Zwischen Wissenschaft und Praxis: Brücken bauen, Lücken schließen

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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08.09.2020 13:20

Zwischen Wissenschaft und Praxis: Brücken bauen, Lücken schließen

Wissenschaft funktioniert nicht losgelöst von ihrem Forschungsgegenstand: der Praxis. Andersherum fehlen der Praxis ohne wissenschaftliche Expertise wichtige Informationen und Optionen. Ein gutes Zusammenspiel entscheidet auch darüber, wie effektiv Politik und Verwaltungen arbeiten. Die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift IzR (Informationen zur Raumentwicklung) zeigt am Beispiel der Stadt- und Raumplanung, wann das Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis gelingt.

Wissenschaft funktioniert nicht losgelöst von ihrem Forschungsgegenstand: der Praxis. Andersherum fehlen der Praxis ohne wissenschaftliche Expertise wichtige Informationen und Optionen. Ein gutes Zusammenspiel entscheidet auch darüber, wie effektiv Politik und Verwaltungen arbeiten. Die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift IzR (Informationen zur Raumentwicklung) zeigt am Beispiel der Stadt- und Raumplanung, wann das Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis gelingt.

Beide Bereiche erfüllen gesellschaftlich unterschiedliche Rollen und sprechen verschiedene Sprachen. Zwar beziehen sich die jeweiligen beruflichen Arbeitsfelder und Aufgaben aufeinander. Tatsächlich unterscheiden sie sich aber nicht nur, sondern erfordern unterschiedliches Wissen und Können. So stellt die Praxis manchmal Fragen, die die Forschung nicht beantwortet. Und die Forschung beantwortet Fragen, die die Praxis nicht gestellt hat.

Das neue IzR-Heft thematisiert das komplexe Wechselspiel – und zeigt, dass die Lücke zwischen beiden Feldern wohl kleiner ist, als gemeinhin postuliert. Wissenschaft und Praxis sind bereits eng miteinander verzahnt: zum Beispiel durch den Austausch von Expertenwissen, die akademische Ausbildung von Praktikerinnen und Praktikern sowie die Förderung angewandter Forschung.

Die Autorinnen und Autoren des Hefts setzen sich damit auseinander, wie sich Brücken bauen und Lücken schließen lassen. Es braucht gegenseitige Akzeptanz – für unterschiedliche Arbeitsweisen, Anreizsysteme und Handlungslogiken. Ein Dialog auf Augenhöhe hilft, Zusammenhänge zu verstehen und Probleme zu lösen. Wichtig sind auch Akteure, die beide Sprachen verstehen und „übersetzen“. Und nicht zuletzt kann auch Politik die Zusammenarbeit fördern: nämlich dann, wenn sie offen für wissenschaftliche Erkenntnisse ist. Im Heft vorgestellte Projekte zeigen beispielhaft, wie sich all das konkret umsetzen lässt.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gibt die IzR heraus. Das neue Heft mit dem Titel „Zwischen Wissenschaft und Praxis: Planung auf dem Prüfstand“ ist im Franz Steiner Verlag erschienen. Hier können Sie die Printversion oder das eJournal bestellen: service@steiner-verlag.de.

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/izr/2020/2/izr-2-2020.html

Kontakt

Daniel Regnery
Stab Wissenschaftliche Dienste
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Deichmanns Aue 31–37
53179 Bonn

Telefon: +49 228 99 401-1594
daniel.regnery@bbr.bund.de

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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Bauwesen / Architektur, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch


Quelle: IDW