Mittelstand wirkt stabilisierend in der Krise

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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22.09.2020 10:03

Mittelstand wirkt stabilisierend in der Krise

Der Mittelstand in Deutschland gilt aufgrund betriebs- und volkswirtschaftlicher Größen als das Rückgrat der Wirtschaft. Sein gesellschaftlicher Beitrag geht jedoch weit über messbare Ergebnisse hinaus. So sind mittelständische Unternehmen häufig fest in ihrer Heimatregion verankert und tragen maßgeblich zur regionalen Entwicklung bei.

In Krisenzeiten – wie aktuell auch in der Coronakrise – wirken sie stabilisierend auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. „Der Erhalt von Arbeitsplätzen stellt beispielsweise für große Teile des Mittelstands ein wichtiges Anliegen dar“, erklärt Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen). „Ob es ihnen allerdings in dieser Krise ebenso wie in der Finanzkrise 2008/2009 gelingt, Entlassungen trotz wirtschaftlicher Nachteile zu vermeiden, bleibt noch offen. Die Werte, die der Mittelstand vermittelt – Verbindlichkeit und Verlässlichkeit – sind auf jeden Fall wichtige Werte, weil sie in Krisenzeiten die Unsicherheit aller Marktteilnehmer verringern.“ So hat sich in der aktuellen Corona-Pandemie eine deutliche Solidarität der Gesellschaft gegenüber dem Mittelstand gezeigt. Als Beispiel hierfür nennt die IfM-Präsidentin die zahlreichen „Kauf-vor-Ort“-Initiativen in der akuten Krise. „Die Gesellschaft honoriert damit das Engagement der Mittelständler während und außerhalb der Krisenzeiten“, so Prof. Dr. Friederike Welter. Gemeinsam mit ihrem Team untersucht sie aktuell, was den gesellschaftlichen Beitrag des Mittelstands ausmacht. Bislang fokussierte sich die Forschung in diesem Zusammenhang vorrangig auf Corporate Social Responsibility.

Das IfM-Projektteam greift den Begriff des gesellschaftlichen Beitrags nun weiter: Es versteht ihn als Zusatznutzen der wirtschaftlichen Tätigkeit generell. „Der Umfang des gesellschaftlichen Beitrags hängt jedoch nicht allein von der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen ab, sondern auch von weiteren Faktoren, wie beispielsweise der persönlichen Zielsetzung der Unternehmerperson“, erklärt Prof. Dr. Friederike Welter. „Legt diese beispielsweise Wert auf personelle und kulturelle Vielfalt, kann dies auch andere Lebensbereiche der Belegschaft beeinflußen und zu einer größeren Akzeptanz von Diversität in der Gesellschaft führen.“

Gleichwohl sieht sie auch die Gefahr, dass wichtige Teile des gesellschaftlichen Beitrags wegfallen, sollten auf Dauer einzelne Formen des Mittelstands nicht überleben und somit die Vielfalt des mittelständischen Wirtschaftsgeschehens insgesamt nicht mehr gegeben sein.

Die Studie „Der gesellschaftliche Beitrag des Mittelstands: Konzeptionelle Überlegungen“ ist auf der Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung (www.ifm-bonn.org) abrufbar. In den nächsten Projektphasen werden die IfM-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem untersuchen, wie der unmittelbare gesellschaftliche Beitrag konkret gemessen werden kann.


Weitere Informationen:

https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/publikationen/ifm_materialien/…


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW