„Globale Talente für lokale Transformationen“ / Universität Vechta erhält rund 37.000 Euro für Pilotprojekt

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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19.03.2021 15:02

„Globale Talente für lokale Transformationen“ / Universität Vechta erhält rund 37.000 Euro für Pilotprojekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet als Partnerorganisation der Initiative „Research in Germany“ acht Konzepte aus. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ erhält die Universität Vechta für das Pilotprojekt „Globale Talente für lokale Transformationen“ 25.000 Euro. Zusätzlich zum Preisgeld gibt es ein Digitalisierungszuschuss von rund 12.000 Euro. Im Fokus der fünften und letzten Ausschreibung des Ideenwettbewerbs standen kooperative Anträge, die auch unter globalen Pandemiebedingungen umsetzbar sind. Die Preisverleihung ist für die kommenden Monate geplant.

„Internationale Vernetzung und der Austausch mit Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt ist ein wichtiges, strategisches Element von Forschung und Lehre“, sagt Prof. Dr. Burghart Schmidt, Präsident der Universität Vechta. „Dafür müssen wir internationalen Gästen ein professionelles wissenschaftliches Umfeld bieten. Diese Auszeichnung der DFG zeigt für unser Welcome Centre, dass wir dafür die richtigen Weichen gestellt haben und bestätigt die bisherige Arbeit“, fügt Dr.in Caterina Bonora aus dem Welcome Centre der Universität Vechta hinzu.

Das Pilotprojekt „Globale Talente für lokale Transformationen“ der Universität Vechta zielt darauf ab, herausragende internationale Postdoktorandinnen und -doktoranden zu einem sechsmonatigen Gastaufenthalt nach Vechta einzuladen, um sich interdisziplinär mit dem Thema „Transformationsprozesse in ländlichen Räumen“ zu befassen. Die ländliche Umgebung der Universität Vechta ermöglicht es Herausforderungen der sich wandelnden Gesellschaft zu beobachten: von Nachhaltigkeitsthemen, wie der intensiven Nutztierzucht, bis zur Bildung für nachhaltige Entwicklung; von gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich aus einer zunehmend alternden Bevölkerung speziell in ländlichen Gebieten ergeben, bis zum kulturellen Wandel aufgrund tiefgreifender Globalisierungsprozesse.

Das Projekt „Globale Talente für lokale Transformationen“ bietet dabei ein Qualifizierungs-, Vernetzungs- und Beratungsprogramm für internationale Postdoktorand*innen, die eine Karriere in Deutschland planen sowie eine spezielle Online-Plattform, auf der sie ihre Forschungsergebnisse öffentlich zugänglich machen und zugleich die internationale Sichtbarkeit dieses Projekts sicherstellen können. Darüber hinaus stellt der Science Shop der Universität Vechta seine Netzwerke und Transferfähigkeit zur Verfügung und ermöglicht eine Schnittstelle zur Bevölkerung. Zudem wird ein interdisziplinärer Dialog zwischen den Wissenschaftler*innen unter dem Thema „Transformationsprozesse in ländlichen Räumen“ gefördert. Außerdem sollen die Forschungsergebnisse über eine Onlineplattform veröffentlicht und diskutiert werden, was auch den Austausch mit der lokalen Bevölkerung einschließen soll.

„Internationales Forschungsmarketing“ / „Research in Germany“

Im Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ wurden in insgesamt fünf Wettbewerbsrunden 27 internationale Forschungsmarketingkonzepte zur Umsetzung ausgewählt und Preisgelder und Digitalisierungszuschüsse in Höhe von insgesamt rund 2 Millionen Euro vergeben. Er ist Teil der Initiative „Research in Germany“, welche den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland weltweit vorstellt und ein Forum für internationalen Austausch und Kooperation schafft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte „Research in Germany“ im Jahr 2006 und stellt Mittel für die aktuelle Projektphase bereit. Die Initiative wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der DFG, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem DLR Projektträger gemeinsam umgesetzt.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch


Quelle: IDW