Was fehlt, wenn die Christen fehlen

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Wege zur physikalischen Erkenntnis

Diese erweiterte Neuauflage des Buchs „Wege zur physikalischen Erkenntnis“ enthält neben der wissenschaftlichen Selbstbiographie folgende Vorträge:

Die Einheit des physikalischen Weltbildes.
Die Stellung der neueren Physik zur mechanischen Naturanschauung.
Neue Bahnen der physikalischen Erkenntnis.
Dynamische und statistische Gesetzmäßigkeit.
Das Prinzip der kleinsten Wirkung.
Verhältnis der Theorien zueinander.
Das Wesen des Lichts.
Die Entstehung und weitere Entwicklung der Quantentheorie.
Kausalgesetz und Willensfreiheit.
Vom Relativen zum Absoluten.
Physikalische Gesetzlichkeit.
Das Weltbild der neuen Physik.
Positivismus und reale Außenwelt.
Wissenschaft und Glaube.
Die Kausalität in der Natur.
Ursprung und Auswirkung wissenschaftlicher Ideen.
Die Physik im Kampf um die Weltanschauung.
Vom Wesen der Willensfreiheit.
Religion und Naturwissenschaft.
Determinismus oder Indeterminismus.
Sinn und Grenzen der exakten Wissenschaft.
Scheinprobleme der Wissenschaft.
Wissenschaftliche Selbstbiographie.

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16.11.2020 09:59

Was fehlt, wenn die Christen fehlen

Bald gehört weniger als die Hälfte der Deutschen einer christlichen Kirche an, der christliche Glauben verschwindet mehr und mehr aus der Öffentlichkeit. Der Bochumer Theologe Prof. Dr. Matthias Sellmann, Inhaber des Lehrstuhls für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum, stellt in seinem neuen Buch die Frage: Was fehlt, wenn die Christinnen und Christen fehlen? Er kommt zu dem Schluss: Christsein inspiriert geistliche Lebensklugheit – die Kurzformel für ein gutes Leben.

Worum es geht: Lebensklugheit

Was das Christsein ausmacht, sei nicht Dogma, Moral, die Kirche oder gleich der ganze Sinn des Lebens, sondern vor allem geistliche Lebensklugheit, legt Sellmann dar. Diese Klugheit führe zu drei persönlichen Eigenschaften, die sich gegenseitig ergänzen: immer weniger wegrennen müssen, aus sich herauskommen können und Kraft von außen aufnehmen. „Diese drei Kompetenzen kann man an Jesus von Nazareth ablesen; das ist seine lebenspraktische Kurzformel des Glaubens“, sagt der Theologe.

Diese Formel ist nicht im klassischen Sinne religiös. Auch Menschen ohne religiöse Bindung haben Zugang zu dieser Form der Lebensklugheit. „Diese Weite mag für Theologie ungewohnt sein, aber schließlich geht es um Lebensleistung. Die einen haben hierzu eine religiöse Entdeckung gemacht, andere haben sich andere Einsichten erarbeitet“, so Sellmann. Natürlich will der Theologe für den Entwurf des Christseins Aufmerksamkeit erzielen. „Wichtiger aber ist der Austausch dieser Lebensentdeckungen. Schließlich wollen wir alle gut und anständig durchs Leben kommen.“

Das Buch ist in verständlicher Sprache geschrieben und richtet sich auch an Nicht-Christen.

Zur Person

Matthias Sellmann, geboren 1966, ist Theologe und Sozialwissenschaftler. 2006 war er Mit-Initiator der Sinus-Kirchenstudien, 2016 Leiter der multisensualen Inszenierung des Kölner Doms „Silent Mod“. Seit 2009 ist er Professor für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Gründer und Direktor des Zentrums für angewandte Pastoralforschung.

Originalveröffentlichung

Matthias Sellmann: Was fehlt, wenn die Christen fehlen?, Echter Verlag, 2020, 128 Seiten, ISBN 9783429055592

Pressekontakt

André Wielebski
PR/Kommunikation
Zentrum für angewandte Pastoralforschung
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49 234 32 21871
E-Mail: andre.wielebski@rub.de


Originalpublikation:

Matthias Sellmann: Was fehlt, wenn die Christen fehlen?, Echter Verlag, 2020, 128 Seiten, ISBN 9783429055592


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Religion
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW