Von Studentin entwickelte Röntgen-Software findet Anwendung in Indien

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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29.10.2020 15:44

Von Studentin entwickelte Röntgen-Software findet Anwendung in Indien

Künzelsauer Studentin Lena Kopp entwickelte Röntgen-Software zur Früherkennung einer Corona-Erkrankung. Diese wird bald in Indien eingesetzt.

Heilbronn / Künzelsau, Oktober 2020. Was bislang nur Theorie war, findet nun praktische Anwendung: Die von der Künzelsauer Studentin Lena Kopp entwickelte Röntgen-Software zur Früherkennung einer Corona-Erkrankung wird bald in Indien eingesetzt. Der gemeinnützige medizinische Verein Shining Eyes mit Sitz in Flein möchte die Software nutzen. Er setzt sich für eine bessere medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen im indischen Bundestaat Westbengalen ein.

Professor Alexander Jesser, der die Studentin bei der Entwicklung der Software betreut hat, freut sich über die geplante Anwendung: „Gerne stellen wir dem Verein die Software zur Verfügung. Wir haben darüber hinaus eine weitere Zusammenarbeit beschlossen, um die Software zukünftig auch für Lungen- und Knochentuberkulose einsetzen zu können.“ Über Corona hinaus könne die Software damit auch den vielen Kindern helfen, die von diesen Krankheiten betroffenen sind.

Die Vereinsvorsitzende ist die Kinderärztin Monika Golembiewski. Sie widmet sich seit mehr als 25 Jahren der Entwicklungszusammenarbeit in Indien und erfuhr über einen Zeitungsbericht von der an der HHN entwickelten Röntgenbild-Software.
„Ich dachte sofort an einen möglichen Einsatz bei uns vor Ort in Indien und blicke der Kooperation mit der Hochschule Heilbronn froh und optimistisch entgegen. Es ist ein sehr spannendes Projekt mit großem Potenzial und wir sind froh, über die Bereitschaft von Herrn Jesser und Frau Kopp ihre Forschungsentwicklungen mit uns zu teilen und sogar im Hinblick auf Tuberkulose zu erweitern.“

Wie Röntgen-Bilder bei der Corona-Diagnose helfen

Lena Kopp, die am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn Elektrotechnik studiert, entwickelte eine Röntgen-Software zur Früherkennung einer Corona-Infektion. Üblicherweise wird bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus der bekannte Nasen- und Rachenabstrich durchgeführt. Bei Verdacht auf einen schweren Verlauf wird eine Computertomographie (CT) angeordnet. In Entwicklungsländern stehen weder Test-Kits, noch Möglichkeiten einer CT ausreichend zur Verfügung. Hier setzt die Software an: Sie kann automatisch zwischen einer bakteriellen- und einer viralen Lungen-Erkrankung unterscheiden.

„Da oft kein CT-Equipment zur Verfügung steht, konventionelles Röntgen jedoch inzwischen weit verbreitet ist, ist es aus meiner Sicht besonders sinnvoll die vorhandenen Möglichkeiten optimal zu nutzen und zur Unterstützung der Ärzte Röntgenbilder automatisiert auswerten zu können“, sagt die Studentin.


Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit ca. 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik.
An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an.
Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis gut vernetzt.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Alexander Jesser, Studiengang Elektrotechnik, Daimlerstr. 22, 74653 Künzelsau, Telefon: 07940-1306-306,
E-Mail: alexander.jesser@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de/mee

Pressekontakt Campus Künzelsau: Annette Retzbach, Hochschulkommunikation,
Daimlerstr. 22, 74653 Künzelsau, Telefon: 07940-1306-406,
E-Mail: annette.retzbach@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Informationstechnik, Medizin
überregional
Forschungsergebnisse, Kooperationen
Deutsch


Quelle: IDW