Professor Detlev Ganten zum 80. Geburtstag: „Es gibt kein schöneres Leben“

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Unsterbliches Bewusstsein

In diesem Buch geht es weder um Glauben noch um Esoterik, sondern um Beweise. Glaubwürdige, wissenschaftliche Beweise, die in eine Form gepackt sind, dass sie für jeden Interessierten verständlich, bzw. nachvollziehbar sind. Als Form der Darstellung dient eine Rahmenhandlung, in welcher der fiktive Professor Allman eine Lehrgangsveranstaltung für seine Kollegen abhält. Nach und nach entwickelt Professor Allman eine belastungsfähige wissenschaftliche Theorie. Es ist ungewöhnlich, wenn eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut ist wie ein Sachbuch und eine Rahmenhandlung benützt. Aber diese Arbeit hat auch einen ungewöhnlichen, uns alle betreffenden Inhalt. Der soll und darf nicht in den Büchereien der Fachwelt verstauben, sondern drängt nach dem Zugang zu einer breiten Öffentlichkeit.

Wohl zum ersten Mal gelingt der Beweis, dass Bewusstsein außerhalb des Gehirns existiert.

Das hat kaum absehbare Folgen für unser Weltbild. Einige dieser Folgen werden dargestellt. Die Rahmenhandlung und die Namen der Lehrgangsteilnehmer sind fiktiv, aber der zur Diskussion gestellte Inhalt ist real. Die vorgestellten unerklärlichen Phänomene, die einer Erklärung zugeführt werden, sind der Fachwelt meist schon seit Jahrzehnten bekannt. Weil die Phänomene sich aber bisher jedweder tieferen Erklärung widersetzten, gelang es den Wissenschaftlern nicht, sie einem breiteren Publikum verständlich zu präsentieren. Die Wissenschaft nahm sie als unerklärlich hin, ging mit ihnen um und gewöhnte sich an sie, bis sie ganz gewöhnlich und selbstverständlich schienen. Der größere hinter den Phänomenen liegende Zusammenhang blieb verborgen.

Das Buch deckt nun den Zusammenhang auf. Es gibt naturwissenschaftliche Antworten auf die Grundfragen unseres Seins. Neben der physikalischen Theorie vom Jenseits einschließlich den Beweisen wird das wahre Gesicht der Wirklichkeit beschrieben. Es gipfelt in der glaubwürdigen Aussage, dass Bewusstsein unsterblich ist und unser physisches Ende überdauert.

Für Anschaulichkeit sorgen 26 Abbildungen im Text.

Dieses Sachbuch beschreibt konkret und glaubwürdig die Dinge jenseits der Erfahrungswissenschaft und der physischen Welt. Schulkenntnisse reichen aus, um es zu verstehen.

Es ist eine Manifestation für den naturwissenschaftlich interessierten Leser.

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18.03.2021 15:08

Professor Detlev Ganten zum 80. Geburtstag: „Es gibt kein schöneres Leben“

Prof. Dr. Detlev Ganten, der international bekannte Herz-Kreislauf-Forscher, hochdekorierte Wissenschaftsmanager und ehemalige Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ), feiert am 28. März seinen 80. Geburtstag. Im Gespräch mit der GDNÄ berichtet er von seinen Jahren als Wessi in einem Ost-Institut, dem Aufschwung der Wissenschaft und seinen Plänen für die dritte Lebenshälfte.

Professor Ganten ist auch mit 80 Jahren ein vielbeschäftigter Mann. Die Leitung des World Health Summit hat er gerade abgegeben, in Kürze erscheint ein neues Sachbuch und zwischendurch engagiert er sich für das Wissenschaftsjahr Berlin 2021. Auf die Frage, ob er Zeit zum Feiern hat, antwortet er: „Zeit hat man immer für alles, was man für wichtig hält. Und mit Freunden gemeinsam zu feiern, aus welchem Anlass auch immer, hat in meinem Leben immer einen hohen Stellenwert gehabt.“

Gantens Engagement für die Wissenschaft bleibt auch im Alter groß. Die Freude an der Aufgabe treibe ihn weiter an, sagt er. „Wissenschaftler haben ja das unschätzbar große Privileg, sich ihre Aufgabe selber auszuwählen,“ sagt er. „Es gibt kein schöneres Leben. Dazu kommt die Hoffnung, man könnte ja vielleicht etwas Bedeutsames erforschen und realisieren.“

Detlev Ganten hat in seinem langen Berufsleben viele Facetten des deutschen Wissenschaftssystems aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt: als Pharmakologie-Professor in Heidelberg und als Gründungsdirektor des Max-Delbrück- Centrums für Molekulare Medizin im Osten Berlins, als Vorstandsvorsitzender der Helmholtz-Gemeinschaft und als Chef der Charité. Rückblickend erkennt er, dass erfreulicherweise vieles besser geworden ist. Er stellt fest, dass Deutschland in den letzten fünfzig Jahren wieder an seine große Wissenschaftstradition anknüpfen konnte. In den Nachkriegsjahren hatte der wirtschaftliche Wiederaufbau zunächst Vorrang. Mit Forschung und Wissenschaft ging es erst wieder in den 1970er-Jahren richtig los und die Wiedervereinigung brachte nochmal einen erheblichen Schub. Die finanzielle Förderung war gut und zuverlässig. Inzwischen sei auch die „Versäulung“ der Wissenschaft, also die Trennung von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, nicht mehr so ausgeprägt wie früher, das System sei durchlässiger geworden, sagt Ganten. Wenn es um die wissenschaftliche Produktivität gehe, rangiere Deutschland heute im internationalen Vergleich auf Platz vier. Das Land habe sich insgesamt wieder zu einem sehr guten, attraktiven Wissenschaftsstandort entwickelt.

Ein großer Schritt für Detlev Ganten war es, 1991 aus dem beschaulichen Heidelberg wegzugehen, um im Ostteil Berlins das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin aufzubauen. Er sei nach seiner Ernennung zum Gründungsdirektor sofort nach Berlin-Buch gefahren, um sich persönlich vorzustellen. „Es herrschte eine angespannte Stimmung, die circa 2500 Mitarbeiter waren damals stark verunsichert. In ihren Augen war ich der unbekannte Wessi mit dem Auftrag, aus den drei Zentralinstituten der Akademie der Wissenschaften der DDR vor Ort etwas Neues zu formen,“ berichtet er. Das habe natürlich Misstrauen erregt, aber gleichzeitig spürte er eine große Bereitschaft, die Chance der friedlichen Wiedervereinigung, die im Osten Deutschlands ihren Ursprung hatte, zu ergreifen und einen neuen Weg gemeinsam zu gehen.

1992 wurde das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch feierlich gegründet. Professor Ganten ist zwölf Jahre am MDC geblieben. Beruflich und menschlich war es für ihn eine der herausforderndsten und prägendsten Zeiten seines Lebens. Wichtig seien gegenseitiger Respekt und Zuhören gewesen – nur so habe man einen gemeinsamen Weg finden können, sagt er. Die einmalige Geschichte des Standorts mit seinen weltberühmten Kaiser-Wilhelm-Instituten und später dann mit dem biomedizinischen Komplex rund um die Akademie-Institute der DDR sei ein Kraftquell gewesen.

In seiner Zeit als MDC-Chef hat Detlev Ganten viele zusätzliche Aufgaben übernommen: Mehr oder weniger parallel war er Mitglied des Wissenschaftsrats, Präsident der Helmholtz- Gemeinschaft und, von 1996 bis 1998, auch Präsident der GDNÄ. Diese zusätzlichen Aufgaben habe er angenommen, sagt Ganten, weil dadurch neue Synergien für die Entwicklung des MDC möglich wurden. Die Erneuerung der Arbeitsgemeinschaft der Großforschungseinrichtungen zur Helmholtz-Gemeinschaft sei ein Segen für die gesamte deutsche Gesundheitsforschung gewesen. Und die Präsidentschaft der hochangesehenen GDNÄ empfand er als Anerkennung für das neue MDC. In seine Amtszeit fiel der 175. Geburtstag der GDNÄ. Bei der von Professor Dietrich von Engelhardt organisierten Feier genoss Detlev Ganten die wunderbare, gesellige, kollegiale Atmosphäre, die großartigen Gäste und die ausgewählten Vorträge auf höchstem Niveau, was, wie er betont, bis heute sein Bild von der GDNÄ prägt. Er war Präsident der 120. Versammlung der GDNÄ in Berlin mit dem Titel „Informationswelt – Unsere Welten der Information“, wo ein Schwerpunkt die Genomforschung war. Neue Methoden der Gensequenzierung bei Modellorganismen und des Menschen ergaben eine bis dahin unbekannte Datenmenge mit neuen Möglichkeiten in der molekularen Medizin. Über deren Chancen und Risiken wurde Ende der 1990er-Jahre weltweit sehr intensiv diskutiert.

Der fachübergreifende Austausch unter Wissenschaftlern und mit der Öffentlichkeit ist nach Ansicht Gantens der GDNÄ-Markenkern und heute wichtiger denn je. Er freut sich bereits auf die 200-Jahr-Feier der GDNÄ im September 2022 in Leipzig. Die Zukunft der Gesellschaft sieht er in der Mitgliedschaft aus Lehrern, Schülern und interessierten Bürgern. Er schlägt vor, künftig mit hochwertigen Angeboten für die Mitglieder und starken Impulsen in die Gesellschaft noch mehr nach außen zu gehen: „Da sehe ich einen großen Bedarf und zu solchen Initiativen leiste ich sehr gerne meinen Beitrag.“

Das vollständige Interview finden Sie auf der GDNÄ Homepage www.gdnae.de

Zur Person Detlev Ganten

Prof. Dr. Ganten kam im März 1941 in Lüneburg zur Welt. Er studierte Medizin in Würzburg, Montpellier und Tübingen und erwarb den Titel „Philosophical Doctor, PhD“ an der McGill Universität in Montreal/Kanada. 1973 kehrte er nach Deutschland zurück, um eine Professur am Pharmakologischen Institut der Universität Heidelberg anzutreten. Nach dem Fall der Mauer wurde er 1991 als Gründungsdirektor an das Max- Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) nach Berlin-Buch berufen. Von 2004 bis 2008 war Ganten Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Von 1993 bis 1998 wirkte er als Mitglied des Wissenschaftsrats und von 1997 bis 2001 als Vorsitzender der Helmholtz- Gemeinschaft. Von 2002 bis 2007 war Detlev Ganten Mitglied im Nationalen Ethikrat, von 1992 bis 1998 Präsident der World Hypertension League und von 1996 bis 1998 Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte. Von 2009 bis 2020 leitete er als Gründungspräsident den World Health Summit.

Die Bluthochdruckforschung ist der wissenschaftliche Schwerpunkt Gantens. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Ehrungen im In- und Ausland, darunter 1990 den Max- Planck-Forschungspreis, den japanischen Okamoto-Preis sowie den CIBA-Preis des Council für High Blood Pressure Research der American Heart Association (1992). Ihm wurde die Ehrendoktorwürde mehrerer Universitäten im In- und Ausland zuerkannt. Im Jahre 1997 erhielt er den Verdienstorden des Landes Berlin, 2000 das Bundesverdienstkreuz und 2003 die Ernennung zum Ritter der französischen Ehrenlegion. Detlev Ganten ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und weiterer Akademien.

Neben seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat Detlev Ganten mehrere populärwissenschaftliche Bücher (mit-)verfasst: „Leben, Natur, Wissenschaft: Alles, was man wissen muss“ (2005), „Die Steinzeit steckt uns in den Knochen“ (2009) und „Die Gesundheitsformel“ (2014). Sein neues Buch, eine zusammen mit Ernst Fischer erstellte Doppelbiografie über Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow, erscheint 2021 unter dem Titel „Die Idee des Humanen“.

Über die GDNÄ
Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. (GDNÄ) ist die einzige wissenschaftliche Gesellschaft in Deutschland, die breit über die naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg allen an ihrer Zielsetzung Interessierten, auch Schülern, Studenten und naturwissenschaftlichen Laien für eine Mitgliedschaft offensteht. Insofern ergänzt und bereichert die GDNÄ die von Akademien und Fachgesellschaften geprägte Landschaft wissenschaftlicher Gesellschaften in Deutschland.
Wichtige Ziele der GDNÄ sind:
Förderung des wissenschaftlichen Austauschs über die Grenzen der naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg.
Vermittlung von Faszination und Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnis gegenüber einer informierten Öffentlichkeit und besonders auch jungen Menschen.


Weitere Informationen:

http://www.gdnae.de
http://www.mdc-berlin.de/de/news/news/detlev-ganten-kein-herzschlag-soll-umsonst…
http://www.worldhealthsummit.org
http://www.kulturprojekte.berlin/projekt/wissensstadt-berlin-2021/


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Biologie, Chemie, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Medizin, Physik / Astronomie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Personalia
Deutsch


Quelle: IDW