Nominierungen für das Schulbuch des Jahres 2021 veröffentlicht

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Phänomen Naturgesetze

Was uns an den beinahe mythischen Denkern der antiken Welt so fasziniert, ist die wundervolle, abgeschlossene Einheit ihres Weltbildes. Mit welcher prachtvollen Gebärde steht einer dieser Denker vor uns, der legendenumrankte Pythagoras etwa, und sagt mit kühlem, unbeirrbarem Blick: Ich halte das Weltgeheimnis in den Händen.
Und hier beginnen die Ziele des vorliegenden Werkes. Es erblickt seine Aufgabe darin, in einem Umfang, der sich noch durcharbeiten lässt, ein wirkliches Verständnis der Welterscheinungen zu geben, soweit die Wissenschaft ein solches besitzt.
Es will gerade das bieten, was man in den vielen Werken über die Welt vergeblich sucht, weil diese den Ehrgeiz haben, möglichst viele Tatsachen zu bringen, deren Verarbeitung dann dem Leser überlassen bleibt.
Hier dagegen wird ein prinzipiell anderer Weg beschritten; die Tatsachen sind nur Hilfsmittel und nicht Endzweck. Es wird genau die Auswahl dessen geboten, was von dem gesamten sicheren Wissen zum Verständnis unseres naturwissenschaftlichen „Weltbildes“ notwendig ist.
Und der Leser dieses Buches kann wie Pythagoras mit unbeirrbaren Augen in die Welt blicken, denn er hält ihr Geheimnis in seinen Händen.

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23.02.2021 14:55

Nominierungen für das Schulbuch des Jahres 2021 veröffentlicht

* Acht Lehrwerke der Sekundarstufe I in den Kategorien Gesellschaft, Sprache und MINT nominiert

* Trend zur Individualisierung und Interaktion

* Aktive Vermittlung von Medienkompetenzen nimmt zu

Seit 2012 verleiht das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Didacta Verband den Preis „Schulbuch des Jahres“. Ausgezeichnet werden Autor*innen, Herausgeber*innen und Schulbuchverlage für ihre Gestaltung von innovativen Schulbüchern, die auch weiterhin einen elementaren Bestandteil der schulischen Bildungsmedien darstellen. Im Jahr 2021 wird der Preis für die jeweils besten Lehrwerke der Sekundarstufe I in den Kategorien Gesellschaft, Sprache und MINT vergeben. Die Nominierungen sind jetzt veröffentlicht. Die Ehrung der Preisträger*innen wird voraussichtlich im Mai stattfinden.

Die Balance zwischen aktuellem Themenbezug, innovativer Didaktik und modernem Medieneinsatz

Die Erwartungen an gute Bildungsmedien steigen inhaltlich, didaktisch und ästhetisch, nicht nur bei den Zielgruppen, sondern auch bei der Jury. Die insgesamt acht Nominierungen für das Schulbuch des Jahres 2021 zeigen, wie gut die Verlage, Herausgeber*innen, Autor*innen und alle weiteren Mitwirkenden dieser Herausforderung en. Mit Alltagsbezug, einer facettenreichen Didaktik und einer ansprechenden Aufbereitung werden diverse Medienträger zu besonders gelungenen Unterrichtsmaterialien. Die jeweiligen Konzepte setzen dabei weit über das eigene Fachgebiet hinaus neue Impulse zur Wissensvermittlung im schulischen Kontext.

„Der vorherrschende Trend der Individualisierung, der mit einer starken Orientierung an den Bedürfnissen der Lernenden einhergeht, zeichnet sich deutlich bei den Nominierungen hab. Es wird deutlich, dass Unterrichtsmaterialien nicht mehr reine Wissensvermittler sind, sondern verstärkt als Impulsgeber für Kommunikation und Interaktion mit der eigenen Umwelt verstanden werden“, erläutert Prof. Eckhardt Fuchs, Direktor des Georg-Eckert-Instituts und Juryvorsitzender.

Durch den vermehrten Einbezug von Medienkompetenz mit verschiedenen Medienträgern in allen Kategorien und dem Lehrwerk zum Thema „Medien und Informatik“ im Bereich MINT wird deutlich, dass die Schulbuchbranche ein Bewusstsein für die Anforderungen an die digitale Gesellschaft hat.
So wird auch der Wunsch vom Präsidenten der bpb, Thomas Krüger, zunehmend Realität: „Zukünftig wünsche ich mir nicht nur mehr digitale Schulbücher, sondern mehr zum Thema Digitalisierung im Unterricht.“

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). In diesem Jahr ist Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Präsidentin der Kultusministerkonferenz. „Schulbücher haben eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen und tragen mit dazu bei, vergleichbare Bildungschancen zu schaffen. Sie sind vielfältig nutzbar: zur Wiederholung, zur Vorbereitung, als Impulsgeber u. v. m. Gut gemacht, können Sie außerdem Interesse an Themen wecken und Motivation fördern, insbesondere durch eine kluge Nutzung der digitalen Möglichkeiten. Daher bin ich sehr gerne Schirmherrin eines Preises, der nicht zuletzt auf die Verbesserung dieses zentralen Lehrmittels zielt.“ erklärt die Präsidentin der Kultusministerkonferenz.


Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Catrin Schoneville
Referentin für Wissenschaftskommunikation

Georg-Eckert-Institut
Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Tel.: +49 (0)531 / 59099 -504
Mobil: 0151 / 62842664
schoneville@leibniz-gei.de
www.leibniz-gei.de
www.facebook.com/GeorgEckertInstitut
Twitter: @GeorgEckert


Weitere Informationen:

http://Nominierte Schulbücher: http://www.gei.de/preise/schulbuch-des-jahres/nominierungen/2021.html


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Lehrer/Schüler
Gesellschaft, Pädagogik / Bildung
überregional
Schule und Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch


Quelle: IDW