Leibniz im Landtag NRW 2020: Wissenschaft und Politik treffen sich digital zum Dialog

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Der verborgene Mechanismus des Weltgeschehens

Seit Jahrtausenden ist die Menschheit bestrebt, die Welt, in der sie lebt, erkennen und verstehen zu lernen. Die Erfahrung führt zu einem wachsenden Tatsachenmaterial und die zunehmende Erkenntnis zu einem sich fortwährend verändernden Weltbild.
Jahrzehntelang sind es fast ausschließlich die Biologen gewesen, die sich an die Aufgabe der Aufstellung eines einheitlichen Weltbilds herangewagt haben, Botaniker und Zoologen, Anatomen und Physiologen.
Die exakten Naturforscher haben sich dagegen lange Zeit hindurch nicht recht getraut, an das Weltbild in seiner Gesamtheit heranzutreten; denn für den exakten Aufbau fehlten zu viele, und zwar großenteils gerade die grundlegenden Bausteine. Erst in neuerer Zeit sind die Naturforscher in die Lage gekommen, den Aufbau guten Mutes zu wagen.
Mit diesem Buch liegt nun ein mutiger Beitrag vor. Es ist eine gemeinverständliche Darstellung biotechnischer Systeme der Welt und des verborgenen Mechanismus‘ unseres Weltgeschehens.

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03.11.2020 16:20

Leibniz im Landtag NRW 2020: Wissenschaft und Politik treffen sich digital zum Dialog

Zum elften Mal treffen am 04. und 05. November Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der nordrhein-westfälischen Leibniz-Institute in persönlichen Gesprächen auf Landtagsabgeordnete aus NRW. Doch eines ist in diesem Jahr anders: Unter dem Motto „Das neue Normal“ finden die Treffen erstmals nicht vor Ort im Düsseldorfer Landtag, sondern vollständig im virtuellen Raum statt.

Seit 2009 lädt „Leibniz im Landtag NRW“ jedes Jahr im Herbst die Abgeordneten aller Parteien ein, sich mit fachkundigen Gesprächspartnerinnen und -partnern aus der Wissenschaft über zukunftsweisende Entwicklungen auszutauschen sowie aktuelle gesellschafts- und forschungsrelevante Fragen zu diskutieren. Auf der Agenda stehen zahlreiche Themen: von Bildung und Gesellschaft über Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit, Open Science und digitaler Welt bis hin zu Stadt und Raum sowie Wirtschaft und Strukturwandel.

Auf diese Weise möchte „Leibniz im Landtag NRW“ auch in diesem Jahr interessierten Politikerinnen und Politikern einen Einblick in die vielfältige Forschung und Expertise der zehn teilnehmenden Leibniz-Institute in NRW geben. Die Forschenden selbst informieren in Einzelgesprächen oder Kleingruppen über aktuelle Trends und Erkenntnisse aus ihren Forschungsgebieten. Gleichzeitig erhalten sie ihrerseits die Gelegenheit, diese im persönlichen Austausch mit Verantwortlichen aus der Politik zu diskutieren und die gesellschaftliche Relevanz ihrer wissenschaftlichen Fragestellungen kritisch zu reflektieren.

Indem wir uns dem „neuen Normal“ anpassen, wollen wir trotz der Verlagerung in den virtuellen Raum gerade in diesem Jahr den direkten Dialog zwischen Wissenschaft und Politik aufrechterhalten und weiter fördern.

Kontakt: kontakt@leibniz-nrw.de

Dr. Sophie Zervos ((stellvertretend für die Veranstaltenden)
GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
sophie.zervos@gesis.org

Die beteiligten Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen:

DBM – Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen; DDZ – Deutsches Diabetes-Zentrum – Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; DIE – Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen in Bonn; DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen; GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Standort Köln; IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund; Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V.; IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen; ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften in Köln und Bonn (Kooperationspartner der Leibniz-Gemeinschaft) und das ZFMK – Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn.

Über die Leibniz-Gemeinschaft:

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften.
Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die Leibniz-Institute unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 20.000 Personen, darunter 10.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei 1,9 Milliarden Euro.

www.leibniz-gemeinschaft.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

kontakt@leibniz-nrw.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Gesellschaft, Medizin, Pädagogik / Bildung, Politik, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
Deutsch


Quelle: IDW