Künstliche Intelligenz für eine bessere Arbeitswelt

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14.10.2020 10:34

Künstliche Intelligenz für eine bessere Arbeitswelt

inIT-Forscher am BMBF-Großprojekt beteiligt

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und welchen Einfluss wird Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt von morgen haben? Wie können Unternehmen die neuen Technologien einsetzen, um ihre Beschäftigten einerseits zu entlasten und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern? Antworten auf diese Fragen liefert das neue Kompetenzzentrum „KI für die Arbeitswelt des industriellen Mittelstands“ (KIAM). Mit dabei: Die Lemgoer Wissenschaftler am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Technischen Hochschule OWL. Gefördert werden sie dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 720.000 Euro.

Künstliche Intelligenz (KI) erhält immer mehr Einzug in die Produktions- und Arbeitswelt von morgen: KI-Systeme können Arbeitsprozesse unterstützen, Aufgaben übernehmen und neue Arbeitsfelder schaffen. Aber wie können die Mitarbeiter auf den digitalen Wandel in den Unternehmen vorbereitet werden? Professor Volker Lohweg, Institutsleiter am inIT, erläutert dazu: „Technologieakzeptanz und Mitarbeiterbeteiligung sind zwei Schlagwörter, die uns neben der Technologieentwicklung am Herzen liegen. Wenn die Technologien, die wir am inIT für die industrielle Produktionswelt entwickeln, nicht in der Praxis vom Mitarbeiter angenommen werden, hinken wir im internationalen Wettbewerb schnell hinterher.“ Das Ziel der Lemgoer Forschungsarbeiten sei daher KI-Algorithmen erklärbar und nachvollziehbar zu machen, so Lohweg.

Doch was muss KI leisten, damit der Mensch in seiner Arbeit intelligent unterstützt wird? Die Aufgabe von KI ist es, Informationen und Zusammenhänge in hochkomplexen Prozessen — etwa Produktionsanlagen oder Wirtschaftssysteme — zu identifizieren, zu extrahieren und darauf basierend Entscheidungen zu treffen. Das Ziel ist es dabei, den Mitarbeiter in seiner Arbeit zu entlasten. Für diese Zusammenarbeit aus KI und Mitarbeiter ist es aber zwingend erforderlich, dass die Entscheidungen der KI transparent und verständlich erklärbar sind. Im Projekt KIAM wird am inIT an zwei Leuchtturmprojekten gearbeitet: Gemeinsam mit Dr. Oetker wird an einer KI-gestützten Absatzplanung geforscht, gemeinsam mit Lenze und der FH Bielefeld werden konkrete Anwendungsfälle von KI partizipativ entwickelt und auf die Auswirkungen auf die Arbeitsgestaltung untersucht.

„Dass KI die Arbeitswelt grundlegend verändern wird, ist mittlerweile sicher. Wichtig ist uns, den Menschen dabei nicht aus dem Fokus zu verlieren. Wir entwickeln am inIT gemeinsam mit unseren Forschungs- und Industriepartnern daher insbesondere KI-Algorithmen, mit denen kooperative Arbeitsplätze entstehen,“ erläutert Professor Dr. Carsten Röcker, stellvertretender Institutsleiter am inIT. Ziel der Lemgoer Forschungsarbeiten ist es, die Potentiale von KI-Anwendungen in der industriellen Praxis zu erforschen und zu nutzen und gleichzeitig den Mitarbeitern die Chancen aufzuzeigen, ihren Arbeitsalltag zu verbessern.

Über KIAM:
Das Kompetenzzentrum „KI für die Arbeitswelt des industriellen Mittelstands“ (KIAM) gehört zu den zwei Projekten, die aus 47 Bewerbungen in der BMBF-Ausschreibung „Kompetenzzentren für Arbeitsforschung“ ausgewählt wurden. 18 Hochschulen und Unternehmen entwickeln gemeinsam mit der IG Metall konkrete Ansätze für Arbeitsplatzgestaltung und Qualifizierung. Das Kompetenzzentrum wird in den nächsten fünf Jahren mit 10,7 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und durch die it´s OWL Clustermanagement GmbH koordiniert.
KIAM wird getragen durch die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die Technische Hochschule OWL, die FH Bielefeld, die Fachhochschule der Wirtschaft, Fraunhofer IEM und Fraunhofer IOSB-INA sowie die Unternehmen Atos, Bette, Bosch Rexroth, Deutsche Angestellten-Akademie OWL, Dr. Oetker, Kannegiesser, itelligence, Lenze, Miele, WAGO und Weidmüller und die IG Metall. Transferpartner des Kompetenzzentrums wie beispielsweise owl maschinenbau und die OstWestfalenLippe GmbH unterstützen beim Transfer in den Mittelstand.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft, Informationstechnik, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch


Quelle: IDW