Kommentar Außenhandel: Erholungsprozess geht mit vermindertem Tempo weiter

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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08.09.2020 11:29

Kommentar Außenhandel: Erholungsprozess geht mit vermindertem Tempo weiter

Stefan Kooths (https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/stefan-kooths/), Konjunkturchef des IfW Kiel, kommentiert die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum deutschen Außenhandel:

Dem Erholungsprozess in der deutschen Außenwirtschaft geht nicht die Luft aus, aber die Atmung wird schwerer. Die Handelszahlen für den Juli sind trotz der rückläufigen Raten immer noch Teil eines kräftigen Wiederanstiegs nach dem historischen Absturz im Frühjahr. Auch die Auftragseingänge konnten zuletzt einen Gutteil des vorangegangenen Einbruchs aufholen. Allerdings liegen die Aktivitätsniveaus im Außenhandel immer noch über 10 Prozent unter ihren Vorkrisenniveaus.

Für die weitere Entwicklung dürfte das Aufholtempo spürbar nachlassen und sich so in das Gesamtbild einer rechtsschief abflachenden V-Formation des Konjunkturverlaufs einfügen. Damit fiel zwar der größere Teil des V nahezu symmetrisch aus, die verbleibende Wegstrecke zum Vorkrisenniveau wird jedoch schwieriger. Zwar dürften produktionsseitige Hemmnisse in der Industrie nun weitgehend überwunden sein, dafür machen sich nun aber andere Faktoren mehr und mehr bemerkbar, die das Einwerben von Neugeschäft erschweren. Dies liegt zum einen an immer noch bestehenden Reisebeschränkungen, die auch den Geschäftsverkehr spürbar beeinträchtigen, wie auch daran, dass die Krise die Unternehmen weltweit in ihrer Investitionsfähigkeit geschwächt hat. Die Vorkrisenniveaus im Außenhandel dürften daher noch längere Zeit – wohl deutlich mehr als ein Jahr – außer Reichweite liegen.“

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW