Europäische Solidarität ist neu gefordert

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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22.10.2020 11:44

Europäische Solidarität ist neu gefordert

Stellungnahme aus dem SI zu den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der zweiten Corona-Pandemiewelle

Vor dem Hintergrund der beginnenden zweiten Corona-Pandemiewelle wirft der Volkswirt Dr. Andreas Mayert vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (SI) einen detaillierten Blick auf den wirtschaftlichen Zustand der EU und Deutschlands vor dem Eintreffen der zweiten Welle, auf aktuelle Wirtschaftsprognosen und auf die epidemiologische Entwicklung im Herbst 2020. Mayert analysiert die Dynamik der zweiten Pandemiewelle im deutschen und europäischen Rahmen und das zu erwartende Ausmaß ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen.

Vor dem Hintergrund der beginnenden zweiten Corona-Pandemiewelle wirft der Volkswirt Dr. Andreas Mayert vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (SI) einen detaillierten Blick auf den wirtschaftlichen Zustand der EU und Deutschlands vor dem Eintreffen der zweiten Welle, auf aktuelle Wirtschaftsprognosen und auf die epidemiologische Entwicklung im Herbst 2020.

Mayert analysiert die Dynamik der zweiten Pandemiewelle im deutschen und europäischen Rahmen und das zu erwartende Ausmaß ihrer wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Das Ausmaß dieser Folgen, die mit oder ohne weitere Lockdowns nicht zu vermeiden seien, würde nach seiner Einschätzung immer noch unterschätzt. Das gelte insbesondere auch für die Zukunft des geplanten EU-Wiederaufbaufonds Next Generation EU, über den, so Mayert, „weiterverhandelt werde, als sei in der Zwischenzeit nichts geschehen“. Der EU-Wiederaufbaufonds sei in seiner bisherigen Ausgestaltung den wirtschaftlichen Folgen der zweiten Welle nicht gewachsen.

Warum ist das entschlossene Handeln, das Europa zu Beginn der Corona-Krise gezeigt hat, jetzt nicht zu beobachten? Andreas Mayert fordert für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass die humanitären, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der zweiten Pandemiewelle für eine ganze Zahl von EU-Mitgliedsstaaten verheerend ausfallen: „Will die EU nicht, dass eine ganze Zahl ihrer Mitgliedsstaaten in Gefahr gerät, schwerste wirtschaftliche und soziale Verwerfungen zu erleben, braucht sie einen Plan B – einen Versicherungsmechanismus, wenn man so will – der bei einer unkontrollierbaren Ausweitung der Pandemie ihren besonders vulnerablen Mitgliedsstaaten Unterstützung zusagt.“

Bereits im April veröffentlichte das SI einen Appell an die Bundesregierung für eine koordinierte, konsistente, solidarische Europapolitik in diesen Krisenzeiten. An der Notwendigkeit eines koordinierten und solidarischen Handelns der EU-Staaten hat sich, so Mayert, „nicht nur nichts geändert – es ist nun wichtiger denn je“.

Zum Download des Aufsatzes „Deutschland und die EU zu Beginn der zweiten Pandemiewelle. Entwicklungen, Erwartungen und politische Initiativen“: https://www.siekd.de/wp-content/uploads/2020/10/Deutschland-und-die-EU-zu-Beginn…


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Andreas Mayert


Originalpublikation:

https://www.siekd.de/wp-content/uploads/2020/10/Deutschland-und-die-EU-zu-Beginn…


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch


Quelle: IDW