HoF-Handbuch: Wie kommen die Hochschulen durch das Zeitalter des Frühdigitalismus?

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Der verborgene Mechanismus des Weltgeschehens

Seit Jahrtausenden ist die Menschheit bestrebt, die Welt, in der sie lebt, erkennen und verstehen zu lernen. Die Erfahrung führt zu einem wachsenden Tatsachenmaterial und die zunehmende Erkenntnis zu einem sich fortwährend verändernden Weltbild.
Jahrzehntelang sind es fast ausschließlich die Biologen gewesen, die sich an die Aufgabe der Aufstellung eines einheitlichen Weltbilds herangewagt haben, Botaniker und Zoologen, Anatomen und Physiologen.
Die exakten Naturforscher haben sich dagegen lange Zeit hindurch nicht recht getraut, an das Weltbild in seiner Gesamtheit heranzutreten; denn für den exakten Aufbau fehlten zu viele, und zwar großenteils gerade die grundlegenden Bausteine. Erst in neuerer Zeit sind die Naturforscher in die Lage gekommen, den Aufbau guten Mutes zu wagen.
Mit diesem Buch liegt nun ein mutiger Beitrag vor. Es ist eine gemeinverständliche Darstellung biotechnischer Systeme der Welt und des verborgenen Mechanismus‘ unseres Weltgeschehens.

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28.09.2020 14:10

HoF-Handbuch: Wie kommen die Hochschulen durch das Zeitalter des Frühdigitalismus?

Die technischen Komponenten der Digitalisierung sind an sich übersichtlich: Server + Netzinfrastruktur + Endgeräte, dazu Software, die alles miteinander verbindet und nutzbar macht. Mit der Einführung neuer Softwarelösungen geht meist die Absicht einher, Vorgänge zu optimieren bzw. aufwandsärmer bearbeiten zu können. Inwiefern digitale Unterstützungen zusätzlichen Aufwand erzeugen oder entlastend wirken, hängt an Hochschulen aber vor allem von der Gestaltung des digitalen Hochschulökosystems ab.

Die Technik ist dabei eingebettet in soziale Abläufe, die nicht nur technisch organisiert werden können. An Hochschulen treffen eindeutige Algorithmen auf vieldeutige Abläufe. Der Faktor Mensch steht nicht im Hintergrund, sondern im Zentrum digitaler Veränderungsprozesse – und dies nicht vorrangig in der Rolle eines Nutzers, der von Systemadministratoren mitunter vor allem als Mensch gewordener Anwenderfehler wahrgenommen wird.

Das soziale Miteinander und die Mensch-Maschine-Interaktionen sind entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung in den Hochschulen. In Rechnung zu stellen sind dabei unbewusste und auch unreflektierte Handlungsmuster und Gewohnheiten im alltäglichen Arbeitsprozess.

Nimmt man die praktischen, politischen und wissenschaftlichen Befassungen mit der Hochschuldigitalisierung in den Blick, dann ist eine Unwucht zu entdecken: Es dominiert die Aufmerksamkeit für digitale oder digital gestützte Lehr-Lern-Methoden incl. der dafür nötigen Didaktik. Daneben befassen sich zahlreiche Arbeiten und Akteure mit den neuen digitalen Möglichkeiten im Forschungsprozess sowie bei der Ergebnisverwertung. Vergleichsweise wenig vertreten sind dagegen organisationsanalytische Arbeiten zur Digitalsierung an Hochschulen.

Das nun vorgelegte Basiswissen-Buch sucht diese Unwucht zwischen den unterschiedlichen Aufmerksamkeiten, die Lehre, Forschung und Organisationsprozesse genießen, zu vermeiden. Entsprechend ausführlich finden sich Organisationsfragen der Hochschuldigitalisierung berücksichtigt. In vier Kapiteln werden von 26 Autor.innen 94 Fragen kompakt auf einer bis vier Seiten beantwortet:

• Hochschuldigitalisierung: Die strategischen Aspekte
• Hochschulorganisation und digitale Infrastruktur: Die operativen Aspekte
• Digitalisierung in der und für die Forschung
• Digital unterstützte Hochschullehre


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Prof. Peer Pasternack, Email: peer.pasternack@hof.uni-halle.de, Tel.: 03491 – 466254


Originalpublikation:

Justus Henke/Peer Pasternack (Hg.): Wie die Hochschulen durch das Zeitalter des Frühdigitalismus kommen. Basiswissen für die avancierte Organisationsgestaltung in 94 Fragen und Antworten, Springer VS, Wiesbaden 2020, 280 S.
https://www.springer.com/de/book/9783658307073


Weitere Informationen:

https://www.hof.uni-halle.de/web/dateien/pdf/Fruehdigitalismus_Inhalt.pdf – Inhaltsverzeichnis


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Gesellschaft, Informationstechnik, Pädagogik / Bildung, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch


Quelle: IDW