Die Pandemie für den Umweltschutz nutzen

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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31.03.2021 11:05

Die Pandemie für den Umweltschutz nutzen

Die Aktion #freiburgprotectstheplanet bietet die Möglichkeit, im Rahmen von Kleinprojekten gemeinsam, gleichberechtigt und aktiv die eigene Müllproduktion zu reduzieren und damit gleichzeitig andere zu ähnlichen Aktionen zu inspirieren: Die Aktion läuft innerhalb des EU-Projektes MOST, welches vom Internationalen Zentrum für MINT-Bildung der Pädagogischen Hochschule Freiburg (ICSE) koordiniert wird.

Medizinische Masken am Straßenrand, Mittagessen zum Mitnehmen aus der Plastikbox, Quarantäne und social distancing – alles ganz normal geworden. Doch wie kann man in Pandemiezeiten mit anderen in Kontakt kommen, sich vernetzen und gleichzeitig etwas gegen akute Umweltprobleme unternehmen? Die Aktion #freiburgprotectstheplanet bietet die Möglichkeit, im Rahmen von Kleinprojekten gemeinsam, gleichberechtigt und aktiv die eigene Müllproduktion zu reduzieren und damit gleichzeitig andere zu ähnlichen Aktionen zu inspirieren – und das geht auch per Videokonferenz!

Die Aktion läuft innerhalb des EU-Projektes MOST, welches vom Internationalen Zentrum für MINT-Bildung der PH Freiburg (ICSE) koordiniert wird und mit der Stadt Freiburg und der Walter-Rathenau Gewerbeschule vor Ort zwei weitere Projektpartner/-innen hat.

Dabei sollen Kleinprojekte von Schüler/-innen, Expert/-innen und Bürger/-innen gemeinsam initiiert, durchgeführt, dokumentiert und anschließend beispielsweise über Social Media, Plakate oder Flyer verbreitet werden.

Unterschiedlichste Methoden wie Untersuchungen zur eigenen Abfallvermeidung, Recherchearbeiten, Umfragen, Expert/-innenbefragungen usw. sind dabei möglich und die Veröffentlichung und Verbreitung der Ergebnisse mit dem Ziel, immer mehr Umweltschützer*innen zu gewinnen, sind essenziell. In Freiburg sind so bereits Projekte zur Reduzierung von Plastikmüll im Bad entstanden, aber auch ein Projekt zur Vermeidung von Abfällen im Zusammenhang mit dem Außer-Haus-Verzehr von Restaurants.

„Das Projekt schafft es, Schulen für die Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten zu öffnen. Diese Kooperation ermöglicht kreative und innovative Lösungen für Umweltprobleme zu schaffen, die uns alle betreffen. Eine Vernetzung mit unseren internationalen Projektpartnerinnen und -partnern ist ebenfalls möglich“, sagt Bildungsbürgermeisterin der Stadt Freiburg Gerda Stuchlik.

„Mich begeistert an #freiburgprotectstheplanet besonders die Kumulation verschiedenster Themenbereiche: Regionales Arbeiten innerhalb sinnvoller und kreativer Projekte, dynamisches und gemeinsames Lernen, das Anregen von Kooperationen und das Anstoßen nachhaltiger Veränderungen im Bereich Umweltschutz. Zusätzlich entstehen ganz nebenbei alltags- und berufsbezogene Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen von Naturwissenschaften und Mathematik – für mich eine zentrale Mission des MINT-Unterrichts!“ – Prof. Dr. Katja Maaß, Koordinatorin von MOST

Das EU-Projekt MOST (Meaningful Open Schooling connects schools To communities) wird vom Internationalen Zentrum für MINT-Bildung (ICSE) der PH Freiburg koordiniert. Projektbeginn war im September 2020 bei dreijähriger Projektlaufzeit; 20 weitere Projektpartner/-innen in neun europäischen Städten nehmen teil. Dabei stehen im Jahr 2021 der Bereich Abfall und im Jahr 2022 der Bereich Energie im Fokus.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Direktorin ICSE
Prof. Dr. Katja Maaß
Tel. 0761/682-346
maass@ph-freiburg.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
Deutsch


Quelle: IDW