Studiengänge für Westbalkan entwickelt: kultur-touristisches Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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16.09.2020 15:01

Studiengänge für Westbalkan entwickelt: kultur-touristisches Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen

• Lehrpläne für kultur-touristische Studiengänge in den Westbalkanstaaten erstellt
• Grund: Kultur-Tourismus soll positiven Einfluss auf die Entwicklung der Länder haben
• Nach 3,5 Jahren ist das EU-geförderte Forschungsprojekt erfolgreich beendet

Heilbronn / Künzelsau, September 2020. Oftmals mit einem negativen Image als Konfliktzone in Verbindung gebracht halten die Länder des Westbalkans (WB) ein jahrtausendaltes kulturelles Erbe bereit. Genau hier setzt das Forschungsprojekt mit dem Titel „CULTURWB – Strengthening Capacities for Tourism Changes in WB: Building Competences for Quality Management of Heritage and Cultural Tourism” an.

Grundlage ist die Annahme, dass der Kultur-Tourismus einen wesentlichen Beitrag sowohl für die nachhaltige ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes als auch für dessen Wahrnehmung leisten kann.
Bei CULTURWB handelt es sich um ein internationales Forschungsvorhaben, welches im Rahmen der ERASMUS+ Kapazitätsaufbauproramme gefördert wird. Die betreffende EU-Förderlinie unterstützt länderübergreifende Initiativen zur Zusammenarbeit und zielt auf die Entwicklung von Kompetenzen in Hochschuleinrichtungen der Partnerländer ab, u.a. durch innovative Bildungsprogramme.

Die Projektleitung von Seiten der HHN hat Dr. Sebastian Kaiser-Jovy inne. Kaiser-Jovy ist Professor im Studiengang Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement am Campus Künzelsau und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der passgenauen Entwicklung von Curricula akademischer Bildungsangebote. Mitglied des Projektteams ist ferner Professorin Dr. Lauren Ugur, die am Heilbronner Bildungscampus Internationales Tourismusmanagement lehrt.

Beteiligte Institutionen und Kerninhalte von CULTURWB

Internationale Kooperationspartner des Projekts der angewandten Forschung sind ferner die NHTV University of Applied Sciences Breda (NHTV) in den Niederlanden, die Fachhochschule Johanneum Gesellschaft mbH (FHJ) in Österreich, die Dzemal Bijedic University of Mostar (UNMO) in Bosnien und Herzegowina, sowie die Universitäten von East Sarajevo (UES) und Banja Luka (UBL) und das Sarajevo Meeting of Cultures (SMOC), die ebenfalls ihren Sitz in Bosnien und Herzegowina haben. Weiterhin beteiligt sind die University of Montenegro (UoM) in Montenegro, und die Tourism Organisation of Kotor Municipality (TO Kotor), ebenfalls aus Montenegro. Das Konsortium wird komplettiert durch drei serbischen Partner: die University of Nis, the Provincial Institute for the Protection of Cultural Monuments (PZZZSK) und die Universität Novi Sad, die gleichzeitig die Projekt-Gesamtleitung inne hat.
Im Juni 2017 trafen sich die zwölf beteiligten Institutionen erstmals an der Reinhold-Würth-Hochschule, dem Künzelsauer Campus der Hochschule Heilbronn (HHN). Ziel war es, Kompetenzen und Qualifikationserfordernisse des Managements kultur-touristischer Angebote zu erforschen. Diese wurden in der Folge in zahlreiche akademische Bildungsprogramme übertragen, die nun in den Ländern des Westbalkans Schritt für Schritt umgesetzt werden.


Ausblick

Bereits während des laufenden Projektvorhabens konnten die ersten Studierenden mit ihrem Master-Studium beginnen: an den Universitäten von Novi Sad („Master Studies in Cultural Tourism and Cultural Heritage Management“), Banja Luka und East Sarajevo („Master of Cultural Heritage and Cultural Tourism“), Mostar („Master of Cultural Heritage and Cultural Tourism Management”. Alle Programme wurden von den jeweils zuständigen nationalen Regulierungs- bzw. Aufsichtsbehörden für Hochschulen akkreditiert. Das Interesse an der Einschreibung in die betreffenden Master-Programme ist hoch: So haben bereits die ersten Jahrgänge an den Universitäten Novi Sad und Banja Luka zurzeit etwa 20 Teilnehmer*innen.


Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit ca. 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis gut vernetzt.

Pressekontakt Campus Künzelsau: Annette Retzbach, Hochschulkommunikation,
Daimlerstr. 22, 74653 Künzelsau, Telefon: 07940-1306-406,
E-Mail: annette.retzbach@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Sebastian Kaiser-Jovy, MBA. Studiengang Betriebswirtschaft Kultur- Freizeit- und Sportmanagement, Daimlerstr. 35, 74653 Künzelsau, Telefon: 07940-1306-245,
E-Mail: sebastian.kaiser-jovy@hs-heilbronn.de,
Internet: http://www.hs-heilbronn.de/sebastian.kaiser


Weitere Informationen:

https://culturwb.pmf.uns.ac.rs. Weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt und dessen Ergebnissen und Studienprogrammen finden Sie auf der Webseite von CULTURWB.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, jedermann
Geowissenschaften, Kulturwissenschaften, Pädagogik / Bildung
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW