Professional School of Education (PSE) erhält Projektförderung für „digital.macht.schule“

Literature advertisement

The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

Hier geht es weiter …



Teilen: 

18.11.2020 11:11

Professional School of Education (PSE) erhält Projektförderung für „digital.macht.schule“

Die Professional School of Education (PSE) Stuttgart-Ludwigsburg erhält für ihr Projekt „digital.macht.schule“ ab Januar 2021 eine dreijährige Förderung in Höhe von insgesamt rund 600.000 Euro durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg aus der Förderlinie „Lehrerbildung: Innovative Konzepte in der Digitalisierung und im beruflichen Lehramt“.

Gefördert wird der Aufbau und Betrieb eines Netzwerks von zehn Referenzschulen unterschiedlicher Schularten der Sekundarstufe (Berufliche Schulen, Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, Realschulen), die sich beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht und Schulalltag durch besondere Innovationsbereitschaft und infrastrukturelle Rahmenbedingungen auszeichnen.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer würdigte das Verbundvorhaben: „Das Projekt ‚digital.macht.schule‘ ist beispielhaft für den gelingenden Transfer digitaler Kompetenzen in der Lehramtsausbildung in die schulische Praxis und damit elementar für die zukünftige Lehrerbildung. Es freut mich ganz besonders, dass hier die Studierenden in den Lehramtsstudiengängen und die Schülerinnen und Schüler an den beteiligten Schulen gleichsam unmittelbar profitieren werden.“

Prof. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart, bezeichnete die PSE als Think tank und Reallabor für die Schulpädagogik der Zukunft und freute sich über die staatliche Finanzierung: „Mit dieser Projektförderung wird die Vernetzung von Hochschulen und Schulen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Lehrkräfteausbildung weiter gestärkt.“

Prof. Martin Fix, Rektor der PH Ludwigsburg sagte: „Mit der erneuten Einwerbung von Fördermitteln hat die PSE einmal mehr gezeigt, welche Bedeutung sie als gemeinsame Einrichtung der Verbundhochschulen für Innovationen in der Lehrerbildung hat, gerade in dem aktuell so wichtigen Bereich der Digitalisierungsstrategie.“

Das Projekt „digital.macht.schule“ möchte die phasenübergreifende Kooperation in der Lehrerbildung am Standort Stuttgart-Ludwigsburg stärken und bringt dabei ein breit aufgestelltes Expertenteam beteiligter Institutionen zusammen: lehrerbildende Hochschulen, Seminare zur Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte in Stuttgart, Ludwigsburg und Esslingen, die Regionalstelle Stuttgart des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung sowie das Landesmedienzentrum.
Die Projektleiterin auf Seiten der Universität Stuttgart, Prof. Christine Sälzer vom Institut für Erziehungswissenschaft (IfW), charakterisierte die Kooperation: „Mit dem erfolgreichen Antrag gewinnt die PSE wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Lehrkräfteausbildung und die empirische Bildungsforschung unmittelbar aus den Schulen, die meist bereits selbst weiterführende Schritte auf dem Weg zur Digitalisierung unternommen haben. Hierbei werden die in der Praxis bewährten Ansätze aufgegriffen und über das Schulnetzwerk geteilt—gerade in der aktuellen Pandemiesituation kann das ein Schlüssel zur Teilhabe und zum Gelingen von Bildungsprozessen unter großen Einschränkungen sein.“

Ihr Pendant auf der Seite der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Prof. Albrecht Wacker, ergänzt: „Das Projekt „digital.macht.schule“ zielt darauf ab, bildungspraktische Herausforderungen mit einer theoretischen und empirischen Fundierung zu begegnen und entwickelte Lösungsansätze in der Lehrerbildung zu verankern.“

Kern der Bindung der Schulen im „digital.macht.schule“-Netzwerk an die PSE ist der enge gegenseitige Austausch, der auf mehreren Ebenen strukturell ermöglicht und begleitet werden soll, sowohl zwischen den Schulen als auch zwischen den Schulen und den Hochschulen. Die Abstimmung empirischer Forschung an den Hochschulen im Bereich Digitalisierung in der Lehrerbildung mit der schulischen Praxis soll auch dazu beitragen, die Kohärenz der unterschiedlichen Phasen der Lehrerbildung zu verbessern.
Hierfür sind drei Programmlinien vorgesehen: In einem Kontaktprogramm werden bereits entwickelte digitale Unterrichtsentwürfe in einem realen Unterrichtssetting erprobt. Im Forum „digital.macht.schule“ werden turnusmäßig die Referenzschulen und die Projektpartner zum gegenseitigen Dialog eingeladen. Schließlich sollen jährlich Fördermöglichkeiten von Projekt- und Forschungsinitiativen im Netzwerk ausgeschrieben werden.

Die Professional School of Education

Anfang 2016 haben sich die Universitäten Stuttgart und Hohenheim, die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart als Projektpartner zusammengeschlossen, um eine neue Ära in der Ausbildung künftiger Lehrkräfte in der Wissenschaftsregion Stuttgart einzuläuten. Ziel der Hochschulkooperation ist es, im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern die „Professional School of Education“ (PSE) zu konsolidieren. Angehende Lehrerinnen und Lehrer profitieren in diesem Rahmen davon, dass Lehrerbildung als Ganzes verantwortet, beforscht und weiterentwickelt wird. Die Projektpartner zielen auf eine stärkere, professionsorientierte Abstimmung und Verknüpfung des Lehrangebots von Fachwissenschaft, und wissenschaftlicher Fachdidaktik und Bildungswissenschaften.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler
Gesellschaft, Informationstechnik, Pädagogik / Bildung
überregional
Organisatorisches, Schule und Wissenschaft
Deutsch


Quelle: IDW