„Mach Dich schlau“ auf www.cannabispraevention.de – Neue BZgA-Angebote der Cannabisprävention für Jugendliche

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The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

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28.10.2020 10:25

„Mach Dich schlau“ auf http://www.cannabispraevention.de – Neue BZgA-Angebote der Cannabisprävention für Jugendliche

Zusammen mit der Bundesdrogenbeauftragten stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung neue Präventionsangebote für Jugendliche zum Thema Cannabis vor. Im Mittelpunkt stehen digitale Informationsangebote, die auch in Schulen eingesetzt werden können, um Jugendliche und ihre erwachsenen Bezugspersonen für die gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums zu sensibilisieren. Die neue Webseite http://www.cannabispraevention.de wird von der Social-Media-Kampagne „Mach Dich schlau“ begleitet.

Cannabis ist in Deutschland nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Droge, sowohl unter den Jugendlichen, als auch unter den jungen Erwachsenen. Die Konsumzahlen steigen seit Jahren. Aktuelle Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung belegen, dass bundesweit 10,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen Cannabis schon einmal konsumiert haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bereits 46,4 Prozent. Klinische Studien zeigen, dass der Konsum von Cannabis mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden ist. Grund genug, um die Anstrengungen in der Prävention auf Bundesebene zu verstärken.

Im Mittelpunkt der neuen Präventionsangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung stehen digitale Informationsangebote, die auch in Schulen eingesetzt werden können, um Jugendliche und ihre erwachsenen Bezugspersonen für die gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums zu sensibilisieren.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, sagt: „Es ist das erste Mal, dass auf Bundesebene so umfangreiche und vielseitige Infos über Cannabis publiziert werden. Dafür habe ich mich seit Beginn meiner Amtszeit extrem stark gemacht und freue mich sehr, dass wir heute die neuen Maßnahmen als Gesamtpaket vorstellen können. Sie beinhalten alles, was Kinder und Jugendliche über die gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums wissen müssen. Die Kids werden nicht mit langweiligen, trockenen Phrasen konfrontiert, sondern über die sozialen Medien – Youtube, Instagram und Co. – erreicht. Hinzu kommen noch umfangreiche Materialien für Lehrer, Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche darin bestärken möchten, erst gar nicht mit dem Kiffen anzufangen.“

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, betont: „Je früher, je häufiger und je intensiver Cannabis konsumiert wird, desto höher ist das Risiko langfristiger gesundheitlicher Folgen wie beispielsweise Depressionen, Psychosen, kognitiver Defizite sowie Suchtgefährdung. Neue Studienergebnisse zeigen, dass sich junge Menschen über diese gesundheitlichen Gefahren auch selbst Gedanken machen. Deshalb sind Angebote der Cannabisprävention speziell für Jugendliche wichtig: in ihrer Lebenswelt, der Schule, und über digitale Kanäle. Wir weiten unsere Präventionsangebote aus, um bereits den Einstieg in den Konsum von Cannabis zu verhindern. Zentrales Ziel der neuen Angebote ist es, junge Menschen frühzeitig über die Wirkweisen und Risiken von Cannabis zu informieren.“

Die neue Webseite http://www.cannabispraevention.de für Jugendliche ergänzt das Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung-Informationsangebot www.drugcom.de, das sich vorrangig an junge Cannabis konsumierende Erwachsene richtet. Begleitet wird der Start des Internetangebots von der Social-Media-Kampagne „Mach Dich schlau“. Diese soll junge Menschen zur kritischen Auseinandersetzung mit der Substanz Cannabis anregen. Neben Informationen für Jugendliche bietet die neue Seite auch einen Service für Eltern, Lehr- und Fachkräfte. Schulen werden zusätzlich mit neuem Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung-Unterrichtsmaterial zum Thema Cannabis unterstützt, das auch digital eingesetzt werden kann.

Mit der begleitenden Social-Media-Kampagne „Mach Dich schlau“ der Agentur BUZZ MEDIEN aus Berlin wird das prämierte Konzept eines Kreativwettbewerbs umgesetzt, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung im Frühjahr 2020 durchgeführt hat.

Sucht.Hamburg hat im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Daten aller bisher durchgeführten SCHULBUS-Untersuchungen einer ausführlichen Sekundäranalyse unterzogen, um der Frage nachzugehen, ob und in welchen konkreten Aspekten ihres Alltagslebens sich die Nicht-Konsumierenden von Cannabisprodukten von den gleichaltrigen Jugendlichen unterscheiden, die bereits Erfahrung mit Cannabis gemacht haben.

Theo Baumgärtner, Autor der SCHULBUS-Studie: „Eine wirkungsvolle Suchtprävention kommt ohne die solide Kenntnis über die Verbreitung und Hintergründe des jugendlichen Cannabiskonsums sicher nicht aus. Wir sollten uns zukünftig aber auch verstärkt den Verzichtsmotiven der Nicht-Konsument*innen von Haschisch und/oder Marihuana zuwenden und deren Verhalten und Lebenseinstellungen, ihre Freizeitinteressen und ihre Haltungen gegenüber den weiteren Aspekten des Alltaglebens in den Mittelpunkt rücken. Denn ein solcher – eher stärkenorientierter – Forschungsansatz kann uns nämlich dabei helfen, die geeigneten Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich die Ju¬gend¬lichen in unserer konsum-, leistungs- und erlebnis¬orientierten Welt besser zurechtfin¬den kön¬nen“.

Direkt zur SCHULBUS-Studie gelangen Sie hier:

http://www.sucht-hamburg.de/shopkategorie/berichte-studien/item/verbreitung-und-hintergruende-des-jugendlichencannabiskonsums

Übersicht der Cannabispräventionsangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

http://www.cannabispraevention.de
http://www.mach-dich-schlau-tips.de/
http://www.drugcom.de
http://www.quit-the-shit.net/qts/
http://www.youtube.com/channel/UC3HKTiEt5MebQKd0wxx4o1Q
http://twitter.com/drugcom_de

„Cannabis – Materialien für die Suchtprävention in den Klassen 8–12″
„Schule und Cannabis. Regeln, Maßnahmen, Frühintervention“ Leitfaden für Schulen und Lehrkräfte
„Der Cannabiskonsum von Jugendlichen als Herausforderung für die pädagogische Arbeit“

Die Printmedien können kostenfrei bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestellt werden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
E-Mail: bestellung@bzga.de
Fax: 0221/8992257
http://www.bzga.de/infomaterialien/

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2019“ finden Sie unter: http://www.bzga.de/forschung/studien/abgeschlossene-studien/studien-ab-1997/suchtpraevention/

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung-Infotelefon Suchtprävention
Unter der Telefonnummer 0221 – 89 20 31 ist Montag bis Donnerstag von 10 bis 22 Uhr und Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr das Infotelefon Suchtprävention erreichbar. Kosten entsprechend der Preisliste des Telefonanbieters für Gespräche in das Kölner Ortsnetz.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW