Afrika profitiert vom Handel mit Asien und China

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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02.09.2020 10:53

Afrika profitiert vom Handel mit Asien und China

Die Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Asien, insbesondere China, erhöhen den Wohlstand afrikanischer Länder. Grund: Sie konnten dadurch die Wertschöpfung ihrer Exporte erhöhen und zudem auch mehr in die übrige Welt exportieren. China ist zudem in vielen afrikanischen Ländern gar nicht der wichtigste Handelspartner, sondern andere asiatische Länder, insbesondere Indien. „Das Bild, dass China Afrika einseitig ausbeutet, ist falsch. Auch Afrika profitiert vom Handel mit Asien“, sagte Andreas Fuchs, Leiter der neu gegründeten Kiel Institute China Initiative (https://www.ifw-kiel.de/de/institut/research-center/kiel-institute-china-initiat…).

Die Ergebnisse stammen aus einem neuen Arbeitspapier der Kiel Institute China Initiative. Darin wurden die Handelsdaten von 46 afrikanischen Ländern südlich der Sahara im Zeitraum 2000 bis 2015 ausgewertet. Demnach hat das wirtschaftliche Engagement asiatischer Länder in Afrika keine negativen Auswirkungen auf die afrikanischen Exporte in die übrige Welt, sondern unterstützt diese im Gegenteil sogar (Tang, Zeng, Zeufack: „Assessing Asia – Sub-Saharan Africa Global Value Chain Linkages“ https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/kieler-arbeitspapiere/assessing-asia-su…).

Dafür benennen die Autoren drei Gründe. Die Fixkosten verteilen sich auf ein größeres Exportvolumen, was die einzelnen Produkte günstiger macht. Afrikanische Unternehmen generieren neues Wissen über Technologien und Märkte durch den Austausch mit ihren asiatischen Handelspartnern. Und durch mehr Exporte nach Asien steigen auch die Importe von dort, was die Produktivität afrikanischer Firmen erhöht.

„Insgesamt erhöht sich die Attraktivität afrikanischer Exporte und ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit, auch für die übrige Welt. Vor allem relativ arme Länder in Küstennähe südlich der Sahara, wie Nigeria, Tansania oder Äthiopien, konnten vom Handel mit Asien profitieren und sich in der globalen Wertschöpfungskette nach oben arbeiten“, sagte Hauptautor Heiwai Tang (https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw-fellows/heiwai-tang/), Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hongkong und Mitglied der Kiel Institute China Initiative. „Allerdings führt Afrikas stärkere Integration in die globalen Wertschöpfungsketten nicht dazu, dass auch der Anteil an höherwertigen Tätigkeiten in seiner Exportstruktur zunimmt, so dass die breite Bevölkerung nicht unbedingt von der Entwicklung profitiert.“

Die Studie zeigt außerdem, dass China zwar nach wie vor wichtigster Handelspartner für den gesamten afrikanischen Kontinent ist, auf Länderebene aber zunehmend Konkurrenz bekommt. Nach Indien etwa gingen 2015 doppelt so viele afrikanische Exporte wie noch 2005, es ist mittlerweile für Ghana, Nigeria und Tansania wichtigster Handelspartner.

Das IfW Kiel intensiviert seine Forschung zu Afrika und China und hat dazu die beiden Initiativen Kiel Institute Africa Initiative (https://www.ifw-kiel.de/de/institut/research-center/kiel-institute-africa-initia…) (Leitung Prof. Dr. Rainer Thiele: https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/rainer-thiele/) und Kiel Institute China Initiative (https://www.ifw-kiel.de/de/institut/research-center/kiel-institute-china-initiat…) (Leitung Prof. Dr. Andreas Fuchs: https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/andreas-fuchs/) gegründet. Startschuss für beide Initiativen ist die Online Opening Conference „China‘s Engagement in Africa“ (https://www.ifw-kiel.de/de/institut/veranstaltungen/konferenzen/2020/kiel-instit…) morgen am 3. September, auf der auch diese Studie diskutiert wird.

Medienansprechpartner:
Mathias Rauck
Pressesprecher
T +49 431 8814-411
mathias.rauck@ifw-kiel.de

Institut für Weltwirtschaft
Kiellinie 66 | 24105 Kiel
T +49 431 8814-774
F +49 431 8814-500

www.ifw-kiel.de


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dr. Andreas Fuchs
Armutsminderung und Entwicklung
T +49 431 8814-204
andreas.fuchs@ifw-kiel.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
Gesellschaft, Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW