Internationale Auszeichnung für Frankfurter Parodontologie

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Unsterbliches Bewusstsein

In diesem Buch geht es weder um Glauben noch um Esoterik, sondern um Beweise. Glaubwürdige, wissenschaftliche Beweise, die in eine Form gepackt sind, dass sie für jeden Interessierten verständlich, bzw. nachvollziehbar sind. Als Form der Darstellung dient eine Rahmenhandlung, in welcher der fiktive Professor Allman eine Lehrgangsveranstaltung für seine Kollegen abhält. Nach und nach entwickelt Professor Allman eine belastungsfähige wissenschaftliche Theorie. Es ist ungewöhnlich, wenn eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut ist wie ein Sachbuch und eine Rahmenhandlung benützt. Aber diese Arbeit hat auch einen ungewöhnlichen, uns alle betreffenden Inhalt. Der soll und darf nicht in den Büchereien der Fachwelt verstauben, sondern drängt nach dem Zugang zu einer breiten Öffentlichkeit.

Wohl zum ersten Mal gelingt der Beweis, dass Bewusstsein außerhalb des Gehirns existiert.

Das hat kaum absehbare Folgen für unser Weltbild. Einige dieser Folgen werden dargestellt. Die Rahmenhandlung und die Namen der Lehrgangsteilnehmer sind fiktiv, aber der zur Diskussion gestellte Inhalt ist real. Die vorgestellten unerklärlichen Phänomene, die einer Erklärung zugeführt werden, sind der Fachwelt meist schon seit Jahrzehnten bekannt. Weil die Phänomene sich aber bisher jedweder tieferen Erklärung widersetzten, gelang es den Wissenschaftlern nicht, sie einem breiteren Publikum verständlich zu präsentieren. Die Wissenschaft nahm sie als unerklärlich hin, ging mit ihnen um und gewöhnte sich an sie, bis sie ganz gewöhnlich und selbstverständlich schienen. Der größere hinter den Phänomenen liegende Zusammenhang blieb verborgen.

Das Buch deckt nun den Zusammenhang auf. Es gibt naturwissenschaftliche Antworten auf die Grundfragen unseres Seins. Neben der physikalischen Theorie vom Jenseits einschließlich den Beweisen wird das wahre Gesicht der Wirklichkeit beschrieben. Es gipfelt in der glaubwürdigen Aussage, dass Bewusstsein unsterblich ist und unser physisches Ende überdauert.

Für Anschaulichkeit sorgen 26 Abbildungen im Text.

Dieses Sachbuch beschreibt konkret und glaubwürdig die Dinge jenseits der Erfahrungswissenschaft und der physischen Welt. Schulkenntnisse reichen aus, um es zu verstehen.

Es ist eine Manifestation für den naturwissenschaftlich interessierten Leser.

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20.11.2020 15:19

Internationale Auszeichnung für Frankfurter Parodontologie

Amerikanische Akademie prämiert Studie zur regenerativen Behandlung von Kieferknochenabbau mit R. Earl Robinson Regeneration Award

Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) führen nicht selten zu einem Abbau von Kieferknochen. Eine Studie aus dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Goethe-Universität hat untersucht, wie sich regenerative Therapien in diesem Bereich langfristig auswirken. Für diese Studie wurden die Autoren jetzt von der US-amerikanischen Fachgesellschaft (AAP) ausgezeichnet. Der Preis ging zum ersten Mal nach Deutschland.

FRANKFURT. Folgen einer Parodontitis sind nicht nur Zahnfleischrückgang und Knochenabbau, sondern auch eine Zerstörung des Faserapparates, der die Zähne im Kieferknochen verankert. Unbehandelt führt dies zur Zahnlockerung und anschließendem Zahnverlust. Wird dieses Entzündungsgeschehen durch eine systematische Therapie gestoppt und kontrolliert, gibt es in der modernen Zahnmedizin durchaus Methoden, die verlorenen Strukturen wiederherzustellen. Eine parodontalchirurgische Technik (guided tissue regeneration, GTR), die dabei zum Einsatz kommt, wurde im Rahmen einer Studie am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Goethe-Universität nachuntersucht und mit einem konventionellen, nicht-regenerativen Verfahren verglichen. Diese Studie ist nun mit dem amerikanischen R. Earl Robinson Regeneration Award ausgezeichnet worden.

Die GTR-Technik basiert auf dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“: An einen Knochendefekt, der gewissen morphologischen Anforderungen entsprechen muss um regenerativ behandelt werden zu können, grenzen Zahnfleisch, Kieferknochen und Zahnhalteapparat (Parodont). Um Gewebe, die nicht zur Wiederherstellung parodontaler Strukturen (Regeneration) beitragen, daran zu hindern, in diesen Defekt einzuwachsen, wird in einem operativen Verfahren nach adäquater Reinigung des Defektes eine Barriere (Membran) eingebracht. Diese verhindert das Einwachsen von Zellen aus dem Zahnfleisch in den Defekt und hält gleichzeitig einen Raum offen, in den die Zellen der übrigen Gewebe einwachsen und den Zahnhalteapparat bestenfalls regenerieren können. Voraussetzungen dafür sind regelmäßige Kontrollen, eine gute Mundhygiene und nach Möglichkeit keine Risikofaktoren wie beispielsweise Nikotinkonsum.

Wie sich diese Behandlung langfristig auswirkt, dazu gibt es nun erstmals verlässliche Daten. Dr. Hari Petsos, PD Dr. Katrin Nickles und Prof. Eickholz haben die Ergebnisse der auf 20 Jahre angelegten Studie in der Zeitschrift „Journal of Clinical Periodontology“ veröffentlicht. Die Untersuchung, die im Jahr 2000 von Prof. Dr. Ratka-Krüger, Dr. Neukranz und Prof. Dr. Raetzke in der Frankfurter Poliklinik für Parodontologie begonnen wurde, betrachtet den parodontalen Zustand der operierten Patienten jeweils nach einem, zehn und 20 Jahren und kommt zu dem Ergebnis, dass die nach einem Jahr erzielten Resultate beider untersuchter Verfahrenweisen bis zu 20 Jahre stabil gehalten werden können, und ein Großteil (82%) der untersuchten Zähne langfristig erhalten bleibt. Tendenziell war das regenerative Verfahren dem konventionellen dabei überlegen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Ergebnisse international wahrgenommen werden“, sagt der federführende Autor Hari Petsos nach der Online-Konferenz, bei der die Urkunde virtuell überreicht wurde. Nicht zuletzt aus der generationenübergreifenden Verbundenheit der Autoren untereinander sei die Studie „eine echte Herzensangelegenheit“ gewesen, die nun mit dieser hochrangigen Auszeichnung „einen großartigen Abschluss“ gefunden habe.

Die American Academy of Periodontology (AAP) als amerikanische Fachgesellschaft für Parodontologen verleiht seit 1989 einmal im Jahr den R. Earl Robinson Regeneration Award für den besten wissenschaftlichen Beitrag auf dem Gebiet der regenerativen Parodontaltherapie. Dabei werden Beiträge aus Grundlagen- und klinischer Forschung berücksichtigt. Bewerben kann man sich auf diesen Preis nicht, potenzielle Preisträger werden von Kollegen aus dem Fachkreis vorgeschlagen und von einem unabhängigen Komitee ausgewählt.

Ausgezeichnet wurden Dr. Hari Petsos (Goethe-Universität) und seine Koautoren, Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger (Universität Freiburg), PD Dr. Katrin Nickles, Dr. Eric Neukranz, Prof. Dr. Peter Raetzke sowie Prof. P. Eickholz (alle Frankfurt/Main), für ihren Beitrag „Infrabony defects 20 years after open flap debridement and guided tissue regeneration“ im Journal of Clinical Periodontology.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Hari Petsos, M.Sc.
Oberarzt
Poliklinik für Parodontologie
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum)
Goethe-Universität
069-6301-5642
petsos@med.uni-frankfurt.de
https://www.uni-frankfurt.de/63186013/Poliklinik_für_Parodontologie


Originalpublikation:

Petsos, H., Ratka-Kruger, P., Neukranz, E., Raetzke, P., Eickholz, P. & Nickles, K. (2019). Infrabony defects 20 years after open flap debridement and guided tissue regeneration. Journal of Clinical Periodontology, 46, 552-563. doi:10.1111/jcpe.13110.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungsergebnisse, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch


Quelle: IDW