Smarter Rollstuhl schützt vor Schäden durch Druckbelastung: Entwicklung der Hochschule Kaiserslautern

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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16.11.2020 13:34

Smarter Rollstuhl schützt vor Schäden durch Druckbelastung: Entwicklung der Hochschule Kaiserslautern

Derzeit arbeitet das Team von Prof. Dr. Antoni Picard vom Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern an einem mit Sensoren ausgestatten Rollstuhl zur Anwendung im Kontext von Rehabilitationsmaßnahmen. Der Rollstuhl verfügt bereits sowohl über eine smarte Rückenlehne, als auch eine smarte Sitzauflage und zielt darauf ab einer Schädigung von Haut und Gewebe vorzubeugen, die aufgrund langer Druckbelastung auftreten kann.

Bewegung ist ein zentraler Aspekt der menschlichen Gesundheit und eines der Themen, mit denen sich das Team von Prof. Dr. Antoni Picard an der Hochschule Kaiserslautern im Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik beschäftigt.

Derzeit arbeitet das Team an einem mit Sensoren ausgestatten Rollstuhl zur Anwendung im Kontext von Rehabilitationsmaßnahmen. Der Rollstuhl verfügt bereits sowohl über eine smarte Rückenlehne, als auch eine smarte Sitzauflage und zielt darauf ab einer Schädigung von Haut und Gewebe vorzubeugen, die aufgrund langer Druckbelastung auftreten kann. Nutzerinnen und Nutzer von Rollstühlen sollen mithilfe der eingebauten Sensorik im Rollstuhl und der App „SitWatcher“ vor zu langer Inaktivität gewarnt werden.

„SitWatcher“ erfasst die Dauer des aktuellen Belastungszustandes. Bei zu langem ruhigen Sitzen werden die Rollstuhlfahrenden durch audiovisuelle oder haptische Hinweise auf die Inaktivität aufmerksam gemacht. Das Zeitintervall zwischen den Warnungen und die Warnmethode ist dabei über ein Smartphone einstellbar“, erklärt Dipl.-Ing. (FH) Jörg Blinn (Hochschule Kaiserslautern) zur Funktionsweise.

Die Sitzauflage dient außerdem als „Game Controller“, um spezielle Rehabilitations- oder Fitnessspiele (sog. Exergaming) zu steuern. Die Motivation zur Durchführung gesundheitsfördernder Übungen soll auf diese Weise bei den Nutzerinnen und Nutzern gesteigert werden. Dazu werden die am Rollstuhl verbauten Sensoren durch ein „Sensor Shirt“ ergänzt. Der mit Sensoren ausgestattete Rollstuhl wird im Rahmen des Innovationsbereichs Gesundheit der Offenen Digitalisierungsallianz Pfalz entwickelt.

Die Offene Digitalisierungsallianz Pfalz ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern sowie des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik. Das Vorhaben wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Antoni Picard ++ 0631 3724-5414 ++ antoni.picard@hs-kl.de
Dipl.-Ing. (FH) Jörg Blinn ++ 0631 3724-5473 ++ joerg.blinn@hs-kl.de
Michael Göddel, M.Eng. ++ 0631 3724-5454 ++ michael.goeddel@hs-kl.de


Weitere Informationen:

https://www.offenedigitalisierungsallianzpfalz.de/smarte-sitzauflage-fuer-den-ro…


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter
Elektrotechnik, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Maschinenbau
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW