Neuer DIN Standard für mobile Fahrzeugsperren im öffentlichen Raum

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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30.03.2021 14:06

Neuer DIN Standard für mobile Fahrzeugsperren im öffentlichen Raum

Der neue Standard bietet Entscheidungsträgern für Veranstaltungen im öffentlichen Raum Handhabe und Orientierung für den Einsatz von Schutzeinrichtungen und mehr Sicherheit vor Amokfahrten und terroristischen Anschlägen.

Wer erinnert sich nicht an die Bilder von Terroranschlägen mit Fahrzeugen bei öffentlichen Veranstaltungen sowie in belebten Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen. Sie sorgen für Verunsicherungen und Ängste. Dagegen helfen Schutzvorrichtungen, für die jetzt ein DIN Standard geschaffen wurde. Das Projekt an der BTU Cottbus-Senftenberg wird vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert. Öffentliche Räume sollen sicherer gemacht werden, ohne dass ihr offener und öffentlicher Charakter und das Sicherheitsgefühl von Passant*innen und Veranstaltungsbesucher*innen beeinträchtigt wird.

Um dies zu erreichen, wurde das Know-how des Deutschen Forums für Kriminalprävention (DFK), des Polizeitechnischen Instituts (PTI) an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) und des Deutschen Instituts für Normung (DIN) mit der planerischen Expertise an der BTU Cottbus-Senftenberg zusammengebracht. Der Lehrstuhl Architektur und Visualisierung unter Leitung von Prof. Dominik Lengyel bot die geeigneten Voraussetzungen. Es wurde der Forschungsbereich „Angewandte Kriminalprävention und wissenschaftliche Begleitforschung“ eingerichtet, für den der Polizeiwissenschaftler Detlev Schürmann und der Kriminalhauptkommissar a. D. Christian Weicht, beide Experten für Kriminalprävention und Zufahrtschutz, gewonnen werden konnten.

Für die Präsidentin der BTU Cottbus-Senftenberg Prof. Gesine Grande stehen die Forschungen zur „Kriminalprävention“ und der enge Bezug zu Architektur und Visualisierung sinnbildlich für die Verschränkung der Fachkulturen und die Interdisziplinarität in Forschung und Entwicklung: „Praxisnähe und Anwendungsbezug gehören zu den Stärken der BTU. Im Zusammenwirken von Technik und Wissenschaft zeigt dieses Projekt, wie es gelingt, Anforderungen an Bedarf, Zielgruppen und Gestaltung des Stadtbildes mit Sicherheitserfordernissen zu verbinden. So werden auf die Zukunft gerichtete Lösungen gefunden – in diesem Falle für einen sicheren, lebenswerten Sozialraum.“

Seit Projektstart im November 2019 ist ein DIN Standard mit der Bezeichnung „DIN SPEC 91414-1 Mobile Fahrzeugsicherheitsbarrieren für Sicherheitsanforderungen — Teil 1: Anforderungen, Prüfmethoden und Leistungskriterien“ entwickelt worden, in dem Anforderungen, Prüfmethoden und Leistungskriterien für mobile Fahrzeugsicherheitsbarrieren beschrieben werden. Die Veröffentlichung des Standards erfolgte am 26. März 2021 über den Beuth Verlag.

Neben der Anprallprüfung wurden zwei weitere Prüfszenarien beschrieben, um die verschiedenen Angriffsvarianten zu berücksichtigen. Der neue Standard ist insbesondere für Sicherheitsverantwortliche und kommunale Entscheidungsträger eine wertvolle Orientierung bei der Produktauswahl zur Absicherung von öffentlichen Straßen und Plätzen gegen Fahrzeugangriffe. Mit den beschriebenen Prüfmethoden werden Widerstandsklassen und Schutzwirkungen von mobilen Fahrzeugsicherheitsbarrieren vergleichbar. In einem nächsten Schritt ist eine Erweiterung der DIN SPEC für „Anforderungen an Anwendungsrichtlinien für den Einsatz von Fahrzeugsicherheitsbarrieren zum Schutz vor Überfahrtaten im stadtbildgerechten Kontext“ geplant. Anwendungsrichtlinien sind erforderlich, um einen sachgerechten und bestimmungsgemäßen Einsatz von mobilen wie auch stationären Fahrzeugsicherheitssperren durch die Anwender (Genehmigungsbehörden) gewährleisten zu können. Sie sind für die polizeiliche Beratungstätigkeit der Länder und des Bundes in Zusammenarbeit mit den Kommunen bei der Entwicklung von Zufahrtschutzkonzepten von Bedeutung.

Pressekontakt:
Susett Tanneberger
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
T +49 (0) 355 69-3126
susett.tanneberger(at)b-tu.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel
Architektur und Visualisierung
T +49 (0) 355 69-4114
Dominik.Lengyel(at)b-tu.de


Originalpublikation:

https://www.beuth.de/de/technische-regel/din-spec-91414-1/337228584


Weitere Informationen:

https://www.b-tu.de/fg-architektur-und-visualisierung/forschung/kriminalpraevent… – zur Projektwebseite
https://www.b-tu.de/news/artikel/18286-bundesinnenministerium-foerdert-din-stand… – BMI fördert DIN Standard für mobile Fahrzeugsperren
https://www.din.de/de/din-und-seine-partner/presse/mitteilungen – Webmeldung DIN-Veröffentlichung „Mehr Sicherheit auf öffentlichen Plätzen“


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Informationstechnik, Recht, Verkehr / Transport
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch


Quelle: IDW