Viadrina-Jurist Prof. Dr. Philipp Hacker erhält Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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13.11.2020 10:53

Viadrina-Jurist Prof. Dr. Philipp Hacker erhält Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik

Die Deutsche Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) hat den Viadrina-Juristen Prof. Dr. Philipp Hacker am Donnerstag, dem 12. November, mit ihrem Wissenschaftspreis geehrt. Ausgezeichnet wurde der Inhaber des Lehrstuhls für Recht und Ethik der digitalen Gesellschaft an der European New School of Digital Studies (ENS) für seine Habilitationsschrift zum Thema „Datenprivatrecht – Neue Technologien im Spannungsfeld von Datenschutzrecht und BGB“. Die Preisverleihung fand bei einer virtuellen Gala im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) statt.

„Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer in Breite und Tiefe großartigen Habilitationsschrift“, sagte Dr. Ursula Widmer, Vorsitzende der DSRI, in ihrer Laudatio auf Prof. Dr. Philipp Hacker. Laut Jury stellt die Arbeit eine „hervorragende, umfassende und weitgreifende Grundlagenuntersuchung zum Datenschutzprivatrecht“ dar. Prof. Dr. Philipp Hacker untersucht darin das Verhältnis von Datenschutzrecht und allgemeinem Bürgerlichen Recht und konstatiert erhebliche Defizite des geltenden Datenschutzrechtes. Zur effektiven Wahrnehmung der materiellen Privatautonomie schlägt der Jurist vor, autonome Datenschutzassistenten einzusetzen und ein Recht auf eine datenschonende Option einzuführen.

Prof. Dr. Philipp Hacker betonte angesichts der Ehrung: „Der Wissenschaftspreis freut mich besonders als Zeichen dafür, dass die Schnittstelle von Recht und Informatik zunehmend Aufmerksamkeit erfährt. Wir können viele der anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung nur durch eine derartige interdisziplinäre Perspektive lösen. Hierzu möchte gerade die European New School einen Beitrag leisten.“
Weiterführende Informationen zur Arbeit von Prof. Dr. Philipp Hacker: https://www.europa-uni.de/de/struktur/unileitung/pressestelle/viadrina-logbuch/a…

Zur Publikation der Habilitationsschrift: https://www.mohrsiebeck.com/buch/datenprivatrecht-9783161596179

Die DSRI verleiht seit 2015 jährlich einen Wissenschaftspreis für eine herausragende Dissertation oder Habilitationsschrift auf dem Gebiet des Informationsrechtes oder der Rechtsinformatik. Der Wissenschaftspreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.000 Euro verbunden. In diesem Jahr ging er neben Prof. Dr. Philipp Hacker auch an Dr. Lucia Sommerer von der Georg-August-Universität Göttingen für ihre Dissertation „Personenbezogenes Predictive Policing – Kriminalwissenschaftliche Untersuchung über die Automatisierung der Kriminalprognose“.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Informationstechnik, Recht, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch


Quelle: IDW