Wissen für eine nachhaltige Entwicklung: Transferstrategie des ISOE erschienen

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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25.02.2021 11:58

Wissen für eine nachhaltige Entwicklung: Transferstrategie des ISOE erschienen

Der Handlungsdruck für sozial-ökologische Transformationen ist enorm. Beispielhaft zeigen das etwa die Folgen des ungebremsten Klimawandels oder des Artensterbens sehr deutlich. Um Transformationsprozesse erfolgreich auf den Weg zu bringen, ist Wissen über nachhaltige Entwicklungen zentral. Deshalb kommt dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik und Gesellschaft eine besondere Bedeutung zu. Das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, seit mehr als 30 Jahren wegweisend für die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, hat seine Transferstrategie „Wissen für eine nachhaltige Entwicklung“ nun veröffentlicht.

Seit mehr als 30 Jahren entwickelt das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung wissenschaftliche Grundlagen und zukunftsweisende Konzepte für sozial-ökologische Transformationen für Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Die Forschungsergebnisse des ISOE zu Themen wie Wasser, Energie, Klimaschutz, Mobilität, urbane Räume, Biodiversität und transdisziplinäre Methoden entstehen dabei im Zuge eines transdisziplinären Forschungsprozesses.

„Der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Politik und Gesellschaft ist zentral, wenn Transformationsprozesse in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung eingeleitet, begleitet und forciert werden sollen“, sagt Thomas Jahn, Sprecher der Institutsleitung des ISOE. Umgekehrt sei es für einen gelingenden transdisziplinären Forschungsprozess entscheidend, dass die Wissensbedarfe der Akteure erfasst werden und geeignete Lernräume geschaffen werden, die den Transfer von unterschiedlichen Wissensformen und den Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik ermöglichen.

Erzeugung und Kommunikation von neuem Wissen

„Wir haben uns am ISOE deshalb intensiv damit auseinandergesetzt, wie die Erzeugung von neuem Wissen und die Kommunikation dieses neuen Wissens erfolgreich gelingen kann“, sagt Jahn. Entscheidend für die Strategie des Wissenstransfers, wie sie am ISOE verfolgt wird, ist ein übergeordneter Blick auf das Wirkungspotenzial der eigenen Forschung. „Wir setzen auf ein erweitertes Verständnis des Transferbegriffs, in dem wir uns bewusst machen, dass Wissen immer kontextabhängig ist und deshalb nur vermittelt als Übersetzungsleistungen weitergegeben werden kann“, sagt Jahn.

Kommunikation über Forschungsergebnisse alleine sei noch keine Gewähr dafür, dass Wissen auch ankomme. Die ISOE-Transferstrategie geht von der grundlegenden Überzeugung aus, dass Lernprozesse zwischen Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam und beidseitig stattfinden müssen. „Wissenstransfer ist keine Einbahnstraße, in der die Wissenschaft ihre Forschungsergebnisse, Publikationen und Präsentationen beim Empfänger abliefert“, so Jahn.

Erfolgreicher Wissenstransfer setzt Fähigkeit zum Perspektivwechsel voraus

Der ISOE-Wissenstransfer stehe vielmehr für die Fähigkeit zum Perspektivwechsel, um die Wissensbedarfe aller Akteure in den Transformationsprozessen erkennen und verstehen zu können. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse adäquat zu übersetzen in verschiedene Wissensformen, in Systemwissen, Orientierungswissen und Handlungswissen. „Durch gemeinsame Lernprozesse zwischen Wissenschaft und Gesellschaft kann wissenschaftliches Wissen in die Anwendung gelangen. Umgekehrt können, Frage- und Problemstellungen, aber vor allem Wissensbedarfe aus der Gesellschaft in die Wissenschaft fließen“, betont Nicola Schuldt-Baumgart, Leiterin der Wissenskommunikation am ISOE.

Die Broschüre „Wissen für eine nachhaltige Entwicklung – Transferstrategie des ISOE “ stellt das Kommunikationskonzept des Instituts in einzelnen Handlungsfeldern vor und beschreibt Ziele sowie konkrete Maßnahmen für den Wissenstransfer. Dazu gehören etwa die Weiterentwicklung geeigneter Wissenstransfer-Formate wie Learning Expeditions oder Transfer-Workshops sowie digitale Kommunikationsformate des E-Learning oder Social Media und Online-Hubs. „Transparenz spielt zudem eine wichtige Rolle beim Wissenstransfer“, sagt Schuldt-Baumgart. „Das ISOE verfolgt deshalb eine konsequente Open-Science-Strategie, um Forschungsergebnisse sichtbar und anwendbar zu machen und konzipiert auf unterschiedliche Zielgruppen abgestimmte Transferformate, sodass Wissen in der Praxis wirksam werden kann.“


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dr. Nicola Schuldt-Baumgart
Tel. +49 69 707 6919-30
schuldt-baumgart(at)isoe.de
www.isoe.de


Originalpublikation:

Wissen für eine nachhaltige Entwicklung. Transferstrategie des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung (Hrsg.) Januar 2021.


Weitere Informationen:

https://www.isoe.de/fileadmin/Edit/PDF/Wissenskommunikation/ISOE-Transferstrateg…


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Gesellschaft, Politik, Umwelt / Ökologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW