Verminderte Lebensqualität: Wenn der Geschmack ausbleibt / Wer nichts mehr schmeckt, muss nicht zwangsläufig an Covid-19 erkrankt sein

12.08.2020 – 09:00

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Bleib beweglich und fit ohne Geräte!

Dieses Buch hilft die für die Körperausbildung, Erhaltung der Gesundheit und Beweglichkeit bis ins hohe Alter anerkannt wichtige individualisierte Körperbewegung zugänglich, leicht verständlich und direkt nutzbar zu machen.
Es soll einem jeden zum Bewußtsein bringen, daß die Gesundungskräfte in ihm selbst liegen.
Sodann wird besonders der ältere, aber auch der jüngere Körper darin ein sicheres Mittel finden, sich von Zeit zu Zeit zu vergewissern, ob er noch nach allen Richtungen hin die volle normale Freiheit der Beweglichkeit und Lebenstüchtigkeit, besitze, und, wenn dies hier oder da nicht der Fall sein sollte, ihr wieder aufzuhelfen, ehe sie etwa verloren geht.

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Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

Baierbrunn (ots)

Die feine Zimtnote eines Apfelstrudels oder den cremig-würzigen Geschmack eines Thaicurrys zu genießen, ist ein Stück Lebensfreude. Wer diese Aromen plötzlich nicht mehr wahrnimmt, kann an Covid-19 erkrankt sein – doch hat der Verlust von Geruch- und Geschmacksinn auch andere Ursachen. Rund 50.000 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Störungen des Geschmackssinns (Dysgeusie) und der Geruchswahrnehmung (Dysosmie). „Einige schmecken und riechen plötzlich gar nichts mehr, andere nur noch eingeschränkt“, sagt Professor Thomas Hummel, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Schmecken und Riechen an der Universtitäts-HNO-Klinik Dresden, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Manche nähmen auch veränderte Geschmacksreize wahr: Süßes empfinden sie zum Beispiel als bitter.

Geschmack ist Geruchssache

Nicht nur der Appetit bleibt dann aus. Mitunter isst man versehentlich verdorbene Speisen oder bemerkt Brand- oder den eigenen Schweißgeruch nicht. Es ist wichtig, die Ursachen abklären und behandeln zu lassen. „Manchmal weisen Schmeck- und Riechstörungen auf andere Erkrankungen hin, etwa Mangelzustände, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Nierenfunktionsstörungen“, sagt Experte Hummel. In 95 Prozent der Fälle ist allerdings nicht der Geschmackssinn gestört, sondern der Riechsinn. Dieser vermittelt 80 Prozent des Geschmackserlebnisses und ist etwa bei Schnupfen, Schädelverletzungen oder Nasenpolypen beeinträchtigt.

Geschmacksinneszellen erneuern sich ständig

Sind Arzneien der Grund für die Störung, kann der Arzt eventuell die Dosis anpassen oder das Mittel tauschen. Liegt eine Krankheit zugrunde, verschwinden die Beschwerden oft mit deren Behandlung. Häufig heilt die Zeit: „Riech- und Geschmacksinneszellen erneuern sich ständig. Oft melden sich die chemischen Sinne nach Wochen oder Monaten zurück“, sagt Hummel.

Wie Sie Ihrem Geschmack selbst wieder auf die Sprünge helfen können, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Apotheken Umschau“.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2020 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de.

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Quelle: Ots