Hypnose hilft bei chirurgischen Eingriffen

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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24.03.2021 11:33

Hypnose hilft bei chirurgischen Eingriffen

Hypnose lindert Schmerzen, reduziert die psychische Belastung und fördert die Genesung nach chirurgischen Eingriffen – das ist das Ergebnis einer Meta-Analyse, in der Psychologen aus Jena und Leipzig die Wirksamkeit von Hypnose im Rahmen operativer Eingriffe untersuchten. Die Wissenschaftler werteten dafür 50 Einzelstudien mit über 4000 Patienten aus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt im Fachblatt Clinical Psychology Review.

Seit mehr als 50 Jahren wird die Wirksamkeit von Hypnose im Rahmen chirurgischer Eingriffe untersucht. Da psychischer Stress den Heilungsprozess negativ beeinflussen kann, soll Hypnose den Patienten die Ängste nehmen, Schmerzen verringern und die Genesung beschleunigen. Inwieweit Hypnose das wirklich zu leisten vermag, untersuchten jetzt Wissenschaftler der Unikliniken Jena und Leipzig in einer Meta-Analyse von Studien zum Einsatz von Hypnose bei chirurgischen Eingriffen.

Bereits 2013 konnte die Forschungsgruppe um Dr. Jenny Rosendahl positive Effekte von Hypnose bei Operationen nachweisen. Seitdem wurden weltweit zahlreiche weitere Studien zum Thema durchgeführt, die nun zusätzlich in der Auswertung berücksichtigt wurden, um ein aktuelles Bild zur Wirksamkeit von Hypnose zu erhalten. Insgesamt 50 Studien an 4269 Patienten, darunter 23 neue Untersuchungen, wurden anhand thematischer und qualitativer Kriterien ausgewählt und deren Ergebnisse zusammengefasst.

In diesen Studien hatten die Patienten Hypnose jeweils zusätzlich zur Routinebehandlung vor, während oder nach Operationen erhalten. Dazu zählten beispielsweise gynäkologische oder Herzoperationen sowie diagnostische Prozeduren wie Biopsien. „Die Hypnose wurde in den meisten Studien von einem anwesenden Therapeuten durchgeführt, aber auch in Selbsthypnose mit Hilfe einer CD, und dauerte meist etwa 30 Minuten“, beschreibt Mareike Holler, Medizindoktorandin am Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie am Uniklinikum Jena die Bandbreite der Studien, die sie im Rahmen ihrer Dissertation analysierte.

Effektive Unterstützung bei stressreichen Operationen oder schmerzhaften Eingriffen

Das zentrale Element der Hypnotherapie sind therapeutische Suggestionen, die auf Veränderungen in der subjektiven Wahrnehmung und im Verhalten der Patienten abzielen. In der Operationssituation sind diese Suggestionen hauptsächlich auf die Vermittlung von Entspannung, die Reduzierung von Schmerzen und eine schnelle, komplikationslose Wundheilung ausgerichtet. „In der Auswertung der Studien erwies sich Hypnose als wirksame Intervention“, fasst Mareike Holler das Ergebnis zusammen, „sie trägt dazu bei, Ängste und Stress der Patienten zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und auch die Genesung nach dem Eingriff zu fördern.“

Positive Effekte der Hypnose zeigten sich zudem auch in Bezug auf ökonomische Aspekte. Patienten, die eine Hypnotherapie erhalten hatten, benötigten im Vergleich zu Patienten ohne eine solche Behandlung durchschnittlich weniger Schmerzmedikamente, und der operative Eingriff konnte in kürzerer Zeit durchgeführt werden. Mitautorin Dr. Jenny Rosendahl: „Unsere Analyse zeigte, dass Hypnose die Patienten bei der Bewältigung stressreicher Operationen oder schmerzhafter Eingriffe effektiv unterstützen kann. Dies kam nicht nur in den Einschätzungen der Patienten zum Ausdruck, sondern war auch an objektiven klinischen Kriterien messbar.“

Entscheidungsgrundlage für Ärzte und Kostenträger

Dass sich die Wirksamkeit der Hypnose sowohl anhand patientenrelevanter Aspekte wie psychischer Belastung oder Schmerzen, als auch in Bezug auf Genesung, Medikamentenverbrauch und Dauer des Eingriffs belegen lässt, sehen die Autoren als ein wichtiges Ergebnis ihrer Meta-Analyse. „Das kann auch als Entscheidungsgrundlage für Ärzte und Kostenträger dienen. Da es sich um eine Kurzzeitintervention handelt und zudem die Möglichkeit besteht, Audioaufnahmen einzusetzen, lässt sich Hypnose vergleichsweise einfach in die medizinische Routine einbinden“, so Mareike Holler.
„Patienten können bei chirurgischen Eingriffen vom Einsatz von Hypnose profitieren, aber es bedarf weiterer qualitativ hochwertiger Studien, um besonderes geeignete Hypnoseformern und Patientengruppen zu identifizieren und die Wirksamkeit weiter wissenschaftlich zu untermauern“, fasst Jenny Rosendahl das Fazit der Meta-Studie zusammen.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

PD Dr. Jenny Rosendahl
Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie
Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 9398038
E-Mail: jenny.rosendahl@med.uni-jena.de


Originalpublikation:

Holler M, Koranyi S, Strauss B, Rosendahl J. Efficacy of hypnosis in adults undergoing surgery: a meta-analysis of randomized controlled trials. Clin Psychol Rev 2021, 85: 102001. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2021.102001


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW