Studentin der FH Kiel untersucht Ausbildungsmarketing niedersächsischer Unternehmen

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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19.11.2020 15:09

Studentin der FH Kiel untersucht Ausbildungsmarketing niedersächsischer Unternehmen

Im Rahmen ihres Medienprojekts untersuchte die FH-Kiel-Studentin Gesine Schorling im Sommersemester 2020 das Ausbildungsmarketing niedersächsischer Unternehmen. Bei der Analyse der Social-Media-Kanäle und Websites 100 zufällig ausgewählter kleiner und mittelständischer Unternehmen stellte sie fest, dass hinsichtlich der Maßnahmen, Online-Kanäle und Inhalte noch Verbesserungsbedarf besteht.

Trotz Corona ist der Fachkräftemangel in Deutschland nach wie vor groß; vor allem kleine und mittelständische Unternehmen suchen jedes Jahr händeringend nach neuen Auszubildenden. Doch passt das Recruiting der Arbeitgeber*innen auch zum Medienverhalten der potentiellen Kandidat*innen, der Generation Z? Dieser Frage ist Gesine Schorling, Studentin der Fachhochschule (FH) Kiel, nachgegangen. Ihr Ergebnis: Da gibt’s noch viel Luft nach oben.

Die Generation Z ist die erste Generation, die von Kindesbeinen an mit digitalen Technologien aufgewachsen ist. Wer die sogenannten Digital Natives für sich gewinnen möchte, sollte sie also dort ansprechen, wo sie sich zuhause fühlen: im Internet und in den Sozialen Medien. Ob Unternehmen dies tun und wenn ja, wie gut, untersuchte Gesine Schorling im Rahmen ihres Medienprojekts „Auszubildenden-Recruiting von kleinen und mittelständischen Unternehmen des IHK-Bezirks Lüneburg-Wolfsburg – Eine Analyse der genutzten Online-Kanäle“. Die Studentin der Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation analysierte die Social-Media-Kanäle und Websites von 100 zufällig ausgewählten niedersächsischen Ausbildungsbetrieben, 50 kleinen und 50 mittelständischen. Ihre Ergebnisse zeigen: Es gibt noch viel Luft nach oben, denn Maßnahmen, Online-Kanäle und Inhalte der Betriebe müssten noch stärker auf die Zielgruppe ausgerichtet sein.

Das häufigste Mittel der Wahl bei den Ausbildungsbetrieben ist Facebook, allerdings ist dessen Beliebtheit bei Schüler*innen stark gesunken: Nur noch 19 Prozent von ihnen nutzten 2019 diese Plattform für Informationen über Arbeitgeber*innen. Auch die untersuchten Stellenanzeigen sind nach Ansicht Schorlings eher selten geeignet, die Zielgruppe für eine Ausbildung zu begeistern. Oft treffen sie inhaltlich nicht die Interessen der jungen Bewerber*innen, die vor allem mehr über den Ausbildungsablauf, die Vergütung und Zusatzleistungen sowie spätere Karrierechancen wissen möchten. Nur bei 52 Prozent der kleinen Unternehmen waren zudem vakante Ausbildungsstellen online abrufbar, bei den mittelständischen immerhin 71 Prozent.

„Online präsent zu sein, gehört heutzutage dazu, wenn man sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb positionieren will“, erklärt Schorling. „Dass viele Betriebe in der heutigen digitalen Zeit keine Unternehmenswebseite haben, war eine echte Überraschung für mich.“ Doch es gibt auch Positives: Unternehmen nutzen zunehmend Instagram und YouTube für ihr Recruiting, beide Kanäle gehören aktuell zu den Top 3 bei der jungen Zielgruppe. „Unternehmen, die jetzt dranbleiben und sich mit der Generation Z beschäftigen, die jetzt mehr und mehr auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt drängt, können sich einen Vorteil im ‚War for Talents‘, dem Konkurrenzkampf um die besten Nachwuchskräfte, verschaffen“, ist Schorling überzeugt.

Auf die Idee für ihr Medienprojekt war die Studentin der FH Kiel in einem mehrwöchigen Praktikum bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg in Niedersachsen gekommen. Ihre Untersuchung hat sie im Sommersemester 2020 durchgeführt, betreut wurde sie dabei von Prof. Elke Kronewald.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter
Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW