Herzmonat November: Alles über das schwache Herz

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Wege zur physikalischen Erkenntnis

Diese erweiterte Neuauflage des Buchs „Wege zur physikalischen Erkenntnis“ enthält neben der wissenschaftlichen Selbstbiographie folgende Vorträge:

Die Einheit des physikalischen Weltbildes.
Die Stellung der neueren Physik zur mechanischen Naturanschauung.
Neue Bahnen der physikalischen Erkenntnis.
Dynamische und statistische Gesetzmäßigkeit.
Das Prinzip der kleinsten Wirkung.
Verhältnis der Theorien zueinander.
Das Wesen des Lichts.
Die Entstehung und weitere Entwicklung der Quantentheorie.
Kausalgesetz und Willensfreiheit.
Vom Relativen zum Absoluten.
Physikalische Gesetzlichkeit.
Das Weltbild der neuen Physik.
Positivismus und reale Außenwelt.
Wissenschaft und Glaube.
Die Kausalität in der Natur.
Ursprung und Auswirkung wissenschaftlicher Ideen.
Die Physik im Kampf um die Weltanschauung.
Vom Wesen der Willensfreiheit.
Religion und Naturwissenschaft.
Determinismus oder Indeterminismus.
Sinn und Grenzen der exakten Wissenschaft.
Scheinprobleme der Wissenschaft.
Wissenschaftliche Selbstbiographie.

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18.11.2020 08:35

Herzmonat November: Alles über das schwache Herz

• Was Betroffene tun können
• Behandlungsstrategien im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
• Neu: Ein Film erklärt die telemedizinische Versorgung

Die Volkskrankheit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) steht im Mittelpunkt der diesjährigen bundesweiten Herzwochen. „Das schwache Herz ist keineswegs eine normale Alterserscheinung“, warnt Prof. Dr. Jan Gummert, Ärztlicher Direktor des Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. Deshalb sei frühzeitiges Handeln gefordert.

Eine allmählich nachlassende Leistungsfähigkeit, Atemnot oder geschwollene Fußknöchel können erste Hinweise auf eine Herzschwäche sein. „Je früher sie erkannt und behandelt wird, desto günstiger ist ihr Verlauf“, sagt Professor Gummert, der die jährliche Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung auch in diesem Jahr erneut unterstützt. In Deutschland sind nach Einschätzung der Experten etwa vier Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen. Jährlich muss jeder Zehnte mit einem Krankenhausaufenthalt rechnen.

Betroffenen steht am HDZ NRW ein zertifiziertes Zentrum für Herzinsuffizienz zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Patienten stimmen hier Spezialisten der verschiedensten Fachrichtungen ihre Behandlung aufeinander ab. „Ursachen und Verlauf der Erkrankung können ganz unterschiedlich sein. Deshalb beurteilt ein interdisziplinäres Team den Grad und das Ausmaß einer bestehenden Linksherz- sowie Rechtsherzschwäche, einen Lungenhochdruck oder weitere Begleiterkrankungen, um dann anhand der Ergebnisse die bestmögliche und schonendste Therapie zu vereinbaren.“ Das kann neben einer medikamentösen Behandlung bei fortschreitender Erkrankung eine Schrittmachertherapie, eine Katheterablation oder eine Herzoperation sein. Sämtliche Verfahren koordinieren die Oberärzte der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie und Angiologie (Direktor: Prof. Dr. Volker Rudolph), der Klinik für Elektrophysiologie/Rhythmologie (Direktor: Prof. Dr. Philipp Sommer), der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie (Direktor: Prof. Gummert) und des Diabeteszentrums (Direktor: Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe) gemeinsam mit weiteren beteiligten Fachbereichen des HDZ NRW.

Neu: Fernüberwachung bei chronischer Herzerkrankung

In Zusammenarbeit mit den Krankenversicherungen DAK und IKK classic gibt es für Betroffene mit fortgeschrittener Herzschwäche seit kurzem auch ein erweitertes telemedizinisches Angebot der Fernüberwachung, mit welchem Blutdruck, Körpergewicht und EKG-Signale von zu Hause aus übertragen werden. Wie einfach das funktioniert, erklärt ein Video, das über die Homepage und den YouTube-Kanal des HDZ NRW aufgerufen werden kann. Ergänzt wird das Programm durch strukturierte Gespräche zum besseren Umgang mit der Erkrankung durch speziell geschultes und auf diesem Gebiet erfahrenes Personal.

„Oberstes Ziel unserer Aufklärungsarbeit ist es, Betroffene darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, ein Nachlassen der Herzleistung nicht hinzunehmen, sondern den Rat der Spezialisten zu suchen“, betont Gummert. „Das gilt ganz besonders während der Corona Pandemie: In jedem Stadium der Erkrankung stehen modernste medizinische Verfahren zur Verfügung, um die eigene Lebensqualität so lange und gut wie möglich zu erhalten. Gerade deshalb ist es so wichtig, bei Herzbeschwerden den Arztbesuch nicht aufzuschieben.“

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Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 35.000 Patienten pro Jahr, davon 14.600 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren seiner Art in Europa. Unter einem Dach arbeiten fünf Universitätskliniken und Institute seit über 35 Jahren interdisziplinär zusammen. Das HDZ NRW ist Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum.
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Weitere Informationen:

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Anna Reiss
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 97-1955
Fax 05731 97-2028
E-Mail: info@hdz-nrw.de
www.hdz-nrw.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Univ.-Prof. Dr. Jan Gummert
Ärztlicher Direktor
Herz- und Diabeteszentrum NRW
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum


Weitere Informationen:

http://www.hdz-nrw.de
http://Erklärvideo auf YouTube: https://youtu.be/kcVwNpNPSAM


Anhang

attachment icon Pressemitteilung HDZ NRW vom 18.11.2020


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW