Weizenbaum-Institut startet neue Veranstaltungsreihe: Das Weizenbaum-Forum

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Der verborgene Mechanismus des Weltgeschehens

Seit Jahrtausenden ist die Menschheit bestrebt, die Welt, in der sie lebt, erkennen und verstehen zu lernen. Die Erfahrung führt zu einem wachsenden Tatsachenmaterial und die zunehmende Erkenntnis zu einem sich fortwährend verändernden Weltbild.
Jahrzehntelang sind es fast ausschließlich die Biologen gewesen, die sich an die Aufgabe der Aufstellung eines einheitlichen Weltbilds herangewagt haben, Botaniker und Zoologen, Anatomen und Physiologen.
Die exakten Naturforscher haben sich dagegen lange Zeit hindurch nicht recht getraut, an das Weltbild in seiner Gesamtheit heranzutreten; denn für den exakten Aufbau fehlten zu viele, und zwar großenteils gerade die grundlegenden Bausteine. Erst in neuerer Zeit sind die Naturforscher in die Lage gekommen, den Aufbau guten Mutes zu wagen.
Mit diesem Buch liegt nun ein mutiger Beitrag vor. Es ist eine gemeinverständliche Darstellung biotechnischer Systeme der Welt und des verborgenen Mechanismus‘ unseres Weltgeschehens.

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24.09.2020 14:50

Weizenbaum-Institut startet neue Veranstaltungsreihe: Das Weizenbaum-Forum

Auftaktveranstaltung zu den Folgen des Corona-Lockdowns am 13. Oktober 2020

Am 13. Oktober 2020 startet das Weizenbaum-Institut eine neue Veranstaltungsreihe – das Weizenbaum-Forum. Das Format bringt einmal im Monat drei ausgewählte Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und anschließend mit dem Publikum zu diskutieren. Die Auftaktveranstaltung findet von 18:00–19:30 Uhr als Online-Event statt und widmet sich dem Thema „Lockdown – und wie das Leben digital weiterging“.

Wir alle leben seit März in einer völlig veränderten Situation, in einem neuen Alltag, der viel über Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung aussagt. Der Lockdown hat zum Zuhause-Bleiben gezwungen – dort sind wir aber vernetzt mit der Welt. Weite Teile des Alltags sind in den letzten Monaten ins Digitale verlagert worden: Arbeit, Bildung und Freizeit. Inzwischen ist die Diskussion darüber entbrannt, was davon künftig bleiben soll: Was hat das Expe­ri­mentieren mit der digitalen Technologie gebracht? Neue Erfahrungen oder Langeweile? Mehr Effizienz oder Leerlauf? Was sagen empirische Studien über die Folgen?

Betroffen sind alle – daher lädt das erste Weizenbaum-Forum auch alle dazu ein, gemeinsam Bilanz zu ziehen. Mit drei Impulsbeiträgen gibt die Veranstaltung einen breiten Überblick über den digitalen Alltag in Corona-Zeiten und will die positiven und negativen Erfahrungen diskutieren.

Weizenbaum-Forum
„Lockdown – und wie das Leben digital weiterging“
13. Oktober 2020 | 18:00–19:30 Uhr

Moderation: Teresa Sickert

Impulsbeiträge:

Thomas Kupferschmitt (ZDF, Medienforschung)
Digital und analog im Lockdown – wie Corona die Mediennutzung beeinflusst. Ergebnisse einer repräsentativen ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation 2020

Hannes-Vincent Krause (Psychologie, Weizenbaum-Institut)
Ein neues Fenster zum Hof? Soziale Medien, ihr Stellenwert und ihre Risiken in Zeiten des Lockdowns

Prof. Dr. Guido Zurstiege (Medienwissenschaft, Universität Tübingen | Autor des Buches „Taktiken der Entnetzung – Die Sehnsucht nach Stille im digitalen Zeitalter“)
Der zweite Frühling des Digitalen und das Erwachen danach

Die Veranstaltung findet als Online-Event statt. Zur Teilnahme an der Veranstaltung melden Sie sich bitte vorab an unter: veranstaltungen-weizenbaum@wzb.eu

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Nächste Termine und Themen:

10.11.2020
Haftung und KI

08.12.2020
Digitale Bildung

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Über das Weizenbaum-Institut

Das Verbundprojekt Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft – Das Deutsche Internet-Institut wird seit September 2017 von einem Forschungskonsortium aus Berlin und Brandenburg getragen. Diesem gehören an: die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Technische Universität Berlin, die Universität Potsdam, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Aufgabe des Weizenbaum-Instituts ist es, die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte von Internet und Digitalisierung zu erforschen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt hierfür Fördergelder in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.weizenbaum-institut.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung vorab an unter: veranstaltungen-weizenbaum@wzb.eu


Merkmale dieser Pressemitteilung:
jedermann
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Psychologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW