Wissenstransfer zwischen Studium und Praxis

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Die Transzendenz der Realität

Der Nobelpreisträger Max Planck war einer der Pioniere der Quantenphysik und deshalb nicht verdächtig einem esoterischen Weltbild anzuhängen. Er vermutete hinter der Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und die Materie zusammenhält, einen bewussten intelligenten Geist. Diesen hielt er für den „Urgrund aller Materie“.
Völlig unerklärlich ist beispielsweise, dass Atome, Elektronen oder Protonen bei bestimmten Untersuchungen überhaupt nichts Materielles mehr an sich haben. Sie scheinen Welleneigenschaft zu besitzen. Einen Hinweis auf den bewussten Geist finden wir in der wissenschaftlichen Interpretation der physikalischen Experimente mit Quanten. Lässt sich Plancks Ansicht aufgrund der in diesem Buch dargelegten neueren Erkenntnisse bestätigen?
Unter Vermeidung fast aller Formeln ist ein allgemeinverständliches abgerundetes Sachbuch entstanden, das seinen Finger auf die offenen Wunden der Wissenschaft legt und überraschende Lösungen auch für die „letzten Dinge“ bereithält.

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23.02.2021 09:36

Wissenstransfer zwischen Studium und Praxis

Gerade in den Gesundheits- und Sozialberufen besteht am Ende der tertiären Ausbildung gelegentlich eine Diskrepanz zwischen den bereits erworbenen und jenen in der Praxis erforderlichen Kompetenzen. Hier setzt das Projekt INPRO an: Gemeinsam mit Hochschul- und Praxispartnern aus den Niederlanden, Belgien und Finnland erforscht die FH St. Pölten, wie durch interprofessionelle und personenzentrierte Kommunikation die Versorgung von Patient*innen in der Praxis verbessert werden kann.

Um den Übergang von der Hochschulbildung in die Praxis zu unterstützen, arbeiten in den kommenden drei Jahren Rehabilitationszentren und Hochschulen regional und europaweit eng zusammen. Gemeinsam soll eine Modulreihe von Grundlagen bis hin zu fortgeschrittenen Kompetenzen interprofessioneller und personenzentrierter Zusammenarbeit entstehen. Als verbindendes Denkschema dient die Internationale Klassifikation der WHO für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF).

Ansätze werden in der Praxis erprobt
Besonderer Fokus liegt auf dem Erfahrungsaustausch zwischen Praktiker*innen, Lehrenden, Studierenden und Klient*innen. Über regionale Projekte sowohl in der Bildung als auch in der Rehabilitationspraxis werden praxisnahe Ansätze hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und europaweiten Anwendbarkeit erprobt. Dabei sollen sowohl ein in die Berufspraxis übergreifendes Lehrkonzept, als auch Richtlinien für die Einrichtung und den Betrieb einer von Studierenden geführten interprofessionellen Lernstation in einem Rehabilitationszentrum entwickelt werden. Ziel des Projekts ist außerdem die Erstellung von (Bewertungs-)Instrumenten zur Ausbildung interprofessioneller Fähigkeiten.

„Im Projekt INPRO fragen wir zukünftige Klient*innen und Arbeitgeber*innen, welche kollaborativen Kompetenzen unsere FH-Absolvent*innen benötigen. Daraus erstellen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen die Lehrkonzepte und Modulreihen“, erklärt FH-Dozentin Anita Kidritsch, die das Projekt an der FH St. Pölten koordiniert.

„Wir teilen in diesem Projekt über 40 Jahre Erfahrung“, ergänzt Viktoria Magenschab vom Kooperationspartner Moorheilbad Harbach.

Alle Ergebnisse des Projekts sollen im Anschluss veröffentlicht und für die Umsetzung in der tertiären Bildung und in der Praxis des Gesundheitswesens zur Verfügung gestellt werden.

Partnerschaft von Niederlanden, Belgien, Finnland und Österreich
Im Projekt wird das Wissen an der FH St. Pölten mit dem der Partnerhochschulen HANZE Groningen (NL), Artesis Plantijn Hogeschool Antwerpen (BE) und JAMK University of Applied Sciences (FI) gebündelt. Weiters beteiligt sind die Praxispartner Moorheilbad Harbach (ARGE Beste Gesundheit, AT), das Rehabilitationszentrum Revalidatie Friesland (NL) und Coronaria Healthcare and Rehabilitation Services (FI).

Die Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung des Projekts wird durch die externen Partner ENPHE, EIPEN, EFAD, COHEHRE, IPCIHC („Interprofessional Collaboration In Health care“) aus Belgien, den niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS), die finnische Patient*innenvertretung von Menschen mit Behinderung und den niederländischen Gesundheitsmanager Klaus Boonstra unterstützt. Das Projekt wird konfinanziert durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union.

INPRO ist eines von insgesamt 6 ERASMUS-Projekten, in denen die Fachhochschule St. Pölten aktuell forscht.

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. 26 Studiengänge und zahlreiche Weiterbildungslehrgänge bieten ca. 3.500 Studierenden eine zukunftsweisende Ausbildung. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Pressekontakt:
Mag. Eva Schweighofer, Bakk.
Fachverantwortliche Corporate Publishing
Marketing und Unternehmenskommunikation
M: +43 (676) 847 228 265
E: eva.schweighofer@fhstp.ac.at
I: https://www.fhstp.ac.at/de/presse

Pressetext und Fotos zum Download verfügbar unter https://www.fhstp.ac.at/de/presse.
Allgemeine Pressefotos zum Download verfügbar unter https://www.fhstp.ac.at/de/presse/pressefotos-logos.

Die FH St. Pölten hält ausdrücklich fest, dass sie Inhaberin aller Nutzungsrechte der mitgesendeten Fotografien ist. Der Empfänger/die Empfängerin dieser Nachricht darf die mitgesendeten Fotografien nur im Zusammenhang mit der Presseaussendung unter Nennung der FH St. Pölten und des Urhebers/der Urheberin nutzen. Jede weitere Nutzung der mitgesendeten Fotografien ist nur nach ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung (Mail reicht aus) durch die FH St. Pölten erlaubt.

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Sollten Sie in Zukunft keine weiteren Zusendungen der Fachhochschule St. Pölten wünschen, senden Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Keine Presseaussendungen“ an presse@fhstp.ac.at.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

FH-Prof. Anita Kidritsch PT MSc
FH-Dozentin
Internationale Koordinatorin
Department Gesundheit
M: +43/676/847 228 573
E: anita.kidritsch@fhstp.ac.at


Weitere Informationen:

https://research.fhstp.ac.at/projekte/inpro-!nterprofessionalism-in-action


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Pädagogik / Bildung
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW