Ist die Luft rein?

Literature advertisement

Wege zur physikalischen Erkenntnis

Diese erweiterte Neuauflage des Buchs „Wege zur physikalischen Erkenntnis“ enthält neben der wissenschaftlichen Selbstbiographie folgende Vorträge:

Die Einheit des physikalischen Weltbildes.
Die Stellung der neueren Physik zur mechanischen Naturanschauung.
Neue Bahnen der physikalischen Erkenntnis.
Dynamische und statistische Gesetzmäßigkeit.
Das Prinzip der kleinsten Wirkung.
Verhältnis der Theorien zueinander.
Das Wesen des Lichts.
Die Entstehung und weitere Entwicklung der Quantentheorie.
Kausalgesetz und Willensfreiheit.
Vom Relativen zum Absoluten.
Physikalische Gesetzlichkeit.
Das Weltbild der neuen Physik.
Positivismus und reale Außenwelt.
Wissenschaft und Glaube.
Die Kausalität in der Natur.
Ursprung und Auswirkung wissenschaftlicher Ideen.
Die Physik im Kampf um die Weltanschauung.
Vom Wesen der Willensfreiheit.
Religion und Naturwissenschaft.
Determinismus oder Indeterminismus.
Sinn und Grenzen der exakten Wissenschaft.
Scheinprobleme der Wissenschaft.
Wissenschaftliche Selbstbiographie.

Hier geht es weiter …



Teilen: 

24.11.2020 09:57

Ist die Luft rein?

Unter dem Dach des CityLAB Berlin errichtet die Non-Profit-Initiative Clair eine digitale Plattform, auf der Luftmessungen aus öffentlichen Räumen in ganz Berlin öffentlich einsehbar sein werden. Die Initiatoren wollen mit ihrer Initiative in Corona-Zeiten die Sicherheit für Menschen erhöhen, die sich in diesen geschlossenen Räumen aufhalten. Jetzt startet die Testphase, die von der Hochschule für Technik und Wirtschaft wissenschaftlich begleitet wird.

Die Initiative, die von den IT-Experten Ulrich Schuster und Jan Weil im Zuge der Corona-Pandemie gegründet wurde, wird zunächst 20 CE-konforme NDIR-CO2-Sensoren berlinweit aufstellen und an eine offene Datenplattform anschließen. Dabei wird die Initiative vom CityLAB unterstützt werden.

Die Open Source-Plattform der Initiative verfügt über eine MQTT-Schnittstelle und über eine RESTful API, um die Messwerte in Echtzeit vom analogen in den digitalen Raum zu übertragen. Der Code von Clair liegt offen unter https://github.com/ClairBerlin. Für die Anbindung der Sensoren ans digitale Netzwerk wird das LoRaWAN-Netzwerk „The Things Network“ genutzt. Unter https://clair-berlin.de/ kann man mehr über das Projekt erfahren und erste Messwerte aus dem Testbetrieb einsehen.

Im zweiten Schritt fokussiert sich die Unternehmung auf den öffentlichen Betrieb und die horizontale Skalierung, respektive auf eine möglichst flächendeckende Verteilung der Sensorik. Interessierte Betreiber*innen von öffentlichen Räumen können sich unter https://clair-berlin.de/mitmachen.html über eine Teilnahme an der Initiative und die Zusendung eines CO2-Sensors informieren.

Die Initiative will in der Pandemie eine weitere Hilfestellung bei der Einhaltung der Hygieneregeln zu sein. In Innenräumen ist die Gefahr einer Coronavirus-Infektion über Aerosole wesentlich höher als im Freien. Dabei gilt die CO2-Konzentration als guter Indikator für den Luftwechsel und die Luftqualität und somit im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie auch als Indikator für das Infektionsrisiko. Die Auswertung der CO2-Belastung soll nicht nur den Betreiber*innen, sondern auch den Bürger*innen beim sicheren Umgang mit der dem Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen helfen.

Das CityLAB Berlin ist ein Projekt der Technologiestiftung Berlin und wird von der Senatskanzlei Berlin gefördert. Mehr Informationen zur Partnerschaft mit dem CityLAB finden sich unter https://www.citylab-berlin.org/projects/clair.


Weitere Informationen:

https://clair-berlin.de/


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW