährlich stattfindenden Festivals von Athen und Epidauros.

Die Gemeinde liegt im Zentrum der antiken Welt des Sports, nicht weit entfernt von den Austragungsorten der vier panhellenischen Spielen Olympia, Isthmia, Delphi und Nemea. Insofern ist Epidauros ein idealer Ort, um die historischen Bezüge und Synergien des Sport- und Kulturmanagements einerseits und ihre gesellschaftlichen Bedingungen und Perspektiven andererseits zu erkunden.

Initiator und Leiter des langfristig angelegten Projekts der angewandten Forschung ist Professor Sebastian Kaiser-Jovy, der das Vorhaben, im Sinne transferorientierter Lehre, regelmäßig in die Lehrveranstaltungen seines Studiengangs Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement einbindet.
Zum Ende des Sommersemesters 2020 hat ein studentisches Forschungsteam nun die Analyse der touristischen Auswirkungen von Sport- und Kulturveranstaltungen in der betreffenden Region sowie zu den Perspektiven nachhaltiger Destinationsentwicklung abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden dem Bürgermeister und dem Rat der Gemeinde Epidauros übergeben.

Die Ergebnisse

Die Untersuchung stützt sich auf eigene vorangegangene Untersuchungen, die unter anderem die Multisportveranstaltungen „Epidavros Action“ und „POROSEA“ in den Blick nahmen. Deren Ergebnisse deuten darauf hin, dass selbst kleinere Sport- und Kulturveranstaltungen ein bedeutender Impuls sein können, von dem die lokalen Gemeinschaften auf verschiedene Weise direkt und indirekt profitieren können. Die Integration in eine Gesamtstrategie der Destinationsentwicklung sei dabei jedoch ein zentraler Erfolgsfaktor. Professor Kaiser-Jovy: „Unter der Bedingung der Unterstützung und des Engagements der Bevölkerung vor Ort und der weiteren Interessensgruppen können solche Veranstaltungen erheblich zum Wohlstand und zur nachhaltigen Entwicklung einer touristischen Destination beitragen.“

Ausblick

In Folge der aktuellen Studie soll nun ein Beteiligungsverfahren ins Leben gerufen werden, das die Beiträge aller lokalen Sport- und Kulturunternehmen einbezieht. Ziel der langfristigen Forschungskooperation ist es, eine Gesamtstrategie für die Entwicklung der Gemeinde Epidauros und der Argolis-Region aufzustellen und dabei alternative Formen nachhaltiger touristischer, wirtschaftlicher und kultureller Entwicklung zu untersuchen.

„Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Heilbronn ist ein Projekt von hoher Priorität und markiert einen wichtigen Meilenstein für die nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde. Wir schätzen den Beitrag des Forschungsteams unter der Leitung von Professor Kaiser-Jovy sehr und freuen uns auf eine langfristige und fruchtbare Zusammenarbeit“, sagt Tassos Chronis, Bürgermeister von Epidauros.


Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit ca. 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis gut vernetzt.

Pressekontakt Campus Künzelsau: Annette Retzbach, Hochschulkommunikation,
Daimlerstr. 22, 74653 Künzelsau, Telefon: 07940-1306-406,
E-Mail: annette.retzbach@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Sebastian Kaiser-Jovy, MBA, Studiengang Betriebswirtschaft Kultur- Freizeit- und Sportmanagement, Daimlerstr. 35, 74653 Künzelsau,
Telefon: 07940-1306-245, E-Mail: sebastian.kaiser-jovy@hs-heilbronn.de,
Internet: http://www.hs-heilbronn.de/sebastian.kaiser-jovy


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Medien- und Kommunikationswissenschaften
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW