Welt-AIDS-Tag 2020: „Leben mit HIV – anders als du denkst“ – Gemeinsame Aktion gegen Diskriminierung

Literature advertisement

The great god Pan / Der große Gott Pan

The Great God Pan is a horror and fantasy novel by the Welsh writer Arthur Machen. Machen was inspired to write about the Great God Pan through his experiences in the ruins of a pagan temple in Wales. The novel begins with an experiment that allows a woman named Mary to see the supernatural world. This is followed by a report of a series of mysterious events and deaths over many years. But who or what is behind them?
Stephen King described the story as „perhaps the best [horror story] in the English language“.

Der Große Gott Pan ist eine Horror- und Fantasienovelle des walisischen Schriftstellers Arthur Machen. Machen wurde durch seine Erlebnisse in den Ruinen eines heidnischen Tempels in Wales zum Schreiben des Großen Gottes Pan inspiriert. Die Novelle beginnt mit einem Experiment, das einer Frau namens Maria erlaubt, die übernatürliche Welt zu sehen. Es folgt ein Bericht über eine Reihe von mysteriösen Ereignissen und Todesfällen über viele Jahre hinweg. Aber wer oder was steckt dahinter?
Stephen King beschrieb die Geschichte als „vielleicht die beste [Horrorgeschichte] in der englischen Sprache“.

Hier geht es weiter …



Teilen: 

27.11.2020 10:17

Welt-AIDS-Tag 2020: „Leben mit HIV – anders als du denkst“ – Gemeinsame Aktion gegen Diskriminierung

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01. Dezember 2020 geben Menschen mit HIV Einblick in ihren Lebensalltag. Diskriminierung begegnet HIV-positiven Menschen in Form von Vorurteilen und Aufgrund von Unwissenheit. Mit einer Gemeinschaftsaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen AIDS-Stiftung und der Deutschen Aidshilfe unter dem Titel „Leben mit HIV – anders als du denkst“ soll bestehenden Berührungsängsten, Ablehnung und Diskriminierung entgegen gewirkt werden.

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01. Dezember 2020 geben Menschen mit HIV Einblick in ihren Lebensalltag. Diskriminierung begegnet HIV-positiven Menschen in Form von Vorurteilen und aufgrund von Unwissenheit. Mit einer Gemeinschaftsaktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen AIDS-Stiftung und der Deutschen Aidshilfe unter dem Titel „Leben mit HIV – anders als du denkst“ soll bestehenden Berührungsängsten, Ablehnung und Diskriminierung entgegen gewirkt werden.

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Ob in Beruf, Freizeit oder Sexualität – Menschen mit HIV können heute bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung leben wie alle anderen. Sie werden jedoch noch häufig mit Diskriminierung, Vorurteilen und veralteten Vorstellungen konfrontiert. Viele Menschen wissen nicht, dass sich das Leben mit HIV durch Fortschritte der Medizin wirksam verändert hat. Mit der gemeinsamen Aktion zum Welt-AIDS-Tag informiert und ermutigt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Sinne eines respektvollen und selbstverständlicheren Umgangs mit HIV-positiven Menschen.“

Sylvia Urban, Vorstandsmitglied der Deutschen Aidshilfe: „Die gute Nachricht lautet: Menschen mit HIV können sich heute mit den gleichen Alltagssorgen herumschlagen wie alle Menschen. Sie haben ein Recht darauf, dass ihnen wegen HIV keine unnötigen Schwierigkeiten gemacht werden, sondern dass sie einfach ganz selbstverständlich und ohne Benachteiligung ihr Leben führen können. Medizinisch ist HIV gut beherrschbar, aber Diskriminierung macht krank. Darum lautet die Botschaft zum Welt-AIDS-Tag: Schleife zeigen gegen Diskriminierung!“

Dr. Kristel Degener, Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung: „Solidarität heißt auch, die Menschen nicht zu vergessen, die schon lange HIV-positiv sind und denen es teilweise gesundheitlich nicht so gut geht. Oft sind Berufsbiografien durch die Erkrankung unterbrochen oder beendet worden, so dass die Betroffenen auch materiell in Schwierigkeiten sind. Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung.“

Fortschritte in der HIV-Behandlung

Die Gemeinschaftsaktion zum Welt-AIDS-Tag verdeutlicht, dass HIV heute im Alltag von Betroffenen nicht mehr im Vordergrund stehen muss, denn hoch effektive HIV-Medikamente verhindern die Vermehrung des Virus im Körper. Sie tragen dazu bei, dass Menschen mit HIV symptomlos bleiben und können die Übertragung des Virus verhindern. Bis Mitte der 1990er-Jahre gab es keine wirkungsvollen Therapiemöglichkeiten, eine HIV-Infektion führte fast immer zur tödlichen Erkrankung AIDS. Heute sind mehr als 20 Wirkstoffe gegen HIV verfügbar. Dadurch wird die Vermehrung des HI-Virus im Körper gestoppt, sodass es nach einiger Zeit im Blut nicht mehr nachweisbar ist.

Leben wie alle anderen – ohne Diskriminierung

Egal, ob es um den Job, Freizeit, Sexualität oder Familienplanung geht: Menschen mit HIV können heute leben wie alle anderen. Bei rechtzeitiger Behandlung lässt sich der Ausbruch von AIDS verhindern und das HI-Virus ist unter Therapie nicht mehr übertragbar.

Welt-AIDS-Tag am 01. Dezember

Der Welt-AIDS-Tag, der seit 1988 jedes Jahr am 01. Dezember begangen wird, ist der Tag der Solidarität mit HIV-positiven Menschen. Zudem wird am Welt-AIDS-Tag der Menschen gedacht, die an den Folgen von HIV und AIDS verstorben sind. Die wichtigsten Ziele sind ein diskriminierungsfreier Umgang und Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Menschen weltweit. Deshalb rufen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Stiftung und die Deutsche Aidshilfe auch dieses Jahr zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung auf.

In Deutschland lebten Ende 2019 nach Angaben des Robert Koch-Instituts 90.700 Menschen mit HIV. Weltweit waren es nach Angaben von UNAIDS 38 Millionen Menschen.

BZgA-Internetseite zum Welt-AIDS-Tag – Aktion „Leben mit HIV – anders als du denkst“:
http://www.welt-aids-tag.de/
http://www.facebook.com/WeltAidsTag

Informationen der Deutschen Aidshilfe:
http://www.aidshilfe.de

Informationen der Deutschen AIDS-Stiftung:
http://www.aids-stiftung.de

Informationen zum Thema HIV/AIDS des Robert Koch-Instituts (RKI):
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/hiv_aids.html;jsessionid=B9630FBCD…


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch


Quelle: IDW