Schnelle Hilfe für die historischen Bauwerke Beiruts

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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21.09.2020 07:00

Schnelle Hilfe für die historischen Bauwerke Beiruts

Das Deutsche Archäologische Institut unterstützt den Erhalt der bei der Explosion am 4. August stark geschädigten historischen Bauwerke in Beirut mit Beratung vor Ort und finanziellen MItteln

Am 4. August erschütterte eine gewaltige Explosion Beirut, die Hauptstadt des Libanon, von der geschätzte 300.000 Menschen betroffen sind. Tote, eine große Zahl von Verletzten, die Zerstörung von Tausenden von Wohnungen und der traumatische Verlust von persönlichem Besitz waren die Folge. Die Explosion zerstörte mehrere Stadtviertel, in denen besonders viele, besonders charakteristische und beeindruckend schöne Altbauten erhalten waren.

Schnell organisierte das Deutsche Archäologische Institut Unterstützung für die sehr engagiert handelnden libanesischen NGOs und die staatliche Antikenverwaltung. Bereits amTag nach der Explosion reiste ein Mitarbeiter des DAI im Rahmen des Projekts „KulturGutRetter“ zusammen mit dem Technischen Hilfswerk nach Beirut. In der darauffolgenden Woche unterstützte der auf historische Bauwerke spezialisierte Statiker Axel Seemann, Mitglied des Baudenkmalausschusses des DAI, und Henning Burwitz, langjähriger Mitarbeiter im Baalbek-Projekt des DAI sowie ausgebildeter Bauhistoriker, die um den Erhalt historischer Gebäude kämpfende libanesische Initiative „Beirut Built Heritage Rescue (BBHR)“ durch Mitarbeit vor Ort und Beratung besonders schwieriger Fälle.

Inzwischen stellte das DAI auch eine Finanzierung für mehrere spezialisierte Architekten der Initiative BBHR bereit, um die schnell notwendige Organisation von Winterschutz für zerstörte Häuser, denkmalgerechte Behördenanträge und den Beginn von Restaurierungsarbeiten sowie die Arbeit der Antikenverwaltung zu unterstützen.

Das Deutsche Archäologische Institut ist seit 1997 regelmäßig im Libanon archäologisch tätig und erforscht vor allem die beeindruckend gut erhaltenen archäologischen Reste in Baalbek. Die Forschungsarbeiten gehen immer mit der Entwicklung von Methoden zum Erhalt von archäologischem und historischem Kulturgut einher. Diese Erfahrung vor Ort und die gemeinsamen durchgeführten bisherigen Konservierungs- und Ausbildungsprojekte erlauben nun, auch im Fall der Altbauten von Beirut unmittelbar und persönlich zu helfen.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Margarete van Ess, wissenschaftliche Direktorin der Orient-Abteilung des DAI
margarete.vaness@dainst.de


Weitere Informationen:

https://www.dainst.org/-/schnelle-hilfe-fur-beirut


Anhang

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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Bauwesen / Architektur, Geschichte / Archäologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
Deutsch


Quelle: IDW