Großer Forschungsbedarf zur Digitalisierung von Bildung aufgezeigt

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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30.09.2020 11:00

Großer Forschungsbedarf zur Digitalisierung von Bildung aufgezeigt

Im deutschsprachigen Raum gibt es im internationalen Vergleich bislang nur wenige Forschungsergebnisse zur Digitalisierung in der Bildung. Zugleich thematisieren die bislang vorhandenen Studien nur selten die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Dabei hat das pädagogische Personal eine zentrale Stellung bei der Digitalisierung von Bildung inne. Zu diesen Befunden kommt der Sammelband „Bildung im digitalen Wandel. Die Bedeutung für das pädagogische Personal und die Aus- und Fortbildung“, der jetzt im Waxmann Verlag sowie online erschienen ist. Herausgegeben wurde er von den DIPF-Forscher*innen Dr. Annika Wilmers, Carolin Anda, Carolin Keller und Prof. Dr. Marc Rittberger.

„Die in dem Sammelband zusammengestellten Critical Reviews haben die Aufgabe, die Forschungslage zu analysieren und Lücken aufzuzeigen. Gerade angesichts der aktuellen Debatte um die Digitalisierung von Bildung besteht eine dringende Notwendigkeit, diese Bedarfe zu identifizieren“, sagt Dr. Annika Wilmers, wissenschaftliche Mitarbeiterin des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Die einzelnen Reviews nehmen den Forschungsstand in den verschiedenen Bildungssektoren in den Blick – in der frühen Bildung, der Schule, der beruflichen Aus- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung und nicht zuletzt in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Dabei gibt es sektorenübergreifend durchaus Gemeinsamkeiten in den Ergebnissen der untersuchten Studien. „Ganz offenbar spielt die individuelle Haltung des pädagogischen Personals gegenüber digitalen Medien eine herausragende Rolle“, erläutert Wilmers. „Zugleich zeigte sich, dass die Pädagog*innen dem Einsatz digitaler Medien aufgeschlossener gegenüberstehen, wenn sie sich darüber mit Kolleg*innen austauschen sowie Fortbildungen absolvieren können.“

Der jetzt vorliegende Band ist eine Veröffentlichung im Rahmen des Metavorhabens „Digitalisierung im Bildungsbereich“. Es begleitet die bislang geförderten 41 Verbund- und Einzelprojekte aus dem seit 2018 laufenden Förderschwerpunkt „Digitalisierung im Bildungsbereich“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und führt eigene Forschungsvorhaben durch. Ziel des Metavorhabens ist es, einen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion zu leisten und eine Grundlage für bildungspraktische und bildungspolitische Entscheidungen zu bieten. Beteiligt sind neben dem DIPF die Universität Duisburg-Essen, an der die Koordination des Metavorhabens angesiedelt ist, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen sowie das Leibniz-Institut für Wissensmedien.

Weitere Bände sind in der neu angelegten Reihe „Digitalisierung in der Bildung“ geplant. Neben der Printversion steht auch eine Online-Fassung zur Verfügung. Die Publikation richtet sich nach der Open-Access-Policy der Leibniz-Gemeinschaft. Entsprechend sind die Daten der systematischen Literaturabfrage, die der Publikation zu Grunde liegen, zur Nachnutzung abgelegt.

Pressekontakt:
Anke Wilde, DIPF, +49 (0)69 24708-824, wilde.anke@dipf.de, https://www.dipf.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Annika Wilmers, +49 (0)69 24708-735, wilmers@dipf.de


Originalpublikation:

Wilmers, A., Anda, C., Keller, C., Rittberger, M. (Hrsg.). (2020). Bildung im digitalen Wandel: Die Bedeutung für das pädagogische Personal und für die Aus- und Fortbildung. Münster, New York: Waxmann.


Weitere Informationen:

https://www.waxmann.com/bildungimdigitalenwandel – Link zur Studie
https://www.dipf.de/de/forschung/aktuelle-projekte/metavorhaben-digitalisierung-… – Das Forschungsprojekt am DIPF
https://digi-ebf.de – Gemeinsame Projektseite des Metavorhabens Digi-EBF


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Wissenschaftler, jedermann
Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW